Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Ubootkörper  (Gelesen 1877 mal)
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wer
Kapitänleutnant
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Ort: Wittlich

Rheinland-Pfalz


« am: 30 Dezember 2005, 21:45:03 »

Hallo!

wenn man ein Uboot konstruiren möchte, welches (um die Besatzung am Leben zu erhalten) in circa 6500m Tiefe im Atlantik nicht implodiert, muss man doch davon ausgehen, dass in dieser Tiefe andere Druckverhältnisse
gelten als direkt unter Oberfläche(also 10m=1Bar). Kennt jemand vielleicht diese Zahlen?

Gruß

Christian
« Letzte Änderung: 23 Juli 2006, 19:02:16 von Tri » Gespeichert
Spee
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Name: Thomas Frömrich

Ort: Donauwörth

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Garstiger Piratenpascha



« Antwort #1 am: 30 Dezember 2005, 22:41:03 »

Servus,

ist es zu schwer, vom 6500m eine Null abzuziehen und auf einen Druck von 650 bar zu kommen? Genauer wohl 651 bar, da der Oberflächendruck 1 bar beträgt und bei einer Wassertiefe von 10m zu 2 bar wird.
Rechne ich die Zerstörungstiefe eines "XXI"-U-Boots von 330m mit der Stärke des Druckkörper von 18-26mm linear auf, dann sollte der Druckkörper bei 6500m etwas 355-512mm stark sein. Das würde der Bootskörper aber nicht tragen können. Das größere Problem wären die Schweißnähte. Ob die diesem Druck standhalten? Auch fraglich wäre die Druckverteilung über die gesamte Fläche des Bootes.
Nicht ohne Grund ist z.B. die Kapsel des Bathyscap "Trieste" rund, um eine gleichmäßige Druckverteilung zu gewährleisten. Die geschmiedeten Halbkugeln wurden nicht verschweißt, sondern verklebt.
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Servus

Thomas

"Well, I suppose you’ll shove the little men off."

Sir Shenton Thomas
wer
Kapitänleutnant
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Rheinland-Pfalz


« Antwort #2 am: 31 Dezember 2005, 10:39:56 »

@Spee:

Danke für die schnelle Antwort.

Mfg Christian
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Warjag
Oberleutnant zur See
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« Antwort #3 am: 27 Mai 2006, 15:53:16 »

Moim moin,

Eine Frage über Fachwörter. U-Boot-Tanks.

könntet ihr bitte einem Ausländer (d.h. mir:) ) mit Bedeutungen folgender Fachwörter helfen?
- Reglertank
- Regelbunker
- Regelzelle

Ins Russische übersetzt man das alles mit einem Wort als "ein Tank, womit man das Gewicht des Bootes entsprechend den Wasser- und Tauchbedinungen verändern kann, und zwar durch Fluten und Lenzen von Wasser." So ungefähr.

Gibt es einen Unterschied zwischen diesen drei Wörtern? Wenn ja, welchen?

Danke.
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Schöne Grüße,
Dmitrij
winni
Korvettenkapitän
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Name: Günther Wienecke

Ort: Biederitz

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« Antwort #4 am: 27 Mai 2006, 17:12:37 »

@spee:Mein Schweißlehrer pflegte immer zu sagen "Wenn eine Schweißnaht bricht,ist immer der Schweißer schuld".Hat er auch ein bissl recht. wink Brechen wird immer das Material neben der Schweißnaht. Matrose
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Es sind immer die Abenteurer die große Dinge vollbringen.


Montesquieu.
Peter K.
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Name: Peter Kreuzer

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« Antwort #5 am: 27 Mai 2006, 19:37:26 »

@ DMITRIJ

ein Bunker beinhaltet Brennstoff
ein Tank beinhaltet Schmieröl
eine Zelle beinhaltet Wasser

außerdem noch:

eine Kammer beinhaltet Waffen oder Munition
eine Last beinhaltet Verbrauchsstoffe jeglicher Art zur Lagerung
ein Hellegat beinhaltet Verbrauchstoffe jeglicher Art zur Lagerung und Ausgabe
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Grüße aus Österreich
Peter K.

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Warjag
Oberleutnant zur See
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« Antwort #6 am: 28 Mai 2006, 12:29:13 »

Danke sehr, Peter!
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Schöne Grüße,
Dmitrij
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Obermaat
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« Antwort #7 am: 29 Mai 2006, 10:16:45 »

Manchmal beinhalten Kammern auch Offiziere, vielleicht wegen der Explosionsgefahr...?   Matrose lacht laut
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Gruß

Jan


Nicht Schiffe kämpfen, sondern Menschen!
Peter K.
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« Antwort #8 am: 29 Mai 2006, 19:42:38 »

@JAN

... da hast du natürlich auch recht - aber deine Vermutung, na ja??? grin

Übrigens gibt´s natürlich auch Leerzellen ...

@DMITRIJ

... gern geschehen!

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Grüße aus Österreich
Peter K.

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wer
Kapitänleutnant
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Rheinland-Pfalz


« Antwort #9 am: 13 Juli 2006, 13:42:44 »

Mal angenommen, ein U-Boot fährt auf Sehrohrtiefe einen Angriff. Wenn die Torpedos abgeschossen wurden, wurden doch schlagartig mehrere Tonnen Gewicht verloren, das U-Boot könnte also an die Oberfläche gelangen. Gab es denn Einrichtungen um das zu verhindern?

gruß

Christian
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t-geronimo
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« Antwort #10 am: 13 Juli 2006, 14:44:00 »

Gegenfluten der Ballast-Zellen.
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Schöne Grüße
Thorsten
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Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
Ralf
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« Antwort #11 am: 13 Juli 2006, 14:52:09 »

@Wer: Dafür, dass Du unter Zeitdruck stehst, verzapfst Du aber eine Menge...
Wie schwer waren denn die Torps? Wie viele wurden max. abgefeuert? Wie schwer ist ein Boot inkl. Wasser in den Fluttanks? grin
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Gruß
Ralf
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« Antwort #12 am: 13 Juli 2006, 16:24:14 »

Hallo

Man nehme...ein Buch, der Einfachheit halber "das Boot".
Selbst dadrin wird das Gegenfluten nach dem Torpedoschießen beschrieben.  rolleyes
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Gruß
Jörg

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« Antwort #13 am: 13 Juli 2006, 19:12:28 »

Hallo und entschuldigt wenn ich mich einmische, Bücher lesen ist einfach schön, aber manchmal soll auch Internet helfen, besonders Foren wie dieses.  Matrose zwinkert
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mit freundlichen Gruß
Michael


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« Antwort #14 am: 13 Juli 2006, 22:52:50 »

@wer
Ich habe da so ne blöde Frage.
Warum soll ein U-Boot so tief tauchen können.
Damit es beim Sinken auf dem Grund des Atlantiks liegen bleibt?
Woelfchen
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