Hallo,
irgendwo im Netz gibt es eine hervorragende Seite über Piccard und seine Tieftauchforschung, leider finde ich die jetzt auf die schnelle nicht wieder (man sollte immer alles in die Lesezeichen setzen). Wenn ich mich recht erinnere gab es beim Abstieg in den Marianengraben anfangs leichten Wassereinbruch, was Picard und Walsh nicht sonderlich beeindruckte da sie fest damit rechneten dass bei stärkeren Wasserdruck diese winzigen Lecks wieder abgedichtet werden, was auch geschah. Was aber wirklich zeigt das diese zwei Männer Nerven aus Stahl gehabt haben müssen ist das eines oder das eine (?) Fenster aus Quarzglas einen Sprung bekam. Obwohl dieses Fenster, oder besser Guckloch, glaube ich eine Doppelverglassung aus sehr dickem Quarzglas hatte wäre mir spätestens hier der "Arsch auf Grundeis gegangen", Picard und Walsh setzten die Tauchfahrt fort und erreichten den Grund des Marianengrabens und kehrten unversehrt aus fast 11km Tiefe zurück.

Mal rein interessenhalber, ich habe zwar keine genauen Daten aber mal als Rechenbeispiel das Guckloch wäre 12 cm im Durchmesser und würde völlig zerstört bei einer Tauchtiefe von 8000 m, der Innenraum des kugelförmigen Druckkörpers ist 2,4 m groß (- 2 Personen), in welcher Zeit wäre der Innenraum mit Wasser gefüllt?
Wäre ein kurzes Begreifen der Lage möglich, eine Abwehrbewegung, ein Lidschlag oder wäre der Zeitraum selbst für eine unbewußte Muskelreaktion viel zu klein?
Vielleicht hat ja einer eine Antwort darauf.
//Edit Wahrscheinlich würde der eindringende Wasserstrahl den Druckkörper zerstören, aber mich würde die Antwort trotzdem Interessieren. 
Grüße
Tri