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Autor Thema: Piraten vor Somalia (Teil 2)  (Gelesen 24710 mal)
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Big A
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Keep on running


« Antwort #195 am: 09 September 2010, 20:11:48 »

Endlich mal eine gute Nachricht!

Und jetzt haben bestimmte US-Anwälte wieder viel zu tun....


Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth...
Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.
Tostan
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« Antwort #196 am: 10 September 2010, 09:47:44 »

US-Marine befreit deutsches Schiff aus Gewalt von Piraten

Die Reedereien stellen sich scheinbar auf die Gefahr ein und modifizieren ihre Schiffe... "Die Maschine war abgestellt, die Crew in einem Schutzraum."(Bericht auf Spiegel Online)

... wohingegen die Aktionen der Piraten nicht gerade professionell aussehen... Bei der Reederei anrufen und fragen wo die Mannschaft ist ...
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #197 am: 10 September 2010, 15:01:54 »

M/S Magellan Star und USS Dubuque Bilder

http://www.navy.mil/view_single.asp?id=91437

Klick auf “More Photos” oben rechts
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #198 am: 10 September 2010, 15:42:31 »

Bei der Reederei anrufen und fragen wo die Mannschaft ist ...

  Kaptn lach

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #199 am: 11 September 2010, 21:28:04 »

Hier ein Video zur Befreiung der Magellan Star

http://www.stern.de/panor...hen-frachter-1602170.html

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #200 am: 18 September 2010, 18:07:08 »

25 Stunden Todesangst.....

http://www.mopo.de/2010/2...5_stunden_todesangst.html 

 Matrose gruesst

Manfred
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #201 am: 19 September 2010, 22:31:03 »

Ein Freund von mir kommt endlich zum letzten Mal als Kapitän von einem JumboContainer-Schiff aus dem Persischen Golf nach Hause.  Er sagt Frachtschiffe müssten sich selbst vollständig verteidigen können. Die internationalen Marinen sind nicht im Stand das zu machen, da wohl Einsätze nach einer Kaperung OK sind.  Aber diese gesamten Kosten der betroffenen Staaten sind viel höher als das gefragte Lösegeld, wenn man das alles zusammenrechnet. 
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Ulrich Rudofsky
Captain Hans
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« Antwort #202 am: 20 September 2010, 00:41:18 »

ich freu mich über den super Einsatz der Amerikaner und das gute Verhalten
der Crew. Endlich auch mal eine gute reaktion des Reeders.
Noch über 400 Seeleute in der Gewalt der Piraten

Wann hört das emdlich mal auf huh


Gruß

Hans
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Tostan
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« Antwort #203 am: 20 September 2010, 06:59:23 »

Er sagt Frachtschiffe müssten sich selbst vollständig verteidigen können.

Hm, nur wird das ebenfalls teuer, und ob es hilft? Wird es nicht eher ein Wettrüsten einleiten? Die Piraten können auch gut aufrüsten falls jedes Schiff eine bewaffnete Schutztruppe an Bord hat. Führt uns das im Extremfall wieder zurück zu den Schatzgaleonen? Kriegsschiffe die Waren transportieren?
Meiner Meinung nach müsste die Internationale Gemeinschaft die Verhältnisse in Somalia stabilisieren, dort wieder einen Staat etablieren um den Piraten die Arbeitsgrundlage zu entziehen. Aber das ist(wie die Amerikaner wissen) riskant und gefährlich. Aber das wäre aber die einzige langfristig wirksame Methode. Piraterie funktioniert nun einmal nur dort, wo Staatliche Strukturen(inklusive Marine und Küstenwache) fehlen beziehungsweise absolut korrupt sind.
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Urs Hessling
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« Antwort #204 am: 20 September 2010, 08:22:33 »

moin,

Meiner Meinung nach müsste die Internationale Gemeinschaft die Verhältnisse in Somalia stabilisieren, dort wieder einen Staat etablieren um den Piraten die Arbeitsgrundlage zu entziehen. Aber das ist(wie die Amerikaner wissen) riskant und gefährlich. Aber das wäre aber die einzige langfristig wirksame Methode.

Es wäre auch ein völkerrechtlicher Präzedenzfall, dem Gremien wie der Sicherheitsrat und die UN zustimmen müßten (Bedingung 1).
Dabei geht es - wie wir wohl alle leider wissen - nicht nur um Risiko und Gefährlichkeit, sondern schlicht auch um die Finanzierung (Bedingung 2).
Wenn es tatsächlich zu einer solchen Lösung käme - nennen wir sie einmal einen UN-Mandatsstaat - müßten die beteiligten Nationen dann jahre-, wenn nicht jahrzehntelange Einsätze abgestellter Truppen - die in Somalia dann noch von Eingeborenen angegriffen würden - in der eigenen Innenpolitik vertreten (Bedingung 3). Ich höre schon die parteipolitischen Parolen einer "neuen Kolonialisierung Afrikas".
Es wäre mM wie ein zweites Afghanistan unter noch schlechteren (eigenen und dortigen) innenpolitischen Voraussetzungen.

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
Tostan
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« Antwort #205 am: 20 September 2010, 12:53:40 »

Hm, evtl. nicht die "westlichen" Länder, sondern eine Allianz ihrer "Glaubensbrüder", z.B. unter der Führung von Saudi-Arabien. Schließlich bedrohen die Piraten auch deren Handelswege... Fakt ist meiner Meinung nach, solange Somalia ein rechtsfreier Raum bleibt werden Piraten von dort aus operieren können. Ein Aufrüsten der Handelsschifffahrt wird wohl nur ein aufrüsten seitens der Piraten nach sich ziehen. Auch historisch ist es so, dass die Piraterie am wirksamsten bekämpft wurde, indem man den Piraten die Basen entzog. Siehe damals in der Karibik, bzw. im Mittelmeerraum(Barbareskenkriege).
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Urs Hessling
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« Antwort #206 am: 20 September 2010, 18:25:39 »

moin,

Auch historisch ist es so, dass die Piraterie am wirksamsten bekämpft wurde, indem man den Piraten die Basen entzog. Siehe damals in der Karibik, bzw. im Mittelmeerraum(Barbareskenkriege).

Ja  grin aber nicht nur so weit weg  smiley

" Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah"  wink : Gotland (1398) siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Jungingen ,

daher hatte auch das R-Boot-Begleitschiff JUNGINGEN (ex M 134 (WW I)) seinen Namen.

Gruß, Urs
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Trimmer
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« Antwort #207 am: 20 September 2010, 18:46:48 »

Mir drängt sich bei diesem Thema immer die Frage auf "Wer profitiert da alles im Hintergrund " und ich denke solange man nicht die Hintermänner an den Kanthaken bekommt ( will man vielleicht auch gar nicht ? ) solange werden weiter Schiffe von Piraten .....

Gruß - Trimmer - Achim
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #208 am: 20 September 2010, 19:43:59 »

@ Trimmer
Am Ende gehen die Kosten an den Verbraucher und Versicherungen und Reederein sind nicht schwer belastet.

Der 'wiederauferstandene' US General Petraeus sagte vor ein paar Tagen, daß man Afghanistan nicht auf die Schweiz umwandeln könnte shockedhuh Nicht ganz dicht

Aber es sieht so aus als ob das eventuell auch für Somalien und im Balkan usw. gelten künnte. 

PS:  Der US Navy Zeitung nach gibt es z.Z. viel mehr und besser ausgerüstete Piraten, aber deren Erfolge sind nun eingedämmt worden.  http://www.navytimes.com/...cess-off-somalia-092010w/
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #209 am: 21 September 2010, 08:28:31 »

Vielleicht sollte man kurzfristig eine Ölquelle in Somalia verstecken bzw. eine Atomare Bedrohung erfinden, dann finden die Amerikaner schon einen Grund dort einzumarschieren.
Leider ist es numal so, dass die Piraten in Somalia einen optimalen Nährboden haben Sad
Das Seegebiet ist einfach zu groß, als dass die Marineschiffe alles abdecken können. Gott sei Dank sind sie noch nicht auf die Idee gekommen größere "Wolfrudel" einzusetzen um ein Schiff zu kapern, dann hätten selbst die mit Sicherheitskräften verstärkten Schiffe arge Probleme.
Und noch haben sie insoweit niemanden schmieren können, der Ihnen einen Lagebericht über vorbei fahrende Schiffe gibt. Ansonsten würden Sie nicht versehentlich auch immer wieder Kriegsschiffe in der Dunkelheit angreifen.
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Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry
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