Piraten vor Somalia

Begonnen von Albatros, 11 Oktober 2009, 11:25:10

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

schappi1976

@ Kapitän Hans,
über die genaue Lage des Überfalls auf den Trawler darf ich keine Angaben machen, ich bitte um Verständnis.
Was er nun genau für Fangerät an Bord hatte, kann ich auch nix zu sagen, weil ich davon nicht wirklich Ahnung habe. Nur soviel es war im Somalibecken :wink:
Sicher stimme ich Dir zu, dass es sich zu einer kriminellen Organisation entwickelt hat. Das steht auf jeden Fall fest. Fakt ist auch, dass die Kleinen wieder die Drecksarbeit machen müssen und die Großen richtig abkassieren. Zudem haben die einfachen Leute auch nicht wie von den großen versprochen, Aufbauhilfe für Schulen etc. bekommen....
Ursprünglich war es eine Notlage, die die Fischer dazu getrieben hat, Piratenüberfälle zu machen, ganz klar. Nur hat man schnell in Somalia gemerkt, dass da noch mehr geht...und wie das überall auf der Welt ist, gibt es auch dort findige Geschäftsleute, äh, meine Kriminelle...

Bei der damaligen Vergabe der Fangrechte ging es nur innerhalb der EU darum, welche EU-Staaten dort fischen dürfen...
Wie auch immer, letztendlich haben alle darunter zu leiden, deshalb ist es auch sehr bemerkenswert, wieviele Staaten sich am Kampf gegen die Piraterie beteiligen. So bekommt man auch mal Exoten zu sehen, wie z.B. Australische, Chinesiche und Japanische Kriegsschiffe. Man mag es kaum glauben, aber selbst der Iran hat so etwas wie ein Kriegsschiff dorthin beordert, wobei mit Sicherheit auch einfach nur andere Krieger ausspioniert werden sollen.
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

schappi1976

@ Ulrich

Da stimme ich Dir auch vollends zu, dass das eine nicht das andere entschuldigt, aber wie gesagt, am Anfang haben die Fischer nur nach anderen Möglichkeiten gesucht, ihr täglich Brot zu verdienen. Am Anfang wohlgemerkt.
Raubfischerei ist sicherlich auch das falsche Wort. Wohlwar.
Sagen wir mal so, viele andere Staaten haben die Gewässer einfach überfischt. Wie andernorts auch auf dieser Welt :cry:
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Ulrich Rudofsky

Zitatam Anfang haben die Fischer nur nach anderen Möglichkeiten gesucht
Von woher weisst Du denn das so genau ?????????
Ulrich Rudofsky

schappi1976

Ich war selbst 3mal mit Fregatte Karlsruhe im Einsatz, rund um das Horn von Afrika. 2002, 2005 und 2009.
Da bekommt man das eine oder andere mit bzw. es wird auch teilweise gebrieft. Deshalb kann ich teilweise auch nicht zu sehr ins Detail gehen. In der Fachsprache nennt sich sowas dann Geheimnisverrat oder so :MZ:
Zum Teil war es auch mal bei Spiegel-TV oder ähnlichen Sendern zu sehen :wink:
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Ulrich Rudofsky

Also du beziehst Dich nur auf dubiose Quellen .....  Aber was ist denn der aktuelle Stand der sogenannten "Raubfischerei" die die "Raubkaperei" legimatiert? 
Ulrich Rudofsky

ufo

Na, ja so dubios sind die Quellen nicht! Das stammt aus der Feder der UN!
Ich hab den nicht lang zurueck liegenden entsprechenden UN Report nicht zur Hand aber hier:
http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&cid=1258880698118&pagename=Zone-English-Youth%2FYTELayout
nimmt ein Journalist Bezug daruf. Fischer (auch aus der EU) stehlen 300 Millionen $ (im Jahr !!!) vom Somalischen Volksvermoegen. Gutes Geschaeft! Wir bezahlen den Piraten weniger! Dazu kommen recht lukrative Geschaefte zur Entsorgung von Giftmuell in Somalischen Gewaessern und Kuestengebieten. Das ist nicht irgendein Feld- Wald- und Wiesenreport. Das hat sich schon eine recht renomierte UN Kommission ausgerechnet. 300 Millionen $ Beute im Jahr!

Das sind fuer uns nur eben zwei sehr unterschiedliche Formen von Verbrechen. Die 300 Millionen Beute wird nicht in Koffern uebergeben. Die taucht irgendwo im Brutosozialprodukt von China, von Korea oder eben auch von Frankreich oder Spanien auf. Das ist recht unspektakulaer. Und verhungerne Farbige ... ach, da verhungert doch dauernd jemand!
Piraterie hingegen! Ohhhh ... Piraterie hat Opfer mit Namen und Gesichtern. Das ist ganz was anderes! Das moegen wir nicht!
Aber billiger ist das schon fuer uns.

Die Alternative? Eine heftig, heftig teure ... und lange ... und blutige UN Friedensmission um ein halbwegs stabiles, halbwegs robustes (und nur mittel korruptes) Regime zu installieren und als Belohnung fuer den Aufwand sollen wir dann hinterher auch noch bezahlen, was wir bisher einfach gratis klauen koennen. Kein gutes Geschaeft!

Ganz schoen bequem fuer uns der Status Quo!

Damit ich nicht missverstanden werde ... ich denke die Nordeuropaeische Gutmensch Mentalitaet geht oft zu weit! Jemand der eine schlechte Kindheit hatte, hat deswegen kein Recht zu morden. Jemand der notorisch Nasenbluten hat, kann damit nicht begruenden, dass er dringen Strassenraeuber werden musste. Und jemand dessen Land von anderen Nationen ausgepluendert wird muss deswegen nicht gleich Pirat werden. Arme Schweine sind auch immer noch Schweine.

Aber schwarz und weiss ist die Geschichte denn doch eben auch nicht. Wir fahren als Mitglied der EU gut mit dem rechtlosen Zustand in Somalia. Unsere Beute ist nicht kleiner als deren Beute.
Fiese eigentlich.

Nachdenklich ... Ufo

schappi1976

Dubiose Quellen würde ich mit Sicherheit nicht sagen. Ich bitte einfach um Verständnis, das ich nicht alles preisgeben will und erst recht nicht darf!
Ich habe auch nicht gesagt, dass die "Raubfischerei" die "Raubkaperei" legitimiert. Sicherlich ist es nicht richtig, das wir (Industriestaaten) alles leer fischen. Und erst recht ist nicht richtig, das Schiffe überfallen und Geiseln genommen werden!!!
Ich wollte mehr zum Nachdenken anregen. Wobei ich nix frei erfunden habe!
Um etwas abzuschweifen, um es vielleicht verständlicher zu machen... es ist zwar ein Extrembeispiel...
Damals 1933 haben auch alle Hitler zugejubelt ohne nachzudenken, weil er den Menschen Besserung gelobte etc... Was daraus geworden ist, denke ich, weiß auch jeder. Letztendlich war wie immer keiner dran schuld, dass es soweit kommen konnte. Nur wenige haben erkannt was sie falsch gemacht haben und haben versucht wieder alles ins richtige Lot zu bringen, siehe die "Verschwörer", wenn man sie so nennen kann, um Graf Staufenberg. Alles hochrangige Politiker und Militärs. Alle haben sie zu Anfang hinter Hitler gestanden, bis sie erkannten, dass das was sie tun, nicht gut ist.

Damit will ich jetzt auch nichts sagen, das wir uns gegen Brüssel auflehnen sollen. Ich möchte nur, das man auch mal die Fehler einfach im eigenen System sucht und nicht nur den anderen die Schuld in die Schuhe schiebt.
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

schappi1976

Danke Ufo für die Unterstützung :MG:
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Ulrich Rudofsky

Das Kapern von ausländischen, räuberischen Fischdampfern innerhalb der einheimischen somalischen Küste verstehe ich im Zusammenhang mit "Raubfischerei und Fischereirechten" etc.  Aber einen Tanker oder eine Yacht ein paar 100 Meilen vor der Küste zu überfallen, hat doch mit den verletzten internationalen Fischereirechten und furchtbarer Armut wenig zu tun.  Es ist klar, daß das Fischen in Somalia nicht so bereichernd ist wie Piraterei. 
Ulrich Rudofsky

schappi1976

@ Ulrich

Sicherlich hat das heutzutage nichts mit den Fischen zu tun. Aber wie wir hier schon dargelegt haben, geht es mittlerweile nur noch um das große Geld verdienen...
Die Somalis haben halt nur erkannt, dass man mit Piraterie sehr viel Geld verdienen kann, mehr als mit Fischen :MZ:
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Ulrich Rudofsky

Ulrich Rudofsky

ufo

Zitat von: Ulrich Rudofsky am 05 Februar 2010, 22:24:04
Das Kapern von ausländischen, räuberischen Fischdampfern innerhalb der einheimischen somalischen Küste verstehe ich im Zusammenhang mit "Raubfischerei und Fischereirechten" etc.  Aber einen Tanker oder eine Yacht ein paar 100 Meilen vor der Küste zu überfallen, hat doch mit den verletzten internationalen Fischereirechten und furchtbarer Armut wenig zu tun.  Es ist klar, daß das Fischen in Somalia nicht so bereichernd ist wie Piraterei. 

Ohne die Piraterie in irgend einer Weise rechtfertigen zu wollen ... ich denke die Aussage ist entschieden falsch! In einer Studie der University of St. Andrews aus dem Jahre 2009 zur Piraterie vor Somalia wird das Ganze als eine Art 'perverser Handel' bezeichnet. Asiatische und Europaeische Nationen erbeuten etwa 300 Millionen US$ pro Jahr an Somalischem Volksvermoegen. Fischerei kann auch in unserem Jahrhundert lukrativ sein! Somalische Piraten erpressen im Gegenzuge rund 100 Millionen US$. Im Moment kriegen die Somalis die kleinere Portion vom Kuchen!

Natuerlich ist das ein perverses System! Natuerlich nuetzt die Piraterie nicht denen, die unter den Asiatischen oder Europaeischen Raubzuegen leiden. Aber wenn man einfach nur Dollar gegen Dollar rechnet fahren wir mit dem Status Quo besser, als wenn wir das Raubgut kaufen muessten und dafuer die Piraten los waeren.

Das Fischen in Somalia ist bereichernder als die Piraterie!

Schon haesslich!
Ufo

Ulrich Rudofsky

ZitatDas Fischen in Somalia ist bereichernder als die Piraterie!


Woher weisst Du denn das?   Es handelt sich doch nicht um einzelne arme Fischerein in Somalia oder was da schwimmt, sondern ....... um internationale Piraten-Firmen aus UK. Oder? 
Ulrich Rudofsky

Captain Hans

#88
an alle die hier geschrieben haben

und Jörg danke für den Film.
aber solche Filme gibt es über bretonische Fischer, deutsche Milchbauern, englische Fischer, filipinische Seeleute,
peruanische Fischer, chinesische Fabrikarbeiter, indische Landarbeiter, kenianische Massai Krieger und über Fabrikarbeiter
bei General Motors in den USA. usw.

Es ist ein ungeheuerliches komplexes Thema:

Wenn wir sämtliche Moralbegriffe, alle Interessen von Staaten, Kulturen, Intressengruppen und Resourcensicherung in eine
funktionierende Formel bringen wollen, die allen gerecht wird,  müssen wir die Menschheit als Ganzes, unsere Lebensgewohnheiten
und unser Konsumverhalten verändern. Ausserdem müßten alle Menschen die gleichen Werte haben und wir müßten wahrscheinlich
genetisch die Menschen so verändern, daß es keinen Egoismus und keine Machtgelüste mehr gäbe
Kann sich irgend jemand vorstellen,daß dies möglich wäre :?
Versucht worden ist das ja schon u.a. durch die Bibel, dem Koran, von Philosophen, Wissenschaftlern und nicht zu vergessen von Karl Marx.

und hat es funktioniert  :? :? :?

Aber hier geht es allerdings rein um die Entstehung der Piraterie vor Somalia und die Armut in diesem Lande.Wenn wir das klären wollen,
dann müßen wir außer der Raubfischerei viele andere Gesichtspunkte, die innerhalb des Landes liegen, auch in Betracht ziehen.
Wie z.B.: totale Korruption, Warlords, religiöser Fanatismus, Raub- und Mordbanden,im Norden des Landes herrscht absoluter
bandengesteuerter Krieg um Wasserrechte, korrupte somalische Politiker ermöglichen vor den Küsten Somalias eine der größten
Mülldeponieen der Welt, die bestimmt nicht gesund ist für die Fischbestände, das Fehlen jeglicher Menschenrechte, usw.
Selbst an der Verteilung der Hilfsgüter verdienen sich lokale Banden und Politiker dumm und dämlich.
Oh jeh, wenn wir das alles lösen wollen, dann haben wir richtig was vor.

Und wie wollen wir das machen? Durch Zwang? (siehe Afghanistan, Irak usw.) Durch 0berreden oder vielleicht ungeheurlich viel Geld reinpumpen,daß dann
wieder in den gleichen Machenschaften verschwindet.
Selbst wenn, was glaubt ihr, wie lange das dauern würde  - bis dahin ist die Piraterie ein börsengelisteter Weltkonzern.

Ich weiß nicht ob die restliche Welt für dies alles verantwortlich ist oder ob es auch eine Art von Eigenverantwortung gibt? (siehe Ajghanistan- dort diktieren wir ihnen
daß sie Eigenverantwortung entwickeln müssen nachdem der Zwang (militärische Lösung) und die grandiose, von uns aufgezwungene Zwangsdemokratie, kurz vorm Scheitern ist und im besten Falle mal eine Scheindemokratie wird)

Und nun zu uns:
Verändert man die innenpolitischen oben genannten harschen Ausdrücke durch etwas andere wie.z.B.
Verschleierte Korruption, Lobbyisten, Energie- und Industriekartelle,Verbände, Interessengruppen, Steuerhinterziehung, Großkonzerne, organisierten Banden
und ausartende Bürokratie, Steuerverschwendung usw. so haben wir doch die EU = Deutschland = die USA und alle anderen Länder vor uns
jeder versucht das größt mögliche Stück vom Kuchen abzubekommen.
Also, was ist bei uns so anders, außer daß wir uns nicht gleich den Schädel einschlagen und vielmehr versuchen durch unendliche Diskusionen einen
Kompromiß zu finden -
- und was tun wir für die Armen? - na gerade so viel, daß sie keine Piraten werden. :wink:

Politiker werden von Lobbyisten, Intressengruppen, Verbänden, Harz4 Wählern, den Parteispendern, Gewerkschaften usw. korruptiert, sie werden das vertreten
und versuchen das durchzusetzen, was für ihre jeweilige Wählergruppe von Vorteil ist.
Ob das der gesamten Bevölkerung dient ist fraglich
Schutzzölle, Subventionen usw. dienen dazu, ihre Wählergruppen zu schützen, und die sind ihnen wichtiger als irgenwelche armen Fischer in Somalia.
Ausserdem müßten wir uns die Frage stellen, wer ist wertvoller die verarmten europäischen Fischer oder der verarmte somalische.
Wenn ich im deutschen Fischereiverband Mitglied wäre, wäre für mich der deutsche wichtiger, wäre ich im somalischen Verband  natürlich der somalische usw.)


In diesem Thread haben wir wirkliche tolle Diskussionen in allen Facetten über die Piraterie und ihren Hintergründen geführt aber
eine machbare moralische Lösung, die allen gerecht wird, haben wir auch nicht gefunden und werden wir auch nicht.

Hier ist meine:
Gemäß der tausend Jahre alten Geschichte der Piraterie können wir sie nur stoppen, indem wir drauf halten.
Mehere Schiffe versenken ohne Rücksicht auf Verluste. Landbasen angreifen, maßive Aufklärungsarbeit (Geheimdienste), um an die Hintermänner zu
kommen und diese zu lebenslangen Haftstrafen verurteilen. (sie heutige Mafia Verfolgung, hat man auch jahrzehntelang schlurren lassen))
Wenn dies geschieht, wird die Piraterie sehr schnell verschwinden, besonders wenn die Marine Armada verhindert, daß
Raubfischer in ihren Gewässern wildern.
Danach könnten wir uns ja vielleicht etwas mehr um das Land kümmern, aber selbst das, wüßte ich nicht wie man das machen sollte.

Aber niemand wird sich trauen dies zu entscheiden und deshalb werden wir wohl oder übel mit der Piraterie leben müssen :cry: :W/(

in diesem Sinne

viele Grüße :MG:

Hans


,Nur wer sich ändert,bleibt sich treu"!!!
,,Nicht was du bist,ist das was dich ehrt,wie du bist,bestimmt den Wert"!!!

Trimmer

Mein lieber Kapitän Hans - 100% Zustimmung von mir  :MG:

Gruß - Trimmer - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Impressum & Datenschutzerklärung