Moin,
vielen Dank für eure Ideen, aber ich möchte natürlich zu jeder dieser Idee mein "aber...." loslassen:
Hallo Dieter - Ich habe nach dem Rumpf und den Aufbauten bald den Verdacht das es sich um das Versuchsmodell einer Fähre handelt.
Hmm, ich erkenne keine Bug- bzw. Heckpforte - nicht einmal ansatzweise.
"Möglich das die Russen den Rumpf für ein Ekranoplan (russisches Bodeneffektfahrzeug) umbauen wollten. Siehe die hintere Öffnung."
Reinhard, der ja aus seinem Rostocker-Privat-Archiv schöpfen kann weiß doch bestimmt was, oder?
WIG's oder Ekranoplane (wie die Russen sie nennen) haben üblicherweise abwärts gerichtete Turbinen, um zusätzlich zum Vortrieb auch noch Auftrieb zu erzeugen, daß würde bei diesem Turbinenloch eher schwierig zu realisieren sein. Außerdem halte ich die Rumpfform für ungüstig, um die nötige Startgeschwindigkeit zu erreichen.
Aus Kreisen der Volksmarine stammt der Rumpf auch nicht.
Beim Seehydrographischen Dienst der DDR gab es die DORNBUSCH (II) bis 1990. Verkauft nach Holland und ähnliche Abmessungen. Ist es aber auch nicht, hatte die Ankertasche sehr weit vorne.
Ja, die Dornbusch hatte ich auch schon recherchiert und in Verdacht.
Ich denke, daß es ein Schlepper-Rumpf aus den Weiten des Ostblocks ist, der für Filmarbeiten umfuktioniert wurde. Das ganze Grau malen ist dann noch die leichteste Übung.
Wenn es stimmt, daß das gesamte Schiff aus Kohlenstoffstahl hergestellt wurde, wäre doch der Aufwand für einen Film sehr hoch. Da würde man doch eher einen Rumpf nehmen und mit einem stoff- oder holzbespannten Aufbau verwenden.
Insgesamt ist es allemal ein spannendes Schiff, daß viele Rätsel aufgibt. Ich bin gespannt, ob wir irgendwann einmal definitive Infos bekommen.
Schöne Grüße,
Dieter