Hab da mal ne Frage an Schiffsbauer unter euch
Bin ja nicht so der Techniker. Habe mich lange Zeit mit der Seekriegsgeschichte auseinander gesetzt. War ne ganze Zeit lang beim 2. Weltkrieg geblieben und bin jetzt bei der Kaiserlichen Marine des 1. Weltkriegs gelandet.
Nun ist mir da etwas aufgefallen:
Wieso hat sich später das Verhältnis Schiffsgröße/Bewaffnung so krass verändert? Nur mal so zum Vergleich:
Gneisenau (2.WK)
Wasserverdrängung max.: 38.900 t
Länge: 234,9 m
Breite: 30 m
Leistung: 165.000 PS
Bewaffnung: 9x28 cm, 12x15cm, 14x10,5cm
Helgoland (1.WK)
Wasserverdrängung max.: 24.700 t
Länge: 167,2 m
Breite: 28,5 m
Leistung: 31.258 PS
Bewaffnung: 12x30,5 cm, 14x15cm, 14x8,8cm
Rein auf dem Papier wäre ja demnach (rein Artilleristisch gesehen) die kleinere Helgoland der Gneisenau überlegen.
Kann mir mal jemand sagen, woran das lag? Größere Maschinen? Schwerer Panzer?
Gruß Sven