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Autor Thema: Die Be-12 Chaika ein Amphibischer Seeaufklärer  (Gelesen 1788 mal)
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Albatros
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« am: 08 Februar 2010, 14:11:50 »

Wir haben hier im Forum ja schon einige die in der ehemaligen Sowjetunion oder den ehemaligen WP-Staaten beheimatet sind, es kann aber jeder andere natürlich auch gerne antworten.  Kaptn lach

Vielleicht kann jemand die Frage beantworten ob die Chaika noch irgendwo im militärischen Dienst ist?

Sie war/ist ein sehr interessantes Flugzeug, Doppelseitenleitwerk, nach oben geknickte Innenflügel durch die die Triebwerke hoch über dem Wasser, der Gischt liegen.
Sie soll viele Weltrekorde in Geschwindigkeit, Nutzlast und Flughöhe in der entsprechende Kategorie aufgestellt haben.

Hier ist eine Aufnahme von 2001 

http://upload.wikimedia.o...2_Gelenzhik_2Sept2004.jpg

Sie war in einigen Staaten im Dienst, zuletzt in Russland, Ukraine und Vietnam.
Berijew Be-12

http://de.wikipedia.org/wiki/Berijew_Be-12

Auf der Seite von Berijew wird sie noch als FIREFIGHTING
AMPHIBIOUS AIRCRAFT  angeboten.

Ganz interessant was die sonst noch so im Programm haben

http://www.beriev.com/eng/core_e.html


Gruß, Matrose gruesst

Manfred




« Letzte Änderung: 08 Februar 2010, 14:25:53 von Albatros » Gespeichert
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« Antwort #1 am: 08 Februar 2010, 20:49:49 »

Die Chaika konnte/kann auch bis 2 to. Waffen zu laden unter anderem Torpedos.
Es wird wohl der 533 mm  AT-2 gewesen sein. Reichweite dieses Batteriebetriebenen Torpedos soll 7000 m sein. Er lenkt sich mit einem passiv/aktiv Sonar selbst ins Ziel. Die Reichweite des Sonars soll bei 1000 m liegen.

Meine Frage an die Experten, wer oder was wählt aus ob die Suche mit dem Sonar aktiv oder passiv erfolgt.

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #2 am: 09 Februar 2010, 14:41:28 »

Meine Frage an die Experten, wer oder was wählt aus ob die Suche mit dem Sonar aktiv oder passiv erfolgt.

Kein Experte in Sicht.....

Ich denke die Suche wird passiv beginnen obwohl das eintauchen des Torpedos vom U-Boot wahrscheinlich wahrgenommen wird.
Wenn`s denn nichts zu horchen gibt, heutzutage wohl sehr wahrscheinlich, wird aktiv gesucht.
Allerdings die Zeit für die Zielauffassung die dafür bleibt ist wie mir scheint recht kurz, oder dümpelt der Torpedo erstmal so vor sich hin bis ein Ziel erkannt wird ?.  Matrose verlegen

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #3 am: 09 Februar 2010, 18:23:06 »

Hab mal ein paar Bilder von dem interessanten Vogel zusammen gesucht, einige sind durch anklicken vergrößerbar.

http://cdn-www.airliners..../photos/6/4/8/1275846.jpg

http://www.flugzeuginfo.n...acimages/be12_schoofs.jpg

http://cdn-www.airliners..../photos/2/7/9/1337972.jpg

http://www.aeroflight.co....sia/beriev/be-12/be12.jpg

http://cdn-www.airliners..../middle/8/2/3/1151328.jpg

http://fr.academic.ru/pic...2_Gelenzhik_2Sept2004.jpg

http://cdn-www.airliners..../photos/9/4/6/1111649.jpg

http://cdn-www.airliners..../photos/9/6/3/1157369.jpg

http://img400.imageshack....g400/7624/vittoriosn0.png

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
« Letzte Änderung: 09 Februar 2010, 20:05:06 von Albatros » Gespeichert
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« Antwort #4 am: 09 Februar 2010, 19:00:27 »

Soweit ich weiß entscheidet bei Seelufteinsötzen zur U-Jagd der Mission Commander (auch TacO = tactical officer) wie welche Waffe eingesetzt wird, der Aircraft Commander (vulgo Pilot) ist nur der Kutscher.
Aktive Suche wenn klar ist, dass das U-Boot Kenntnis von der Anwesenheit des Jägers hat, passiv, wenn das U-Boot vermutlich nichts ahnt (was man eventuell aus sseinem Verhalten ablesen kann.)
Letzteres kann passieren, wenn das Boot per MAD gefunden wurde, also passiv, ersteres, wenn es "gepingt" wurde, z.B.durch Sonobojen oder durch Überwassereinheiten

Hilft das??

Axel
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« Antwort #5 am: 09 Februar 2010, 19:25:37 »


Hilft das??

Axel

Hallo Axel,

ja, schon ganz gut....

also die Suchmethode wird/wurde vorher festgelegt und wenn der Torpedo im Wasser ist, ist sie nicht mehr veränderbar also z.B. von passiv auf aktiv zu wechseln?
Da wir ja von alten (533 mm  AT-2  ) russischen Torpedos reden bringe ich Dich hoffentlich nicht in Verlegenheit. smiley

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« Antwort #6 am: 09 Februar 2010, 20:04:13 »

Das kann ich leider nicht genau sagen, ich weiß, dass das bei drahtgelenkten Torpedos möglich ist. Aber bei Torpedos, die aus dem Flugzeug abgeworfen werden kann ich mir das bei bestem Willen nicht vorstellen. Ich denke mal, der TacO legt vorher fest, wie mit welchen Waffen angegriffen wird.

Axel
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« Antwort #7 am: 09 Februar 2010, 20:11:04 »

Hallo Axel,

danke Dir erst einmal für Deine Erklärungen. Top

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« Antwort #8 am: 11 Februar 2010, 17:18:13 »

Kann es sein das die Be-12 ein eigenes Sonar hatte um bei niedrigem Seegang zu wassern und es einzusetzen statt nur auf die Sonarbojen angewiesen zu sein?

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« Antwort #9 am: 12 Februar 2010, 10:31:03 »

http://www.aeroflight.co....ia/beriev/be-12/be-12.htm

Nach dieser sehr ausführlichen Quelle war das nicht der Fall, kann ich mir auch nicht vorstellen, da ein gewassertes Flugzeug a: relativ instabil und b: ein leichtes Ziel ist

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« Antwort #10 am: 12 Februar 2010, 11:18:22 »

Ich bezog mich auf den Satz aus dem ersten Band der Enzyklopädie Flugzeuge von A bis Z.
Dort steht im Text zur BE-12.....
Im Gegensatz zu Landflugzeugen können Flugboote im Einsatz gegen U-Boote bei niedrigem Seegang wassern und ihr eigenes Sonarsystem benutzen, anstatt sich auf Sonarbojen verlassen zu müssen.

Aber wie gut die Autoren  recherchiert  haben kann ich nicht beurteilen, daher meine Nachfrage hier im Forum.

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #11 am: 12 Februar 2010, 21:41:44 »

Hallo Albatros,
hier ein interessanter link zu einer russischen page (leider nur in russischer Sprache ...) über die BE-12 nebst Modifikationen und gutem Bildmaterial ...
BE-12
Unten des weiteren einige Fotos vom Nachfolgemodell BE-200, hier in der zivilen Variante für das Katastophenschutzministerium (МЧС - Министерсто Чрезвычайных Ситуации)
(Q: http://nvs.rpf.ru und www.china-defense.com)
Grüsse
OLPE

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« Antwort #12 am: 12 Februar 2010, 22:02:38 »

Hallo Olpe, Top

(leider nur in russischer Sprache ...)

man kann auch auf englisch klicken.... Kaptn lach

Wenn ich es denn richtig gelesen habe hatte sie kein eigenes Sonar....

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Manfred
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« Antwort #13 am: 13 Februar 2010, 20:38:01 »

man kann auch auf englisch klicken.... Kaptn lach
... sorry ... übersehen ...  smiley

Wenn ich es denn richtig gelesen habe hatte sie kein eigenes Sonar....
... in der Tat ... kein eigenes Sonarsystem ... nur Radar und die Sonarboyen ...
Im Bild unten: eine BE-12 als Memorial in Safonovo, Nordflotte (zwischen Severomorsk und Murmansk gelegen).
(Q: http://nvs.rpf.ru/nvs)
Grüsse
OLPE


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safonovo.jpg
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« Antwort #14 am: 13 Februar 2010, 23:28:37 »

Hallo Olpe,

Danke Dir für das interessante Bild, ähm....bei diesem Link hier (Q: http://nvs.rpf.ru/nvs) ….
hatte ich eigentlich schon erwähnt das mein Russisch nur als äußerst Mangelhaft zu bezeichnen ist.. Kaptn lach

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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