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Autor Thema: 3. Turm der HMS Nelson  (Gelesen 1337 mal)
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Spee
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Garstiger Piratenpascha



« Antwort #15 am: 13 August 2010, 17:09:42 »

Die 100%ige Lösung gibts halt nicht. Taktisch ist die "Dunkerque" aber schon interessant und sicher kein einfacher Gegner.
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Servus

Thomas

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toppertino
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« Antwort #16 am: 13 August 2010, 17:43:44 »

Zitat
Bei Nelson und Rodney wurde das hintere Ende einfach abgeschnitten, ursprünglich waren 5 Türme vorgesehen.

Soweit ich weiß, waren Nelly u Rod abgespeckte Ausgaben der 1921er Schlachtkreuzer damit sie innerhalb vom 35000t Limit blieben.
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AND1
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« Antwort #17 am: 13 August 2010, 18:01:11 »

"Nelson" war niemals mit 5 Türme geplant. Diese Behauptung ist ganz und gar falsch. Man betrachte sich bitte die entsprechenden britischen Projekte vor dem Washingtoner Vertrag.

hinten kleiner Türme MA hast recht.
http://en.wikipedia.org/wiki/G3_battlecruiser

Ich hab die ursprünglich Konstuktion vor 10 Jahren gesehen, dort waren achtern auch Türme und waren aus Kostengründen von der Royal Navy eingespart worden.
Weiß jemand mehr ?
« Letzte Änderung: 13 August 2010, 18:15:13 von AND1 » Gespeichert
Spee
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« Antwort #18 am: 13 August 2010, 18:11:14 »

Da würde mich schon interessieren, wo dieses Schiff mit 5 Türmen zu sehen sein soll.
"Nelson" wurde aus den "G3"- und "N3"-Entwürfen entwickelt, alles Projekte mit 3 Türmen.
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Thomas

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Matrose71
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« Antwort #19 am: 13 August 2010, 18:15:11 »

Mmmm,

also weder N3 noch G3 waren mit mehr als 3 Türmen SA geplant!
Woher kommt diese Annahme.

Und wenn man sich Modelle von G3 und N3 anschaut waren auch nie 3 Türme als Frontal SA zu sehen!
Auch ist die Design Auslegung mehr als diskussionswürdig mit den 3 Türmen im vorderen Teil des Schiffes rund um die Brücke. (2 nach vorne 1 nach hinten).
Und dahinter nur Achterschiff (visuell) mit Schornsteinen und MA und Flak was mehr als die Hälfte des Schiffes ausmacht.
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Viele Grüße

Carsten
AND1
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« Antwort #20 am: 13 August 2010, 18:29:20 »

Da würde mich schon interessieren, wo dieses Schiff mit 5 Türmen zu sehen sein soll.
"Nelson" wurde aus den "G3"- und "N3"-Entwürfen entwickelt, alles Projekte mit 3 Türmen.

Habs vor 10-12 Jahren mal im Querschnitt Wasserlinie gesehen sorry.
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Spee
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Garstiger Piratenpascha



« Antwort #21 am: 13 August 2010, 18:51:48 »

Gab es aber als solches Projekt nie. Das war dann wohl ein "Hirngespinst".
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Thomas

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ufo
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« Antwort #22 am: 13 August 2010, 18:53:51 »

Ja, die ominoese Fuenfturmschiff hatte mich auch gereizt aber dann hatte Thomas das schon kommentiert.

Ich denke nicht, dass es das auch nur als Bleistiftskizze gegeben hat.

Die Nelson Class Baureihe war Project O3; wobei der Buchstabe einfach durchlaufend verschiedene Projektstadien bezeichnet und die Zahl die Rohrzahl der Hauptartillerie angibt.

Die Dampfer lassen sich bis 1921 zum Model H zurueckverfolgen. Die hat in der Ausfuehrung H3c sechs 18 Zoeller auf 46500 tons und rund 860 Fuss Lanege.

Ueber die Entwuerfe I3, J3 und K3 kommt dann lediglich ein weiterer Drillingsturm dazu wobei J3 und K3 eher 'klassisch' aussehen mit einem Turm achtern und zwei Tuermen auf dem Vorschiff mit Bruecke und Maschienenanlage dazwischen. Bei I3 hingegen wird der achtere Turm mitschiffs zwischen Maschienenanlage und Bruecke geschoben. Diese I3 bringt knapp 52000 tons auf die Waage. J3 ist dann eine abgespeckte Version davon mit 16 Zoll Kanonen und gut 43000 tons.

K bis M sind dann wieder mit 18 Zoll Kanonen geplant; alle so um die 50000 tons. Von K, L und M gibt es jeweils eine Variante K3, L3, M3 mit drei Drillingen und eine K2, L2 & M2 mit vier Zwillingen. K und L sehen ein traditionelles Layout vor mit entweder einem (Drillingsvariante) oder zwei (Zwillingstuerme) Tuermen achtern und zwei vorn und Bruecke und Maschienen mittschiffs. Beide Ausfuehrungen von M und die entgueltige Ausfuehrung N3 hingegen haben dann die Maschienenanlage nach Achtern verschoben und einen beziehungsweise zwei Mitteltuerme. Bei der schliesslich gebauten abgespeckten Version O3 verschiebt sich der Mittelturm dann noch weiter vor die Bruecke aufs Vorschiff und Bruecke und Maschiene stehen wieder kompakt zusammen - voila - HMS Nelson.

All diese Entwuerfe weichen tatsaechlich recht wenig voneinander ab. Da wird probiert, gerechnet, entworfen aber die Eckdaten (Tonnage um 50000 und entweder 16 oder 18 Zoeller in vier Zwillingen oder drei Drillingen) aendern sich kaum. Es wuerde mich sehr erstaunen, wenn da ein so viel erheblich schwereres Model auch nur ansatzweise geplant worden waere.
Ein Schiff dieses Typs mit fuenf Tuermen Hauptartillerie wuerde kaum unter 70000 Tons realisierbar sein. Das liegt ganz weit ausserhalb des Rahmens damals fuer die RN geplanter Schiffe.      

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« Letzte Änderung: 13 August 2010, 20:21:24 von ufo » Gespeichert
cocacabanabas
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« Antwort #23 am: 13 August 2010, 22:21:53 »

Wenn von den französichen Entwürfen die Rede ist, wird immer nur Bezug auf die "Dunkerque" genommen. Wäre die "Richelieu" da nicht die bessere Wahl?
Mein Kenntnisstand ist, dass Dunkerque und Co. als Antwort auf Scharnhorst / Gneisenau konzipiert wurden und Richelieu und Co. auf Antwort auf die ital. Vittorio Veneto, damnach also die leistungsfähigeren Einheiten waren?
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Matrose71
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« Antwort #24 am: 13 August 2010, 22:50:21 »

@ cocacabanabas

In diesem speziellen Fall eben gerade nicht!
Es ging ja darum das die SA Aufstellung allein Richtung Bug (frontal) eher eine offensive Aufstellung ist, die wenig bis gar keine Verteidigung bei Flucht zuläßt.

Der Kardinal ist ein wesentlich stärkeres Schiff, dem entsprechend kann man die offensive Aufstellung rechtfertigen, Dunkerque allerdings muss damit Rechnen, dass ihr mit BS/TP oder der VV Klasse wesentlich stärkere Schiffe begegnen, wobei diese offensive SA Aufstellung eher gefährlich sein kann.

Deshalb in diesem Fall ausdrücklich Dunkerque.
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Viele Grüße

Carsten
cocacabanabas
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« Antwort #25 am: 14 August 2010, 00:15:12 »

@ Matrose71

Ok, verstehe. Danke für die Erläuterung!  Matrose gruesst
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Wilfried
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« Antwort #26 am: 14 August 2010, 00:29:41 »


Ein Schiff dieses Typs mit fuenf Tuermen Hauptartillerie wuerde kaum unter 70000 Tons realisierbar sein. Das liegt ganz weit ausserhalb des Rahmens damals fuer die RN geplanter Schiffe.      

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... abgesehen davon, wo man solch' einen Zampan docken kann?

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
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« Antwort #27 am: 14 August 2010, 17:15:15 »

Ist doch Gigantomanie wie beim Z-Plan.

Dann hätte man eben irgendwo so ein Dock gebaut.
Wäre bestimmt noch eher fertig gewesen als der Brocken (70.000-t-Nelson)...  Matrose zwinkert
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Schöne Grüße
Thorsten
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Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
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