Forum Marinearchiv
23 Mai 2012, 09:42:35 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
logo
Meldung: Das FMA-Team wünscht allen Besuchern und Mitgliedern viel Spaß beim Lesen und Schreiben. Smiley
 
   Übersicht   Hilfe Suche Chat Kalender Galerie Karte Login Registrieren Mitarbeiter Portal  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: USS FREEDOM – Umbau?  (Gelesen 2074 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« am: 01 März 2010, 20:14:24 »

Die USS FREEDOM hatte schon ihren ersten Rumpfumbau der nicht überall  publiziert wurde.  Auf der ersten Ausfahrt zum Einsatz in die Karibik sah man am Heck die neuen „buoyancy tanks“, abfällig auch „Schwimmflügel (water wings) oder im USN und Hollywood Slang ganz vulgär ,, Arsch- oder Hinternlift (butt lift)“ genannt. Das neue Schiff hatte bei hoher Fahrt angeblich Probleme im Drehkreis.  Man hört, daß das Heck-Implantat nur 4 m lang ist, aber ich habe keine Beweise dafür vorhanden.  Wenn man da noch alle anderen Probleme dazu zählt (Maschinen, Tanken, Kostenüberschuss, wirklich nicht notwendig oder für den theoretischen Küsteneinsatz ungeeignet) dann  muss man sich wundern, daß dieses Schiff von der USN überhaupt bestellt und übernommen wurde.  Alles ist politisch bedingt: das Stichwort „littoral combat“ ist ein „sexy in-word“  hier zu Lande, das niemand versteht, aber fest daran glaubt. Die Werft ist im Revier eines einflußreichen Senators oder Abgeordneten und Schmiergeld, so etwas gibt es ja in einer Demokratie nicht!!!, scheint wieder hier im Spiel zu sein.   Wuetend
Google Picasa Album: http://picasaweb.google.c...eshow/5443391345004633138
 
« Letzte Änderung: 01 März 2010, 22:27:51 von Ulrich Rudofsky » Gespeichert

Ulrich Rudofsky
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« Antwort #1 am: 05 Mai 2010, 19:30:20 »

Nun gibt es schon wieder eine  schwere Panne bei  den neuen USN LCS  (Littoral Combat Ship) Fregatten/Korvetten .  Nach Maschienen, Schweissung und Lenkversagern  ist es nun eine Bewaffnung.   Die US Armee (also die USA und nicht die USN!) hat ab sofort alle weiteren Versuche an dem NLOS –LS (Non-Line-of-Sight) Raketen-System aufgegeben weil es einfach nichts taugte.  Die LCS sollten dieses NLOS System bekommen.  Das bedeutet das ein weiterer Umbau, wenn möglich,  der  beiden neuen LCS notwendig sein wird.  Meiner Meinung nach muss auch der Neubau von ein paar Dutzend der geplanten LCS Fregatten eine Weile eingestellt werden, solang es kein erprobtes und zuverlässiges Raketenwaffensystem für diesen Schiffstyp gibt.   Die Raketenkasten von LCS 1&2 wurden nur für  diese NLOS-LS  Raketen konstruiert und die USN hat zur Zeit angeblich keinen Erzatz von solchen Waffen in Sicht.   Die LCS wurden ohne vertikale Abschussmöglichkeiten gebaut.   Man fragt sich hier zu Lande warum die USN überhaupt solche LCS Fregatten braucht.   Um den Drogenhandel der Drug Lords aufzuhalten kann man ja viel billiger fahren und der Golf von Arabien ist ja zu weit weg für ein LCS.   Es sieht wie eine Erfindung der US Marineindustrie aus und das  die US Navy politisch  gezwungen wurde diese Schiffe zu kaufen. „Littoral Warfare“  wo denn?
http://www.navytimes.com/...010/05/navy_nlos_050310w/ http://defensetech.org/20...l-could-impact-navys-lcs/ 
http://www.navytimes.com/...navy_lcs_repairs_050410w/
« Letzte Änderung: 05 Mai 2010, 22:35:56 von Ulrich Rudofsky » Gespeichert

Ulrich Rudofsky
schiffbauer
Oberfähnrich
*
Offline Offline

Beiträge: 314

Ort: Hamburg


« Antwort #2 am: 06 Mai 2010, 13:37:35 »

Hallo,
die Rumpfverlängerungen am Heck der USS Freedom dienen zur (Wieder-) Herstellung der Grenzwerte für die Leckstabilität.
Infolge Gewichts- und Schwerpunktserhöhung während des Baus des Schiffes war durch die resultierende Tiefgangsvergrösserung  und der reduzierten metazentrischen Höhe der sog. 3-Abteilungsstatus im Hinterschiff nicht mehr gewährleistet. Das bedeutete, dass bei einem eventuellen Vollaufen der letzten 3 wasserdichten Abteilungen im Hinterschiff (die das Schiff eigentlich überstehen sollte) nun die geforderten Restwerte bezüglich aufrichtenden Moment, Eintauchung des Schottendecks, Trimm und Krängung nicht mehr gewähleistet waren. Um dies wieder zu verbessern, wurden die Rumpfverlängerung angesetzt, die nun im Generellen wie zusätzliche Auftriebskörper wirken.
Hier kann man sehen, was passieren kann, wenn einem der Schiffsentwurf aus den Händen gleitet.
Gruß
Schiffbauer
Gespeichert
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« Antwort #3 am: 19 Mai 2010, 15:21:20 »

Wie schon gesagt, die USN LCS 1 hat Konstruktionsfehler die man kaum glauben kann.  Das Schiff hat mindestens 6% Übergewicht und ist  ein elender Treibstoffsäufer usw.    Die Fehlerberichte werden nun mit dieser offiziellen Ausrede beschlichtigt:  das Schiff wurde laufend entworfen währenddessen es schon im  Bau war.   

http://dalje.com/en-world...1st-ship-too-heavy/193286
http://www.dodbuzz.com/20...s-price-gives-navy-pause/ 
http://www.dodbuzz.com/wp...0/05/CRS-LCS-May-2010.pdf   
Gespeichert

Ulrich Rudofsky
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« Antwort #4 am: 08 Juni 2010, 17:02:49 »

USS FREEDOM LCS-1 hat schon wieder einen peinlichen Ausfall. Diesmal hat der Treibstofftank-Mitte ein Leck gesprungen.  Das Schiff kann deswegen bei der Jahrhundertfeier der Canadian Navy und der Internationalen Flottenwoche nicht teilnehmen.  Man sollte den Bau von LCS 3 und 4 stoppen bis die Konstruktionsfehler oder die Schiffsbauschlampereien beseitigt sind.

http://www.navytimes.com/...0/06/navy_060710_LCS_web/
Gespeichert

Ulrich Rudofsky
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« Antwort #5 am: 24 September 2010, 18:51:27 »

Rolls-Royce USS FREEDOM ist schon wieder in der Werft.

Der buchstäbliche Rolls-Royce der USN, die USS FREEDOM , hat schon wieder einen  schweren Versager:  die Turbinen müssen schon jetzt erneuert werden.   Am 12. September mußten die R-R MT30 Gasturbinen abgestellt werden und das Schiff hinkte mit Dieselantrieb nach San Diego zurück. http://www.navytimes.com/...-for-lcs-freedom-092310w/   http://navy-matters.beeda.../images/mt30factsheet.pdf 
 
Gespeichert

Ulrich Rudofsky
tarner
Oberbootsmann
*
Offline Offline


Beiträge: 105

Alter: 47

Switzerland


WWW
« Antwort #6 am: 26 November 2010, 08:13:44 »

Hallo,

dieses Thema interessiert mich. Das ist genau die Story, die ich für ein Modellbauprojekt so gern habe Smiley
Gespeichert

M o d e l l b a u  - freundliche Grüsse
Vasilij "Tarner" Ratej
Ulrich Rudofsky
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3205

Alter: 77

United States

DONT GIVE UP THE SHIP



WWW
« Antwort #7 am: 05 Februar 2012, 17:35:38 »

USS “Freedom” hat einige Geburtsfehler und  liegt seit 6 Monaten in der Werft.  Während einer Erprobungsfahrt nahe San Diego,  kam es schon wieder zu einem Leck, diesmal in der Backbord-Wellendichtung.  Das Schiff scheint nicht für den Stress von 47 Kn geeignet zu sein.
http://www.defensenews.co...opnews%7Ctext%7CFRONTPAGE
Pentagon Englisch:  Minor Leak = Major Leak  grin
Gespeichert

Ulrich Rudofsky
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.4 | SMF © 2001-2006, Lewis Media