Hallo zusammen
Danke für euere Kommentare.
@ Basti552
Wie oben erwähnt: Das Wasser ist aus dem Bausatz, aber ich bin nicht zufrieden damit. Ich werde mir in der nächsten Zeit mein eigenes Wasser basteln. So wie das hier von meinem ersten Schiff in 1/700 vor ein paar Monaten:

Die Wellen stimmen nicht was den Winkel angeht, aber da habe ich auch noch geübt

Das Wasser habe ich bei der HMS York Type 42 so gemacht:
Die "Aquarell-Methode": Die Bodenplatte ist gepresstes Holz. Ich zeichnete die Umrisse des Schiffes auf und klebte Zahnstocher drauf. Das sollen später die Wellenkäme simulieren.

Dann klebte ich Acquarell-Papier drauf, fixierte es an den Seiten mit Klammern und liess es etwa zwei Stunden trocknen. Danach begann ich mit der Bemalung mit dem Pinsel.

Ich verwendete zwei verschiedene Grün-Töne von Tamiya. Zum Schluss schmierte ich alles ganz nass mit Tamiya-Verdünner und zeichnete die Wellen des Schiffes auf.

Durch die Feuchtigkeit haben sich noch zusätzliche "Wellen" gebildet.

Jetzt lasse ich alles schön durchtrocknen.

Ich habe Acryl-Gel von Vallejo mit dem Pinsel aufgestrichen. Nachdem es leicht angetrocknet war, habe ich mit dem Pinsel in div. Richtungen drauf getupft, um eine unregelmässige Struktur zu erhalten. Dann habe ich mit einer dunkelgrünen Brühe sehr nass drüber gepinselt, um noch mehr Tiefe zu erhalten. Mit weisser Farbe habe ich die Wellen nachgezeichnet.


Am Schluss, wenn das Schiff platziert wird, schliesse ich die Lücken zwischen Acryl-Gel und Rumpf mit Weissleim. Ausserdem ist die Bugwelle noch nicht fertig gestaltet. Die mache ich ganz zum Schluss, wenn das Schiff platziert ist.

Für meinen 2. Versuch ist es sicherlich passabel, oder? Die "Körner" die auf der Oberfläche "schwimmen" sind Reste des Acryl-Gels. Die werde ich natürlich noch entfernen.


Zum Schluss werde ich dann noch die Bugwelle formen.

Das Finish bei der Wassergestaltung erweist sich als zeitaufwändiger, als ich dachte. Das aufgewirbelte Heckwasser habe ich mit Papiertaschentüchern und Fussel aus dem Tumbler-Filter gestaltet. Die Lücken zwischen Wasser und Rumpf füllte ich mit Weissleim auf. Wenn er trocken ist, werden die Stellen noch bearbeitet mit Fussel und Farbe.

Die Bugwellen: Auch hier modellierte ich die Wellen aus einem Taschentuch, das ich mit verdünntem Weissleim fixierte.


Dann nahm ich wieder die Fussel zur Hand und fixierte sie vorsichtig mit verdünntem Weissleim.

