Ralf
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NavyField: Man trifft sich!
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« Antwort #15 am: 29 April 2010, 09:01:19 » |
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Yamamoto ahnte es schon bei Pearl: „Ich fürchte, alles was wir erreicht haben, ist, einen schlafenden Riesen zu wecken und mit einem furchtbaren Vorsatz zu erfüllen.”
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Gruß Ralf ___________________________________________ „Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!“ Gorch Fock
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Big A
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« Antwort #16 am: 29 April 2010, 09:20:23 » |
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Letzendlicher Auslöser für Midway war ja der Doolittle-Raid. Das IHQ trieb die Sorge um, dass der Kaiser hätte getroffen werden können, unvorstellbar! Außerdem hatte die IJN "ihr Gesicht verloren" und wollte es "wieder gut machen" Ergebnis wirs als bekannt vorausgesetzt
Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth... Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.
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t-geronimo
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« Antwort #17 am: 29 April 2010, 11:12:52 » |
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Wobei man da aber dazu sagen muß, daß das nicht unbedingt die Absicht des Doolittle-Raids war, soweit ich weiß. Das die Japaner derart angepiekt reagieren, hatte man meines Wissens nach nicht gedacht.
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Schöne Grüße Thorsten --
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Ralf
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« Antwort #18 am: 29 April 2010, 11:58:37 » |
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Tja, TG, und ich denke, das war ein grundsätzlicher Fehler der USA in der Politik vor Pearl. Man hatte nicht den Hauch einer Ahnung, wie der "Japaner tickt" und hat ihn mit Anlauf zwischen die Beine getreten... Für uns Europäer ist die Reaktion darauf (Krieg) völlig überzogen, aber wenn man die Denke der Japan gekannt, respektiert oder einfach mal hinterfragt hätte, wäre es vielleicht garnicht zum Krieg gekommen und in Europa wäre früher Schluß gewesen...
Vielleicht bin ich ja ganz weit weg, aber Axel, was sagst Du zu dieser unfundierten These?
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Spee
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« Antwort #19 am: 29 April 2010, 12:13:54 » |
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@Ralf, wer mit einem Tischtennisschläger zum Handballturnier erscheint, hat die Regeln nicht verstanden oder will sie nicht verstehen. In beiden Fällen ist garantiert, daß man nicht mitspielen darf. Zum lesen http://www.mtholyoke.edu/...ntrel/WorldWar2/japan.htm
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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Big A
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« Antwort #20 am: 29 April 2010, 14:39:59 » |
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Sicher war der Doolittle Raid nicht gedacht, die Japaner nach Midway zu locken, die Planungen bestanden schon im IHQ als eine von mehreren Optionen im Schrank. Der Entscheidungsprozeß wurde nur beschleunigt, andere Optionen verworfen. Würde jetzt aber zu weit führen. Was das Denken über die Japaner angeht, da habt ihr recht, man sah "den Japaner" als kleines Männchen mit riesigem Überbiß, dümmlichem Grinsen und Brillen mit Flaschenböden als Gläsern, so zeitgenössische Karikaturen. Dass dort ein hochtechnisertes Militär mit hervorragender Ausbildung und langer Kampferfahrung (ja, auch die IJN hat ihre Piloten in China in den Einsatz geschickt, seit 1937, siehe hierzu Evans/Peattie, Kaigun), wurde an maßgeblicher Stelle nicht wahrgenommen, bzw. man wollte es nicht. Selbst das Abhören und decodieren der IJN-Funksprüche war de jure verboten, es wurde illegal auf Hawaii trotzdem gemacht Der Raid war in der Tat nur als Moral-Booster gedacht, dazu zwei weit bekannte "Helden", Halsey und Doolittle, und endlich mal gute NAchrichten von der Front. Die Boykottpolitik gegen Japan wg. der Invasion in China ist aus meiner Sicht jedoch gerechtfertigt gewesen, da das imperiale Japan gegen jedes Völkerrecht in Korea, der Manschurei und China einen Eroberungs-, Ausbeutungs- und Vernichtungskrieg führte.
Axel
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MS
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« Antwort #21 am: 29 April 2010, 16:59:50 » |
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Tja, TG, und ich denke, das war ein grundsätzlicher Fehler der USA in der Politik vor Pearl. Man hatte nicht den Hauch einer Ahnung, wie der "Japaner tickt" und hat ihn mit Anlauf zwischen die Beine getreten... Für uns Europäer ist die Reaktion darauf (Krieg) völlig überzogen, aber wenn man die Denke der Japan gekannt, respektiert oder einfach mal hinterfragt hätte, wäre es vielleicht garnicht zum Krieg gekommen und in Europa wäre früher Schluß gewesen...
Vielleicht bin ich ja ganz weit weg, aber Axel, was sagst Du zu dieser unfundierten These?
Tagebucheintrag des damaligen Kriegsministers der USA, Henry Stimson, vom 25. November 1941 über eine Unterredung mit Roosevelt: „Die Frage war, wie man sie in eine Position manövrieren könnte, in der sie den ersten Schuß abgeben würden, ohne daß uns zuviel passiert ... es war wünschenswert, sicherzustellen, daß die Japaner dies wären (die den ersten Schuß abgeben), so daß niemand auch nur den geringsten Zweifel haben könnte, wer der Aggressor war.“ Stefan Thomas Possony Die hehre Kunst der Provokation: Der erste Schuß von Pearl Harbor http://www.studien-von-ze...kunst_der_provokation.htmGruss 
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Spee
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« Antwort #22 am: 29 April 2010, 17:06:59 » |
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Ja und?
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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MS
Kapitänleutnant
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« Antwort #23 am: 29 April 2010, 17:23:31 » |
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Ja und?
Was hast Du nicht verstanden ? Den verlinkten Artikel kanntest Du schon ? wenn nicht dann lies ihn bis zum Ende...
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Big A
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« Antwort #24 am: 30 April 2010, 06:48:00 » |
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Ich verstehe diesen Tagebucheintrag der amerikanischen Innenpolitik geschuldet, um gegen die starke Gruppe der Isolationisten politisch bestehen zu können. Ein Eintritt in den Krieg durch die USA ohne Angriff auf dieselbe hätte nie den Congress passieren können. Wer auch nur halbwegs wachen Auges die Politik und das Geschehen im pazifischen Raum verfolgte wußte aber um die Unausweichlichkeit des Krieges dort. (China-Aggression, Expansion nach Indochina usw) Außerdem waren die USA durch diverse "Freiwilligentruppen", z.B. die "Flying Tigers" in den Krieg gegen Japan bereits verwickelt
Axel
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Spee
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« Antwort #25 am: 03 Mai 2010, 12:00:04 » |
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Servus, um Axels Ausführungen zu untermauern: http://de.wikipedia.org/wiki/Mukden-ZwischenfallMarco-Polo-Brückehttp://de.wikipedia.org/wiki/Panay-VorfallAb dem "Panay"-Zwischenfall ist eine deutlich Veränderung in der amerikanischen Außenpolitik spürbar. Auf weitere japanische Schritte folgenden nun amerikanische Gegenschritte. Bis September 1940 hat die japanische Außenpolitik jede nur gegebene Möglichkeit ignoriert, einen Zusammenstoß mit den USA zu vermeiden. Hier scheint eine offensichtliche Blindheit der Japaner gegeben und man hat wohl deshalb die USA völlig falsch einschätzte. Pearl Harbour beweist doch nur, daß die Japaner das Spiel nicht beherrscht haben. 10 Jahre lang haben die Japaner Verträge igonriert bzw. gebrochen. Wie lange hätte sich die USA dieses Verhalten noch ansehen sollen? Wie schrieb Johannes Haller 1939 in "Die Epochen der Deutschen Geschichte" so prophetisch: "Gedankenloser Ehrgeiz ... , der ohne weiteres für erreichbar hält, was er begehrt, könne sich rächen."
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« Letzte Änderung: 03 Mai 2010, 12:15:23 von Spee »
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