Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Die Kriegshandlungen im Kaspischen Meer 1941-1944  (Gelesen 1183 mal)
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Glasisch
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« am: 27 April 2010, 15:50:02 »

Hallo,
obwohl man kaum das behaupten kann, sanken dort auf deutschen Flugminen ein paar Frachter. Was Jürg Meister dazu schrieb, kenne ich fast auswendig und daher möchte ich meine Frage stellen, ob vielleicht jemand von dem geehrten Publikum, das sich hier tag täglich versammelt, etwas weiß, evtl. einen Rat geben könnte, wo da noch zu suchen wäre?
In der Anlage ein Foto der "Sergo Ordschonikidse" (Kanonenboot), in deren Fahrwasser eine Mine hochgeht (es handelt sich um eine sog. "public domain", also das Bild darf gezeigt werden.
Bedanke mich schon jetzt für eventuelle Antworten.
Schönen Gruß
Micha  Matrose gruesst

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KASP - Sergo Ordżonikidze -104.jpg
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„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.
Warjag
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« Antwort #1 am: 02 Januar 2011, 16:22:36 »

Moin moin,

Kriegsverluste der Kaspischen Flottille:

- Kriegsschiffe (3 mobilisierte Drifter) (http://www.navy.su/other/lost/caspian.htm)
- Handelsschiffe (http://militera.lib.ru/h/mmf/04.html)

Zitat
In der Anlage ein Foto der "Sergo Ordschonikidse" (Kanonenboot)
Bin nicht 100% sicher, aber auf dem Bild ist eher die "Atarbekov" zu sehen...

Sergo Ordzhonikidze:


Atarbekov:
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Schöne Grüße,
Dmitrij
Glasisch
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« Antwort #2 am: 02 Januar 2011, 17:26:42 »

Hallo,

nett Dich, hier wieder anzutreffen! Die von Dir angegebenen Quellen kannte ich schon, aber macht ja nichts.

Gruß
Micha

PS - danke für die Berichtigung, die Kollegen vom Tsushima-Forum taten es schon vor geraumer Zeit, aber ich vergaß es einafach.
« Letzte Änderung: 02 Januar 2011, 21:00:52 von Glasisch » Gespeichert

„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.
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« Antwort #3 am: 02 Januar 2011, 19:20:17 »

Hallo Ihr Datenreiche,

besteht die Möglichkeit auch einige Verluste in deutsch  zu bekommen Huh

Gerade ein neues Jahr gekommen. Dann kommen auch schon die Extrawünsche !

Alles Gute für 2011-01-02
Theo
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...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
Glasisch
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« Antwort #4 am: 02 Januar 2011, 20:57:45 »

Hallo Ihr Datenreiche,

besteht die Möglichkeit auch einige Verluste in deutsch  zu bekommen Huh

Gerade ein neues Jahr gekommen. Dann kommen auch schon die Extrawünsche !

Alles Gute für 2011-01-02
Theo


Hallo Theo,

ganz meinerseits!

"http://www.shipsnostalgia...es_in_WW2_%28Black_Sea%29"

Since 1938 Soviet Fleet in Caspian Sea was operated by three State own Shipping Companies: Caspian State (Dry) Cargo Shipping Co. (Caspflot, Каспфлот), Caspian State Tanker Shipping Co. (Casptanker, Касптанкер) and Caspian State Short Sea and River Tanker Co (Reidtanker, Рейдтанкер).

Date - Ship's name / type / BRT / Master's name / Place / Reason / additional details / Crew lost and survive

1941

No ships were lost

1942

24.10.1942 – Molot (Молот – Hummer) / Cargo ship / 498 BRT / Caspflot / Capt.M.G.Ter-Kazarov; She was lost in a voyage from Baku to Krasnovodsk. Place and reason of disaster are unknown. Master and crew were lost.

26.10.1942 - Amerika (Америка – America) / Barge / 995 BRT / Casptanker; She was sunk by German aircraft on roads of Port of Astrakhan. 1 crew was lost / 8 crew were rescued by Navy Boat M-14.

26.10.1942 - Udarnik (Ударник – Labor leaded, person who has better results) / Tug ship (special purpose ship) / 3110 BRT / Reidtanker / Capt.N.V.Krasnov; She was a flagship of Caspian fleet. The ship was attacked and sunk by German aircrafts on the roads of Astrakhan Port. Master, 12 crew and passenger, including S.I.Galkin, Deputy Director of Reidtanker were lost / 12 were wounded.

29.10.1942 – Barge # 21 (Шаланда № 21) / 850 to / Caspflot / Capt.N.G.Vikharev; Volgo-Caspian Channel / She was sunk by German aircrafts. 5 crew and passengers were lost / 9 crew and passengers were rescued by steamship Bakinets.

30.10.1941 - Komintern (Коминтерн – Communist International Organization) / Reidtanker / Capt.Groshev / Astrakhan Port roads. She was sunk by German aircrafts. 3 crew were lost.

15.11.1942 - Kulibekov (Кулибеков) / 1754 BRT / Casptanker / Capt.M.I.Shlyupkin / Astrakhan Port roads. She was sunk by German aircrafts on a way from Astrkhan to Bautino. 4 crew were lost (I.I.Mityukhin – chief engineer, I.I.Grigoriev – 4-th engineer, seamen P.I.Ruzavin and V.I.Smirnov) / 1 crew were wounded / 43 crew and passengers including 12 children were rescued by Navy boat ARTILLERIST.

18.11.1942 - Tankist (Танкист – tank crew member) / Barge / Caspflot / Bandar-Shah, Iran Explosion on board while loading imo 1 class cargoes / 6 crew were lost баржа

29.11.1942 - Talycha (Талыча) / Barge / Reidtanker /Astrakhan Port roads / Wrecked / 6 crew were lost / 5 crew were rescued by Hydrographic Ship Tbilisi.

1943

27.07.1943 - Lighter # 3032 (Лихтер № 3032) / Reidtanker / Close to Makhachkala Port / Wrecked / No crew were lost.

24.10.1943 - Osetin (Осетин – Ossetian) / Cargo ship / 1850 BRT / Caspflot / Capt.Petrov. She was lost in result of explosion imo 1 class cargoes under discharging in Port of Krasnovodsk. 14 crew were lost / 6 crew were wounded.

24.10.1943 - Orlyonok (Орлёнок – Eagle's chick) / Cargo ship / 1440 BRT / Caspflot / She was lost in result of explosion imo 1 class cargoes under discharging in Port of Krasnovodsk. 3 crew were lost / 7 crew were wounded (see also Osetin and Muraviev)

24.10.1943 - Muraviev (Муравьёв) / Water supply tanker / 931 BRT / Caspflot / Capt.K.E.Vladimirtsev / She was lost in result of explosion imo 1 class cargoes under discharging in Port of Krasnovodsk. 10 crew were lost / 11 crew were wounded (see also Osetin and Orlyonok)

29.10.1943 - Kuybyshev (Куйбышев – One of Soviet Communist Leaders) / Cargo ship / 1805 BRT / Caspflot / Capt.E.A.Rovinsky / She was lost during a voyage from Navashehr, Iran to Makhachkala. Place and reasons are not know. 41 crew were lost.

1944

12.01.1944 – Barge # 19 (Шаланда № 19) / Barge / 1700 to / Caspflot / Capt.V.I.Cheremin / Wrecked during a voyage from Bandar-Shah to Baku / Master and 4 crew were lost.

1945

No ships were lost

Schönen Gruß
Micha  Matrose gruesst

PS - wenn Du den Meister  hast (Der Seekrieg in den osteuropäischen Gewässern), dann findest Du etwas über den Krieg dort. Wenn nicht, dann melde Dich privat bei mir, denn ich müßte Dich auch etwas fragen; tat das auch, aber es kam keine Antwort (Das Bild der "Füsilier" von Schön und Schmidtke schickte ich Dir, auch keine Bestätigung).  Wenn nicht, dann sende ich Dir die entsprechenden Seiten oder das ganze Buch sogar, denn das ist bisher das A und O des Seekriegs im Osten und was man darunter versteht. Ich habe Lichtabdrucke und daraus machte ich mir eine PDF-Dataei. Na, wie wär`s?
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« Antwort #5 am: 03 Januar 2011, 08:13:51 »

Hallo Micha,


recht vielen Dank für die Mühe.

Wenn Du einmal einen Exoten hast, laß es mich wissen.

Alles Gute 2011

theo
 
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« Antwort #6 am: 03 Januar 2011, 21:21:19 »

Hallo Micha,


recht vielen Dank für die Mühe.

Wenn Du einmal einen Exoten hast, laß es mich wissen.

Alles Gute 2011

theo
 


Hallo Theo,
kein großer Aufand. ich hatte es halt schon früher vorbereitet, denn was macht man nicht alles, was "Füllarbeit" bezeichnet wird und Langeweile gibt es bei mir nicht, denn dazu ist die Zeit zu schade und das Leben, leider, zu kurz. Was meinst Du mit "Exoten",denn ich kann mir keinen Reim darauf machen.

Brauchst Du auch die übrigen sowjetischen Verluste (Schwarzmeer, Ostsee, Eismeer, Pazifik)?
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« Antwort #7 am: 03 Januar 2011, 23:11:06 »

Hallo Micha,

EXOTEN:

Baggerschuten, Neubaute der UdSSR in Finnland, Holland, Deutschland, Ungarn u. ä.

Schwarzes Meer, usw.

Mehr aber Mischdaten zu allen Staaten.

Sowjetische Verluste sind immer willkommen, lieber Hilfs- und Kleinschiffe, Dienstfahrzeuge

Leichter, Fischkutter wie große Schiffe.

Wir sind ja nur noch ein kleiner Rest aus der alten Verlustsammler – Riege,
aber bei allen Gesprächen kommt immer wieder zum Vorschein dass nie geglaubt wurde jeweils solchen Datenmengen bis zu den kleinen Schiffen aus der UdSSR zu bekommen.

Danke euch Allen dafür


Theo

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« Antwort #8 am: 04 Januar 2011, 17:01:50 »

Hallo Theo,

Amgun` - ehemalige Baggerschute der Balttechflota Spetsgidrostroja der NKWD; gebaut 1939-1940 bei der Deutschen Werft in Hamburg; 06.07.1941 mobilisiert, zum Kanonenboot umgebaut --> BRF. + 10.11.1944 vor Anker bei der Insel Aegna (Finnenbusen) liegend auf einer Magnetmine explodiert. 1945 gehoben und in Schlepp nach Tallin, dort abgebrochen.

2x10/56; 3x4,5 21K, 1x2,0 Oerlikon

Quelle: http://sovnavy-ww2.by.ru/

Wolga - wie Typenschute "Amgun`"; vom Stapel Juni.1940, i. D.: 28.09.1940, 09.07.1941 mobilisiert --> Kanonenboot, 15.07.1941 BRF, 22.08.1945 desarmiert, zurück an den Eigner (NKWD). Ende der 60. gestrichen, an die "Glawwtortschermet" zum Abbruch.
Bewaffnung - siehe "Amgun`"

Zeja - wie beide Schwesternschuten (vom Stapel 1940, i. D.: Anfang 1941; 20.08.1941 mobilisiert, 03.09.1941 BRF. 22.08.1945 desarmiert, weiterer Verbleib wie "Wolga"
2x13,0/50. 4x4,5 21K, 2x2,0; 2x7,62 mm

Kama - wie vorige Schute (vom Stapel Anfang 1940; i. D.: August 1941; 10.07.1941 mobilisiert, 28.07.1941 BRF. + 22.06.1943 während eines Angriffs von 28 Ju 88 schwer beschädigt im Bereich der Maschinenanlage, gesunken in der Nore-Lahti-Bucht (Insel Lavansaari). 27.09.1943 gehoben und nach Reparatur am 16.11.1943 wieder im Dienst. Weiterer Verbleib - siehe oben.
Bewaffnung wie Zeja".

Moskwa - gebaut in Deutschland in den Jahren 1939-1940, alleAngaben wie oben. 06.07.1941 mobilisiert.19.07.1941 als Kanonenboot in der BRF. 19.10.1945 desarmiert, wieterer Verbleib wie oben.
2x10,0/56, 3x4,5 21K, 1x2,0

Oka - wie "Moskwa"27.08.1941 mobilisiert, 14.09.1941 BRF, 23.01.1945 der Transportflotte übergeben. 19.10.1945 desarmiert, weiterer Verbleib wie oben.
2x13,0/50; 4x4,5 21K; 2x2,0 mm

Kronstadt - Klasse Kanonenboote, gebaut in Deutschland in den Jahren 1912-1913
Bewaffnung im November 1939 - 2x13,0/55

Kronstadt bis 20.03.1940, dann I-8, 20.03.1940 desarmiert, 09.07.1941 wieder mobilisiert, 26.07.1941 BRF, + 28.08.1941 in einem Geleitzug ab Tallin, Jumindasperre. 31.10.1944 gestrichen.

Krasnaja Gorka 20.03.1940 desarmiert, 27.06.1941 während einer Grundüberholung in Riga, da Antriebsmaschinen entfernt im Hafen zurückgelassen.

Oranienbaum am 03.12.1939 auf dem See Ladoga bei geleisteter Feuerunterstützung der Truppen bei Jarisiviniemi gestrandet und von finnischer Küstenartillerie unter schweres Feuer genommen, gesunken. 15.12.1939 vom Bergungsdienst der BRF, der EPRON gehobenund ins Dorf Polutorno, wo Rumpf abgedichtet wurde. 20.03.1940 desarmiert. 27.06.1941 während einer Grundüberholung in Riga, da Antriebsmaschinen entfernt im Hafen zurückgelassen.

Sestroretzck 20.03.1940 desarmiert, 06.07.1941 mobilisiert, 15.07.19141 BRF, 134.03.1944 desarmiert, an die "Balttechflot". In den 50. gestrichen, an die "Glawwtortschermet" zum Abbruch.

2x10,0; 2x4,5 21K; 2x2,0; 1x12,7 mm DSchK (MG)

Gruß
Micha  Matrose gruesst





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Kronstadt - Klasse.jpg
amgun_ld.jpg
oka.jpg
sestroreck.jpg
« Letzte Änderung: 04 Januar 2011, 17:44:59 von Glasisch » Gespeichert

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« Antwort #9 am: 28 Dezember 2011, 10:53:18 »

Hallo Micha,

sehe doch gerade zum ersten mal die Baggerschuten hier

War ja zu diesen eitpunkt  immer unter starken Drogen...

Dank auf jeden Fall für Alles-

Ist ja kein Geheimnis das solche Dinge immer heiß suche.

zur Oranienbaum hab ich etwas Interessante zum Weiterleben unten angefügt.

Anderseits habe ich  ja nie von der Geschichte 1939 im Winterkrieg eine Ahnung gehabt wie nmann sehen kann.

Nochmals Dank

theo

  RAUGI  ESYB     565 BRT; dt.   RAUGI  ESYB  565 BRT

Unbekannte Werft, Glasgow

1913: Erbaut als Dampfklappschute ORANIENBAUM für die russische Zarenflotte.
1918: Bei Kriegsende im sowj. Ostseebereich durch die Staatsverwaltung der UdSSR Übernommen.
1940: Durch die UdSSR nach der Annexion Lettlands für die Ausbauarbeiten des Libauer Hafens von Leningrad nach Libau verlegt.
1941,27.Juni: Von den dt. Truppen in Libau vorgefunden. Die Schute wird durch die KM zur Kriegsbeute erklärt und der Revaler Werft bzw. deren durch die KM beauftragten Treuhänder, der F. Schichau GmbH. , Königsberg zum Einsatz unter den alten Namen ORANIENBAUM übergeben.
1942,Sommer: Der lettischen Selbstverwaltung für dringende Brennholztransporte u.a. überlassen. Anschließend der Reederei Helmsing & Grimm, Riga zur Bereederung gegeben. Einsatz unter dt. Flagge mit Heimathafen Königsberg (Schichau!).
1943: Schiff von der KM dem RKS übergeben. Umbauten zum Frachtschiff in Königsberg und Riga durchgeführt bzw. nur begonnen. Der RKS gibt dem Kriegsschädenamt für die Seeschiffahrt das unfertige Schiff als Ersatzschiff für eine kriegsgeschädigte deutsche Reederei.
Dez. : Die Reederei A.Zedler, Elbing lehnt nach langen Verhandlungen die Übernahme des immer noch unfertigen Schiffes als Ersatzschiff für den Totalverlust ELBING III endgültig ab.
1944; Schiff durch die Reederei Bernhard Sergo & Ko., Reval übernommen.
21.Feb. : Umbaubeginn als ORANIENBAUM für B. Sergo bei der Revaler Werft Ost, Reval.
1.Juni: Ende der Arbeiten lt. Werftplan.
7.Juni: Endgültige Übernahme des Schiffes. ( Kaufvertrag )
15.Sept. : Erteilung eines vorläufigen Flaggenzeugnisses durch die estnische Selbstver-waltung für die Partenreederei, Raugi'. Anteile des nun RAUGI benannten Schiffes haben neben Bernhard Sergo die verschiedenen Betriebsleiter seiner Reederei ( Armin Matto, Theo
Vompa, Ottomar Susi und Otto Tamme ).
17.Sept. : Um 17.00Uhr vom Seetransportchef Ostland fur Transportaufgaben der KM erfaßt.
21.Sept. : Mit einer Wehrmachtsladung (286 Fässer Treibstoff, 45 Motorräder, Maschinen usw.) von Reval (Tallinn) nach Libau ausgelaufen mit dt. Begleitkommando.
23.Sept. : Im schwedischen Hafen Sandhamn eingelaufen.
9.Okt. : Schiff nach Stockholm verlegte Dt. Begleitkommando vorher nach Dänemark abgeschoben.
1945,Mai: Nach Kriegsende durch Schweden als Eigentum aus ehemals dt. besetzten Gebiet beschlagnahmt.
15.Aug. : In Vikingshill an die UdSSR ausgeliefert.
1945/46: Die größtenteils in Schweden lebenden estnischen Besitzer erhalten von der schwedischen Regierung 425.000 Skr Entschädigung ausgezahlt.
Verbleib des Schiffes in der UdSSR ?


Und wenn nun JEMAND

Erstfassung:         .1984   Letzte Änderungen: 28.10.00  © Th. Dorgeist D 48291 Telgte,  Klingenhöhe 50    Stand:     22.08.2001
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« Antwort #10 am: 28 Dezember 2011, 11:13:18 »

noch etwas dazu.
Ist ja das Gemeine wenn man etwas ins textfeld kopiert und hinterherbversucht noch etwas darunter einzufügen.

Zu
Krasnaja Gorka 20.03.1940 desarmiert, 27.06.1941 während einer Grundüberholung in Riga, da Antriebsmaschinen entfernt im Hafen zurückgelassen.

Oranienbaum am 03.12.1939 auf dem See Ladoga bei geleisteter Feuerunterstützung der Truppen bei Jarisiviniemi gestrandet und von finnischer Küstenartillerie unter schweres Feuer genommen, gesunken. 15.12.1939 vom Bergungsdienst der BRF, der EPRON gehobenund ins Dorf Polutorno, wo Rumpf abgedichtet wurde. 20.03.1940 desarmiert. 27.06.1941 während einer Grundüberholung in Riga, da Antriebsmaschinen entfernt im Hafen zurückgelassen


Krasnaja Gorka

Hatte die Lettische Selbstverwaltung 1943 in den Papieren.

Hast Du noch etwas über Größe usw. ?

Oranienbaum

Hat mir gezeigt das es beim Winterkrieg noch Schiffe gibt von welchen man [ich ]

noch nie etwas gehört hat.

Gibt es vielleicht eine Aufstellung über sowj. Verluste und Beschädigungen  1939 – 1940.

Viele Grüße

theo
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« Antwort #11 am: 28 Dezember 2011, 14:19:40 »

Theo,
zur Zeit bin ich in Poysdorf/AUT, arbeite dort als Dolmetscher bei einer Suche nach Erdoel- und Gas. In 3 Wochen komme ich heim zu kurzem Urlaug und erst dann kann ich etwas in den russischen Quellen suchen.
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« Antwort #12 am: 28 Dezember 2011, 18:16:21 »

Ja Micha

du Goldsucher !


Bis dann

Theo

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