Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Schiffe, Boote und Erlebnisse der früheren Jahre beider deutschen Marinen  (Gelesen 1737 mal)
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brueckenhein
Fähnrich
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« Antwort #15 am: 24 Juli 2010, 18:48:46 »

brückenheini?Huh?? Das "i" am Ende  ist zuviel!!!!!  Matrose lacht laut Der Nickname ist abgeleitet aus Brückengast und meinem Vornamen Heinz!!!! Also "brückenhein" Macht aber nix ich bin Kummer von meinen Kameraden gewohnt!!!!  Matrose lacht laut Matrose lacht laut Nacher habe ich noch eine schöne Geschichte aus der Scheerzeit!!!!!
« Letzte Änderung: 24 Juli 2010, 19:26:24 von brueckenhein » Gespeichert

Seefahrer sind wie Kletten, sie halten alles zusammen
Wilfried
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« Antwort #16 am: 24 Juli 2010, 19:14:27 »

Es muss zu der Zeit gewesen sein, als ,ich glaube es war in Laibach, 1969 einige Wachsoldaten bei einem Überfall ermordet wurden . K

Mord im Bundeswehr-Depot

http://www.zeit.de/1969/0.../Mord-im-Bundeswehr-Depot 

 Matrose gruesst

Manfred

... die Auswirkungen nach dem Anschlag bekam ich als Wachsoldat in der Grundausbildung Brake im ersten eiskalten Winter 1969 hautnah mit ... habe ich aber auch alles schon vor Jahren berichtet ...  grin

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried

Thorsten - danke für die Anpassung des Titels ...
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... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...

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http://www.forum-marinearchiv.de - wenn Marine Dein Ding ist!
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brueckenhein
Fähnrich
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« Antwort #17 am: 24 Juli 2010, 19:16:33 »

Der Anker im engl. Kanal
 
Im August 1966 passierte auf dem Marsch nach Bayonne folgende Story: Im englischen Kanal hatten wir schwere See und mußten gegenanknüppeln. Scheer stampfte wie ein Schaukelpferd und nahm jede Menge Wasser über. Die Back tauchte fast völlig ein und jedesmal wenn wir vorn eintauchten rumpelte es gewaltig. Irgendetwas war nicht in Ordnung. Plötzlich ein irres Getöse. Bei voller Fahrt hatte sich der Bb-Anker losgerissen und rausche in einer Rostwolke mitsamt der Kette aus der Klüse. Der I. WO befahl Maschinen 2x Stopp und Ruder hart Backbord um das Heck aus der ausrauschenden Kette zu bekommen. Wir konnten von Glück sagen das die Kette nicht in die Propeller geraten ist.. Der Brückenwache blieb nur die Position festzuhalten und den Kommandanten zu wahrschauen. Die Position war an der engsten Stelle im Kanal und es konnten Kreuzpeilungen gemacht werden. Es sind die Befürchtungen aufgekommen die Reise abbrechen zu müssen da wir mit einem Anker nicht mehr völlig einsatzbereit waren. Das hat sich aber nicht bewahrheitet. So fuhren wir nur mit einem Anker nach Bayonne. Auf dem Rückmarsch versuchte Kaptän Wachendorf an der festgehaltenen Position im Kanal mit einem Draggen den Anker wiederzufinden. Es wurde ein Planquadrat mit Boien abgesteckt und mit dem Draggen im Schlepp mehrmals durchlaufen. Und siehe da, nach vielen Stunden hatte der Draggen die letzte Länge der Kette am Haken. Diese mußte jetzt mit viel seemännischem Geschick von Außenbords eingefädelt und durch die Klüse eingeholt werden. Eine seemännische Glanzleistung der gesamten Besatzung.

Foto: "Scheer" ohne Bb-Anker in Bayonne

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« Letzte Änderung: 25 Juli 2010, 08:15:35 von brueckenhein » Gespeichert

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brueckenhein
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« Antwort #18 am: 24 Juli 2010, 19:31:18 »

Hier mal noch 4 Fotos von der Ankerbergeaktion!!!!
In diesem Seegebiet des engl. Kanals war es ein gefährliches Wagnis das Fahrwasser in alle Richtungen zu kreuzen denn der Schiffsbetrieb war beachtlich und wir waren manövrierbehindert. Matrose gruesst
 
Bild 1 u. 2. Wir haben die Kette!
Bild Nr. 3: Es ist geschafft!!!! Der Anker ist wieder an Bord!!

Die Belohnung vom Kommandanten: 1. Flasche Bier für jeden!!!! Matrose lacht laut

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« Letzte Änderung: 25 Juli 2010, 09:21:14 von brueckenhein » Gespeichert

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Hastei
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« Antwort #19 am: 25 Juli 2010, 10:39:27 »

hallo brueckenhein,

man, das hab ich überlesen und einfach ein i dran gehängt, entschuldige Heinz.

gruß Hastei
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Albatros
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« Antwort #20 am: 25 Juli 2010, 10:57:21 »


In diesem Seegebiet des engl. Kanals war es ein gefährliches Wagnis das Fahrwasser in alle Richtungen zu kreuzen
 

Tolle Geschichte und klasse Leistung.....  Top

Heute würde das glaube ich auch Ärger mit den Stationen Dover oder Calais geben die rund um die Uhr alles mit Radar überwachen....... Matrose zwinkert

 Matrose gruesst

Manfred
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brueckenhein
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« Antwort #21 am: 25 Juli 2010, 11:19:19 »

Die Radarstationen gab es damals schon wenn auch noch nicht so präzise wie heute. Beide Seiten wurden natürlich informiert von unserem Vorhaben. Der auflaufende Schiffsverkehr wurde über Funk von allen Stellen gewarnt vor einer deutschen Fregatte die hier ihr Unwesen treibt!!!! Es haben auch alle Schiffe schön Abstand gehalten Matrose lacht laut
So ein Manöver wäre heutzutage undenkbar!!!

@ Hastei!!! Dir sei verziehen!!!!! Matrose lacht laut Matrose zwinkert Matrose gruesst Es war auch absolut nicht ernst gemeint!!!! Matrose lacht
Da ich mit meinem Nick durch viele Foren geistere ist es nicht das erste Mal das ich "Brückenheini" genannt wurde!!!! Matrose lacht laut
« Letzte Änderung: 25 Juli 2010, 11:50:32 von brueckenhein » Gespeichert

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brueckenhein
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« Antwort #22 am: 27 Juli 2010, 08:57:58 »

Damit dieser schöne therad nicht einschläft habe ich noch einen aus meiner Scheerzeit!

Admirool an Bord!

Ich erinnere mich an eine nette Geschichte an Bord von SF Scheer. Wir machten gerade Seeklar für eine Ausbildungsfahrt in den Nordatlantik als eine schrille Pfeiferei an Oberdeck losging. Front nach Backbord, Admiral kommt an Bord. Der I.WO machte ihm Meldung und entschuldigte unseren "Alten" der sich noch an Land aufhielt. Schnurstraks enterte der Admiral auf die Brücke und ließ sich Meldung machen. Als unser "Alter" dann an Bord gekommen ist schiß ihn der Admiral vor versammelter Brückenmannschaft zusammen was ihm einfallen würde nicht auf seinem Schiff zu sein wenn ein Admiral an Bord kommt. Na das konnte ja heiter werden.
Dann die Durchsage:" Admiralskammer klarmachen!" Ach Du Schreck. Wat nu? Die Admiralskammer wurde nie gebraucht und war vollgestopft mit Schwimmwesten, Persenning, Tauwerk und Fendern. Es stank hier wie im Pumakäfig. An die Arbeit und ausräumen. Plötzlich stand er im Schott. Na meine Herren was ist das denn für ein Schapp? "Die Admiralskammer Herr Admiral!" Ohhh, sehr gemütlich. Wir bereiteten uns auf den Anschiß unseres Lebens vor der nun unweigerlich kommen mußte. Adee du schöne Marinewelt. Nix da, er sagte: "Macht mir die Koje und den Spind frei dann reicht das für mich für die 4 Tage!" Ungläubiges Staunen bei uns. Natürlich räumten wir die Kammer leer und warteten auf den Anschiß des "Alten". Der ist aber auch nicht gekommen da uns der Admiral nicht beim "Alten" angeschissen hatte. Im Gegenteil. Als er zur Verabschiedung am Kutter stand um auf die "Deutschland" übergesetzt zu werden ließ er mich ausrufen da ich ja für die Zeit sein persönlicher Aufklarer war. Ich machte mein zackigstes "Männchen" vor ihm und er drückte mir 5 Mark in die Hand und sagte: "Hier trinkt euch einen, war schön bei euch!"



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« Antwort #23 am: 27 Juli 2010, 09:44:41 »

Auf einem nicht näher zu nennenden Schiff der Marine (Beteiligte leben noch...) gab es in Kiel einen Bordempfang.
Der Refü, gaaanz leichte V-Null, nimmt eine ältere Dame in den Arm und sagt: Na, Mutti, hamm'se Dich auch eingeladen???

Antwort: Ja, natürlich, ich bin schließlich die Wehrbeauftragte...

V-Null verflogen!
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« Antwort #24 am: 27 Juli 2010, 10:22:32 »

Hallo Axel - jetzt mal eine Frage von einem Laien - V -null  Huh Bei der NVA nannte man so den Verbindungsoffizier  NVA - Staatssicherheit. Die Leute gab es in allen Einheiten = V = Verbindungsoffz. -Null Ahnung  grin

Gruß - Trimmer - Achim
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)
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« Antwort #25 am: 27 Juli 2010, 13:45:09 »

V-Null = Promille!
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