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Autor Thema: Schlachtschiff X  (Gelesen 23170 mal)
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wer
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« Antwort #15 am: 15 Februar 2006, 12:43:41 »

Als schwere Flak würde ich 12.8 cm, Modell 34 empfehlen, da sie ideal gegen schnelle hochfliegende Bomber und tieffliegende Torpedoflugzeuge einzusetzen ist.

Gruß

Christian
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Blane
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« Antwort #16 am: 15 Februar 2006, 12:48:36 »

@Dominik
Es geht um die damalige Zeit! Nicht was heute herumschippert!
Hast wo zuviel den letzten Countdown geschaut wink
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Schöne Grüsse Christian
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Torpedo
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« Antwort #17 am: 15 Februar 2006, 12:50:15 »

Ich finde, dass die Diskussion durchaus eine Berechtigung hat, auch wenn die Schlachtschiffe bereits nach der Skagerrakschlacht ihren Nutzen verloren haben. Das beste Beispiel wurde hier doch auch schon mal diskutiert: die Vanguard - totale Verschwendung von Geldern.

Bei den Schlachtschiffen war ja auch Prestige wichtig. Da wollte jeder den, tschuldigung das Größte haben ,-)

Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Folgendes sollte man bedenken:
1. Kaliber was ist wirklich sinnvoll (siehe Erfahrungen aus WK I - Kalibergrößen GB-DR)
2. Flak-Bewaffnung. Für welche Höhen? Für welches Angriffspotential? Abwehr in großen Höhen mit schwerem Kaliber oder Bleivorhang über der Wasseroberfläche?
3. Geschwindigkeit und Seeausdauer halte ich in jedem Fall für sehr wichtig, gerade für ein deutsches Schiff, was keine Stützpunkte als Rückzugsmöglichkeiten hatte.
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Uli "Torpedo"

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Blane
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« Antwort #18 am: 15 Februar 2006, 12:54:01 »

@Torpedo

Danke für das Beispiel der Vanguard!
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Schöne Grüsse Christian
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Lutscha
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« Antwort #19 am: 15 Februar 2006, 13:25:03 »

"1. Kaliber was ist wirklich sinnvoll (siehe Erfahrungen aus WK I - Kalibergrößen GB-DR)
2. Flak-Bewaffnung. Für welche Höhen? Für welches Angriffspotential? Abwehr in großen Höhen mit schwerem Kaliber oder Bleivorhang über der Wasseroberfläche?"

Zu 1: Es muss stark genug sein, um die Panzerung des Gegners auf den zu erwartenden Gefechtsentfernungen durchschlagen zu können. Hohe Mündungsfeuergeschwindigkeit bringt imo zu wenig Deckpenetration, also eher niedrige.
Problematisch ist das Nichtvorhandensein von überschweren Granaten, so dass man schon 42cm + benötigen würde. Da wir aber alles besser wissen, nehmen wir ein 41cm Geschütz mit 1250kg Granaten, mit 50 Kaliberlängen und moderater Mündungsgeschwindigkeit, damit haben wir genug punch gegen Decks und Reichweite.

2. Bleivorhang über dem Wasser ist gut für die Moral und sieht spektakulär aus, bringt jedoch überhaupt nichts. (siehe 2cm der Amis und 2,5cm der Japaner)
Ideal wäre eine Flak wie das Gerät 55, also eine 5,5cm Flak gewesen, da man so gute Trefferwirkung, hohe RoF und moderate Reichweite hat, dazu die 12,8er für große Höhen und Reichweite.
Bei allen Flaks werden schnelle Elevations- und Schwenkraten beötigt oder sie taugen nichts. 20°+ bei 12,8er, bei den leichten eher 35°.
Ebenso muss genug zentralisierte Feuerleitung für alle Flaks (ausser wirklich leichter) sowie RPC für schnelle Zielbekämpfung und Zielwechsel und guter Koordination vorhanden sein.
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« Antwort #20 am: 15 Februar 2006, 13:31:16 »

was ist RPC?
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Uli "Torpedo"

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Lutscha
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« Antwort #21 am: 15 Februar 2006, 14:03:45 »

RPC - Remote Power Control.  Also known as "Auto Control" in the USN.  This is a subject in itself.  In its barest essentials, this means that the gun director and associated components automatically control the laying of the guns without manual intervention by the gun crew.
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« Antwort #22 am: 15 Februar 2006, 14:08:16 »

@Lutscha ,

könntest Du das irgendwie auch mal  in Deutsch schreiben ..
nicht alle Leser sind perfekt in Englisch ...   Danke Dir !!
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Gruss Micha
Torpedo
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« Antwort #23 am: 15 Februar 2006, 14:11:07 »

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ein Feuerleitsystem für die Flak. Gab es so etwas auf deutscher Seite denn für Schiffe bereits? Wieviele Ziele konnten gleichzeitig bekämpft werden und wie darf ich das in damaliger Technik verstehen?

So etwas heutzutage ist ja ganz logisch. Radarerfassung und automatisches Zielen, aber 1944?!
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Lutscha
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« Antwort #24 am: 15 Februar 2006, 14:27:22 »

Bei rpc wird die Geschützausrichtung nicht durch die Mannschaft des Geschützes sondern quasi automatisch durch die Feuerleitung vorgenommen.

Dadurch geht das ganze schneller und effizienter, vorrausgesetzt, dass die automatische Ausrichtung genau genug ist, was bei den Franzosen z.B. nicht der Fall war.

Wer technische Details möchte, der möge sich bitte selbst durch die naval ordnance hp wühlen, das ist mir viel zu anstrengend. Wink
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« Antwort #25 am: 15 Februar 2006, 20:46:37 »

Auf jeden Fall müßte Schlachtschiff X mit Hubschrauberhangar und Landedeck auf dem Achterschiff ausgestattet sein.
Als Bordhubschrauber zwei Flettner Fl 282 "Kolibri" für Beobachtungsaufgaben.
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« Antwort #26 am: 15 Februar 2006, 20:48:32 »

Aaaaalso:
Die Idee eines Schlachtschiffs X hatte ich auch schon mal.
Meine Idee war damals eine Mischung aus BS-Klasse (Lutscha-töte mich) Tongue  , Iowa-Klasse und Yamato-Klasse.
Mal ne Zwischenfrage:Muß das Teil unbedingt deutsch aussehen?
UND:Bitte berücksichtigen das ich kein Konstrukteur bin!!!!

Zurück zur Idee:
-Rumpf,Wasserverdrängung ->Iowa-Klasse,allerdings mit BS-Bug und annährend Yamato-Breite (müßte vorteilhaft für den Tiefgang sein)

-Bewaffnung ->9 x 40,6cm in 3 Drillingstürmen , 20 x 12,8cm in 10 Zwillingstürmen (MA&schwere Flak), dazu etliche 20mm und 40mm (was Oberdeck und Aufbauten halt hergeben)
Hmmm bei Torpedos bin ich mir nicht sicher ; werden im Handelskrieg benötigt ansonsten allerdings eine Achillesferse.

-Bordflugzeuge: würde ich der Yamato-Aufstellung den Vorzug geben

-Panzerung: Heikles Thema , auf jeden Fall den Gürtelpanzer schräg stellen (da dürften 330mm reichen) , Zitadellpanzer (?)
Eigentlich schwebte mir ein verbessertes BS-Panzerschema vor.Aufgrund der verkürzten Zitadelle (3 statt 4 SA-Türme) würde ich das gesparte Gürtelpanzergewicht in den Horizontalschutz stecken (fragt mich aber nicht welche Anordnung)
Ordentlicher Unterwasserschutz
-Maschinenanlage:Naja,30kn sollte sie schon bringen und eine hohe Reichweite

Das wars ertmal.Und nun zerreißt mich.
(Wie gesagt;ich bin kein Konstrukteur)

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« Antwort #27 am: 15 Februar 2006, 20:57:08 »

@torpetino,

gute Idee mit der drei-Turm-Anordnung, das schafft Platz für meinen Hubschrauberhangar.
Ausserdem wird dadurch Gewicht gegenüber vier-Turm-Anordnung gespart.
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« Antwort #28 am: 15 Februar 2006, 21:03:16 »

Ganz meine Meinung.Und deutsch sieht das Ganze immer noch aus.(Scharnhorst-Style) :mrgreen:

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« Antwort #29 am: 15 Februar 2006, 21:47:29 »

2 Vierlinge, ein abgeschrägter Schornstein und Pagodamast!

Den BS-Bug lassen wir besser wech, ebenso das Panzerungsschema...

Am besten wär Gürtelsystem der Littorios, Topedoschutz der Richelieu oder Montanaklasse, aber da würde ich gern wissen, was G&D dazu sagen, ein sehr dickes Panzerdeck, möglichst weit oben, ein leicht gepanzertes Oberdeck und noch Splitterschutz darunter.

Türme 45cm Front, auf keinen Fall die deutsche Konstruktion (beachte die extrem schwache und schlecht angewinkelte 18cm Platte), 20cm + Decke, barbette 40cm+.

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