Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Klasse 120 vs KSS Projekt 50 ( Nato-Bezeichnung Riga Klasse )  (Gelesen 2260 mal)
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zwiebel31
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Schleswig-Holstein


« Antwort #45 am: 02 Oktober 2010, 11:29:18 »

Hallo Albatros,
Als alter Kölnfahrer möchte ich Deinen Geschwindigkeitsangaben widersprechen.Du hast vielleicht die offiziellen Daten übernommen.
Hier die "echten" (Tiefseemeile in Horten):        Diesel 25.6 kn
                                                        Diesel/Gast. 36,2 kn
Gruß
Zwiebel 31
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Hastei
Kapitän zur See
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Nordrhein-Westfalen


« Antwort #46 am: 02 Oktober 2010, 11:48:06 »

hallo Zwiebel 31,

das sind ja starke Daten ! Hat man die ,wie die Franzosen und Italiener  mit Ihren Schiffen ,auch so getürkt ?
 Auf Brückenwache habe ich, auch wenn wir volle Kanne liefen, den Zeiger nie über 27-28 Kn gesehen.
Andererseite ist ja die Meilenfahrt in Norwegen eine bekannte Rennstrecke ,ich war leider nie dort.

Hastei
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RonnyM
Kapitänleutnant
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« Antwort #47 am: 02 Oktober 2010, 12:33:10 »

...und hier meldet sich ein LÜBECK-Meilen-Fahrer...

Ausgerüstet mit Stopuhr, Versuche mit den unterschiedlichen Propellerwinkeln, immer rauf und runter, kamen wir bei Volllast Diesel auf 22,2 Kn, mit Turbine auf 32,6 Kn  tongue.

Da kann ich von zwiebels KÖLN-Meilen nur träumen... angry

Grüße Ronny
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...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...
schinram
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Cave opim


« Antwort #48 am: 27 Oktober 2010, 17:55:28 »

Zur Munitionsmenge der 40mm:

Die altfordere 40mm L70 Bofors für Patronen 40mmx365 gab es in mehreren Versionen:
Illing Wechsel oder Gleichstrom und als FAK auf Flugplätzenmit Fl-Anlage D VIIB
Normalerweise 3 Klips a 4 Schuß und angeklippt ein vierter, damit korrekt 16 Schuß bei einer kadenz von240 Schuß. Salvenlänge sollte normalerweise 3 Schuß sein, da ansonsten die Waffe auf Booten zu sehr aufschwingt oder sogar auf die Schiffsverbände überträgt und somit die Parallaxe beeinflußt.
Dieselbe Waffe als Zwilling auf Schiffen und Tendern, sogar Schleppern, von Breda. Im Mehrladebügel hatten 44 Schuß in Klips Platz. Die Ketten litten sehr durch Seewasser, die meisten bauten sie aus und klappten die Bügel einfach hoch. Auf F120 gabe s diese Waffe auch als Breda-Illing.
Mit Kl.148 kam die Breda 40mm mod.71 mit einer Vorladung von 144 Patronen und einer Kadenzsteigerung auf 360 Schuß. Auch hier das Kettenproblem. Bei der hohen Duchlaufgeschwindigkeit brach die Patrone auseinander, das führte zur Einführung der Patronen DM68 (Üb) und DM81 (Spr) anstelle der DM 31 und DM38.
Erhöhte Festigkeit durch 2.Würgerille. Dieselbe Waffe gab es auch in Oliv an Land. Als Platzpatrone diente die DM88, wurde dann an Bord verboten, weiß der Rost blühte.
Ein ähnliches Durchlaufteil erhielten die Doppelaffetten Breda auf Z101A und Kl.404 sowie DEU. Das Durchlaufteil wurde auf 100 Schuß je Seite reduziert, dadurch 200 Schuß Vorladung.
Dann gibt es bei  der MSFlot noch Bofors-Gleichstromwaffen mit aufgestzter Kunststoffkuppel.
Any Questions?
FKS
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FKS
Urs Hessling
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« Antwort #49 am: 27 Oktober 2010, 18:32:24 »

hi,

Mit Kl.148 kam die Breda 40mm mod.71

bei den Bonduelles bin ich mir aber ziemlich sicher, daß es eine BOFORS 40mm war ...  wink

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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