Forum Marinearchiv
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Autor Thema: USS South Dakota  (Gelesen 2283 mal)
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toppertino
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« am: 17 Februar 2006, 21:24:04 »

Habe erst vor Kurzem wieder das Buch "Versenkt im Pazifik" durchgeblättert.Dabei ist mir aufgefallen das die "SoDa" ziemlich Prügel bekommen hat(27 Treffer).Aber ich kann mir keinen Gesamteindruck vom Schaden machen.
Hat jemand Links oder Bilder auf denen man die Schäden der "SoDa" nach der der Nachtschlacht von Guadalcanal sehen kann.Eine Gesamtaufnahme des Schiffes wäre auch nicht schlecht wegen der Übersicht.
Ich schätze das ist ein Fall für Lutscha.
Danke schon mal im voraus.

mfg
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« Antwort #1 am: 17 Februar 2006, 22:00:09 »

@toppertino,

guckst du hier:

http://www.navsource.org/archives/01/57b.htm
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Servus

Thomas

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Leutnant Werner
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« Antwort #2 am: 17 Februar 2006, 23:34:53 »

@Spee,

Lass mal stecken Thomas - in dem gemeinten Gefecht wurde Sodak von mehreren 35,6 cm- und 20,3 cm-Granaten in der Superstruktur oberhalb des Hauptpanzergürtels getroffen. Ich weiß zwar, dass der Gürtel davon nicht durchschlagen wurde (dank meines neuesten Bucherwerbs Conway: Eclipse of the big gun), aber die paar Löchelchen auf deinen Bildern können es nicht gewesen sein. Das war sicher eine andere Schlacht...
Gruß
Lt.
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Peter K.
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« Antwort #3 am: 17 Februar 2006, 23:51:18 »

@ toppertino
Hier der "war damage report":
http://www.dcfp.navy.mil/.../museum/War_Damage/57.pdf
... und hier die passenden Bilder:
http://www.dcfp.navy.mil/...&cols=3&PgConst=9

@ Leutnant Werner
"Eclipse ofthe big gun" ist wirklich zu empfehlen ... wink

Grüße
Peter K.
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t-geronimo
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« Antwort #4 am: 18 Februar 2006, 09:44:51 »

@ Lt. Werner:
Also, für mich sehen die Bilder bei beiden Links auf den ersten Blick recht identisch aus...

Ergo passt das schon mit Thomas' Link.
Wenn Du Dir den damage report mal durchliest, siehst Du, dass viele Geschosse nicht explodiert, sondern einfach durchgegangen sind, gerade in den Aufbauten.
Die machen dann nicht so viele Löcher, zumal das alles 8"- und 6"-Geschosse waren.
Das einzige 14"-Geschoß, welches traf, war das an der Barbette von Turm C.
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Schöne Grüße
Thorsten
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Leutnant Werner
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« Antwort #5 am: 18 Februar 2006, 12:39:41 »

@t-g,

das ist ja das Schöne an dem Forum: Immer einer da, der mehr weiß, als die anderen. Wieso, und so muss es ja gewesen sein, haben die Japaner dann mit ihren kleineren/mittelschweren Geschützen mit panzerbrechender Munition gefeuert? Hatten die Wahrnehmungsschwierigkeiten? Denn, da sollten wir uns einig sein, auch die 14zöllige Munition war, wenn überhaupt, nur unter optimalen Zuständen in der Lage, den Hauptgürtelpanzer von Sodak zu durchschlagen. Agreed?

Gruß
Lt
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toppertino
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« Antwort #6 am: 18 Februar 2006, 16:34:48 »

Oha,ich wollte keinen Streit vom Zaun brechen.
Trotzdem danke für die vielen Links.Jetz sehe ich vieles klarer.

mfg
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t-geronimo
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« Antwort #7 am: 18 Februar 2006, 16:45:27 »

@ toppertino:
Hier streitet doch keiner!

@ Lt. Werner:
Die meisten Treffer waren lt. G&D gar keine AP-Treffer. Nur die Treffer 2,3,4,6,7 und 25 waren Einschläge von panzerbrechenden Granaten.
Der Rest waren vermutlich normale Sprenggranaten.

Warum die Japaner teilweise AP-Munition bei den kleineren Kalibern benutzten, weiß ich nicht.
Vielleicht versprachen sie sich aus einem "Cocktail" aus AP und HE eine bessere Wirkung?
Vielleicht waren HEs irgendwann alle (auch durch die vorherigen Gefechte, die Schlacht ging ja schon vorher los)?
Ich vermute eher, daß die Rohre einiger Kreuzer mit AP geladen und die Bereitschaftsmunition in den Türmen ebenso AP war wegen der vorangegangenen Schießereien mit US-Zerstörern und -Kreuzern.
Das ganze ging ja recht fix und man hatte mit Sicherheit keine Zeit, noch umzuladen, als man erkannte, das da ein Schlachtschiff vor einem war, noch dazu wunderbar erleuchtet. Da schießt man vermutlich einfach raus, was gerade in den Türmen rumliegt und steigt dann auf die eigentlich angebrachte Munition um (so noch vorhanden).

Die Treffer sind übrigens nicht nach der Reihenfolge der Einschläge nach nummeriert sondern einfach vom Bug zum Heck.
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Schöne Grüße
Thorsten
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toppertino
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« Antwort #8 am: 18 Februar 2006, 16:53:23 »

Nur so nebenbei:
Kirishima und Hood waren wohl die einzigen BB´s/BC´s die rein durch Artillerietreffer untergegangen sind (WW2).Bei allen anderen waren zusätzlich Torpedos,Bomben oder Minen im Spiel

mfg
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Mario
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« Antwort #9 am: 18 Februar 2006, 16:54:05 »

Der japanische Kampfverband traf ziemlich unvermittelt auf die amerikanischen Schiffe. Aufgrund des fehlenden radars waren sie auf visuelle Beobachtung angewiesen. In der dunklen Nacht ist es schwer, den Feind rechtzeitig zu erkennen, ganz zu schweigen davon, den Gegner zweifelsfrei zu identifizieren. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Japaner keine Ahnung von der Anwesenheit der modernen US-Schlachtschiffe hatten. Es dürfte ihnen erst klar geworden sein, als die ersten Granaten der USS Washington einschlugen, falls überhaupt. Ansonsten wären sie wohl schleunigst abgelaufen und hätten ihre Torpedoträger vorgeschickt.
In dem Moment, wo die USS South Dakota entdeckt wurde, erfolgte auch der Feuerbefehl. Da bleibt nicht viel Zeit, über die passende Munition zu beraten, da heißt es blos: Feuern so schnell und soviel es geht.
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toppertino
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« Antwort #10 am: 18 Februar 2006, 21:14:24 »

Btw,hat die South Dakota in dieser Nachtschlacht überhaupt etwas getroffen oder "diente nur als Köder" damit die Washington ungestört zielen konnte?

mfg
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« Antwort #11 am: 18 Februar 2006, 21:29:56 »

War das nicht die Schlacht als die SA der SoDak für mehrere Minuten wegen eines Elektronikfehlers ausfiel?
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toppertino
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« Antwort #12 am: 18 Februar 2006, 21:42:24 »

Ob SA ausfiel weiß ich nicht genau.
Auf jeden Fall aber fielen Funk und Radar durch einen Kurzschluss aus.Mehrmals.

mfg
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« Antwort #13 am: 18 Februar 2006, 22:07:10 »

Laut Paul Dull , viel auch die SA aus  !!

Um 23:33 vielen die  Hauptstromschalter aus .
Kein Strom für Licht , Radar und schwenken der Türme .

 In wieweit Sie noch japanische Schiffe beschossen hat  ?

Sie selber hat mehr als 40 Treffer der Kirishima , Atago & Takao einstecken müssen.
Hat sich aber als recht Standfest erwiesen - finde ich !
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« Antwort #14 am: 18 Februar 2006, 22:43:45 »

Zitat von: Mario
Der japanische Kampfverband traf ziemlich unvermittelt auf die amerikanischen Schiffe. Aufgrund des fehlenden radars waren sie auf visuelle Beobachtung angewiesen. In der dunklen Nacht ist es schwer, den Feind rechtzeitig zu erkennen, ganz zu schweigen davon, den Gegner zweifelsfrei zu identifizieren. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Japaner keine Ahnung von der Anwesenheit der modernen US-Schlachtschiffe hatten. Es dürfte ihnen erst klar geworden sein, als die ersten Granaten der USS Washington einschlugen, falls überhaupt. Ansonsten wären sie wohl schleunigst abgelaufen und hätten ihre Torpedoträger vorgeschickt.
In dem Moment, wo die USS South Dakota entdeckt wurde, erfolgte auch der Feuerbefehl. Da bleibt nicht viel Zeit, über die passende Munition zu beraten, da heißt es blos: Feuern so schnell und soviel es geht.


Mario , nee keine Zustimmung -

der leichte Kreuzer Sendai ( welcher als Vorposten mit drei Zerstörern unterwegs war ) , sichtete Lees TaskForce64  schon gegen 22:10 .. spätestens ab da wussten die Japaner - das was größeress unterwegs war .. das Sie dann mit dem beiden neusten BB´s gerechnet haben - wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Fakt :
ab 22:10 war Verband 64 gesichtet -
die Amerikaner hatten die Sendai gegen 23:00 auf dem Radar der Washington - die um 23:17 eine Vollsalve auf die Sendai losschickte ..
ohne einen Treffer zu erzielen.
23:22 eröffneten die Sicherungszerstörer der US BB´s das Feuer auf zwei Sicherungszerstörer der Sendai.
23:35 abgetrennter Verband der Kirishima - bestehend aus CL Nagara & 4 Zerstörer eröffnet Feuer auf die US Zerstörer .

tja - und nun kommt eben gegen 23:33 der Ausfall der SoDa -
23:40 richten die Zerstörer des Cl Nagara die Scheinwerfer auf die Dakota und geben dadurch dem Beschießungsverband ein Ziel.
SoDa erhielt sofort einige Treffer von der Kirishima ( 35 cm - Geschütze und div . von den CA´s - 20,3cm )
Erst gegen 00:05  -  legt die Washington los - die bisher kpl. "übersehen" wurde .. weil ca. 8000 m Abstand zur SoDa .


Also wusten die Japaner schon recht früh - das einiges auf Amerikanischer Seite unterwegs war ..  auf keinen Fall kam es unvermittelt!
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Gruss Micha
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