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Autor Thema: Hilfe bei Identifizierung  (Gelesen 5883 mal)
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Urs Hessling
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« Antwort #90 am: 12 Januar 2012, 17:07:40 »

moin,

ich lese "Steg zur verlorenen Rotte" !

ja ... was aus Sicht eines Schnellbootfahrers auch sehr viel mehr Sinn macht.

Bild W6_1. zeigt ein Boot der Serie S 30-S 37 bzw. S 54- S 61, gut erkennbar an der am Ende des Torpedorohrs hochgezogenen Verkleidung, es könnte ein Foto von der Verlegung des 3.Schnellbootgeschwaders über den Rhein-Rhone-Kanal zum Mittelmeer sein.

Bild W7_1. zeigt Boote des Typs S 38 (mit Bugwaffe) ohne Tarnung ... in Norwegen ?

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
kgvm
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« Antwort #91 am: 12 Januar 2012, 20:44:38 »

Zumindest bei den Verlegungen bis November 1942 zeigen die Fotos aber, daß die Torpedorohre verkleidet wurden. Das bestätigt Kemnade auch im Text.
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Urs Hessling
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« Antwort #92 am: 12 Januar 2012, 22:11:03 »

moin, KG,

ja, aber hast Du eine eigene, bessere Erklärung ? ... Bootstyp stimmt, Umgebung ... sieht nicht sehr deutsch aus, Besatzung in "Räuber-Zivil" ...

noch eine Möglichkeit ... meines Wissens wurden 3 Boote Typ S 30 (S 57, S 58, S 60) und 8 Boots Typs S 151 von der Westküste Italiens 1943/44 über den Po in die Adria verlegt ... http://s-boot.net/sboote-km-mittelmeer43.html

könnte es ein Foto davon sein (das wär ein Ding!) ??

Gruß, Urs
« Letzte Änderung: 12 Januar 2012, 22:33:18 von Urs Hessling » Gespeichert

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« Antwort #93 am: 13 Januar 2012, 09:40:39 »

Hallo Urs,
nein, wenn ich die gehabt hätte, hätte ich sie gleich angefügt.

Laut Kemnade wurden ferner die Steuerhäuser auf halber Mannshöhe abgeschnitten und auf der Plattform der achteren 2 cm-Flak hölzerne "Toilettenhäuschen" auf dem Achterschiff errichtet. Des weiteren heißt es dort : "Eine Flagge wird nicht geführt".
Dagegen zeigt das Bild deutlich die Kriegsflagge. Und mit dem Räuberzivil bin ich mir auch nicht sicher. Könnten es nicht schlicht die normalen dunklen Arbeitsklamotten und Schiffchen sein?


Fanden nach November 1942 eigentlich noch Verlegungen in's Mittelmeer statt? Dann war ja die Tarnung für die Durchfahrt durch Vichy-Frankreich nicht mehr erforderlich.
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Karsten
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« Antwort #94 am: 13 Januar 2012, 16:04:44 »

MFP's und R-Boote wurden im 1. Halbjahr 1943 Überland durch Frankreich ins Mittelmeer verlegt - ohne Tarnung.
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Das Marinearchiv der Württembergischen Landesbibliothek: www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/bibliothek-fuer-zeitgeschichte/bestand/sondersammlungen/marine/
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« Antwort #95 am: 13 Januar 2012, 16:35:12 »

Im Bild W 2 ist auf der abgenommenen Verkleidung S 41 zu lesen.

REINHARD
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Urs Hessling
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« Antwort #96 am: 14 Januar 2012, 19:19:58 »

moin,KG,
Und mit dem Räuberzivil bin ich mir auch nicht sicher. Könnten es nicht schlicht die normalen dunklen Arbeitsklamotten und Schiffchen sein?

Du magst recht haben. Sogenanntes "Räuberzivil", d.h. keine korrekte militärische Kleidung, habe ich ja noch selbst auf der Brücke getragen.

Solange niemand ein konkretes Alternativangebot hat, lasse ich meine "Po"-Hypothese einfach mal im Ring liegen ...

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
Alex Shenec
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« Antwort #97 am: 25 Januar 2012, 07:15:45 »

Hallo.

FRIESLAND (Emden)  huh

http://photo-war.com/photo/shop/2661.jpg

Schöne Grüße

Alex
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