Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Zeitschrift "Landser"???  (Gelesen 1723 mal)
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Sperrmaat314
Bootsmann
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Sachsen-Anhalt


« am: 16 Oktober 2010, 14:02:31 »

heut beim Einkaufen sah ich die Zeitschrift "Landser". Giebt es eigendlich auch eine solche Variante für die Kriegsmarine? Schönes WE Carsten
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Trimmer
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« Antwort #1 am: 16 Oktober 2010, 14:21:28 »

Hallo Carsten- da ich wegen einer anderen Recherche auch immer mal den "Landser" durchsehe habe ich festgestelt das auch Beiträge über die Marine mit drin sind bzw. auch Bilder von Schiffen.Ich nehme die Hefte immer aus dem Regal, sehe sie durch und wenn dann werden sie gekauft. Ich weiss das diese Hefte teilweise auf Ablehnung stossen aber es sind auch Artikel über Heereseinheiten, Luftwaffe und Marine enthalten die ganz spezielle Aussagen enthalten die man sonst nicht findet.

Gruß - Trimmer - Achim
   
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)
Darius
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« Antwort #2 am: 16 Oktober 2010, 16:37:28 »

Hallo zusammen,

und bei E-Bay sind auch messig Heftchen zu haben.

 Matrose gruesst

Darius
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Q
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« Antwort #3 am: 16 Oktober 2010, 16:43:31 »

Das Marinependant zum Landrer heisst S.O.S Schiffschicksale. Und ist naja auch etwa dieses Niveau wie der Landser. Jedoch haben die auch ab und an mal ganz lustige Themen, wie: "Kondotiere der Meere" in dem das Leben von Andrea Doria nachgeschrieben wurde. Natuerlich keine Fachliteratur, aber im Nachtbus vom Berliner Club nach hause gut zu lesen. Also beschrieben werden nicht nur WK II Marinegeschichten sondern auch WK I und frueher.

Der Verlag ist glaub ich der selbe wie der Landser.

Don´t Panic
« Letzte Änderung: 16 Oktober 2010, 17:03:06 von Q » Gespeichert

Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
couper des planches et distribuer du travail,
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St.Ex
kgvm
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« Antwort #4 am: 16 Oktober 2010, 16:55:09 »

Jein, auch der Landser bringt gelegentlich Hefte über Marinethemen. Die Qualität ist sehr unterschiedlich, teilweise - beispielsweise wenn alte Tagebücher die Grundlage bieten - durchaus qualitätsvoll. Hängt natürlich auch etwas vom Autor ab.
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redfort
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« Antwort #5 am: 16 Oktober 2010, 16:57:02 »

Moin,
und hier der Verlag zur zeitgeschichtlichen Dokumentation:

http://www.vpm.de/zeitschriften/dokumentation.html

das Archiv:
Archiv S.O.S.


Gruss
Axel
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Gruss
Axel
Langensiepen
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Europa


« Antwort #6 am: 16 Oktober 2010, 17:15:02 »

Da lob ich mir mein SOS Heft.
Landser und SOS Heft nicht verschwägert. SOS , Anker, Soldatengeschichten und Fliegergeschichten kamen aus dem Moewig Verlag.
Was hatten wir den in den fünfziger  anderes als das SOS Heft und die Seekiste. Letztere für das zivile. Die SOS Hefte hatten für die 50ziger einen guten Standard. Das z.B. die Hefte die sich mit 14/18 abgaben aus der Büchern eines F.O. Busch abgekupfert waren berührte uns wenig. Wer hatte denn schon diese alten Marineschinken? Nein, die Hefte waren schon eine recht nützliche Einrichtung. Die Anker Hefte sind nicht weniger zu loben. Da gab`s recht viel aus der modernen Seefahrt. Wo z.B. gibt es so viel lustiges über die Flucht der RAMAN als im Anker Heft ``Ein Türke nehmt Reißaus``  Ich weiß, ist alles aus der NZ abgeschrieben, aber in WHV hatten wir die NZ nicht. Also, ihr mit Telefone, Internet, Auto, Urlaubsreisen und dergleichen schönen Dinge mehr, gab bei uns nicht, dafür aber alle 14 Tage das SOS Heft.   cool   
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Hastei
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« Antwort #7 am: 16 Oktober 2010, 17:16:17 »

Diese Heftchen, sowohl Landser, als auch SOS ,waren so ziemlich die erste " Literatur " über Marine ,Heer und Luftwaffe, die ich mir früher kaufte.
Ich war damals froh, von meinem kleinen Taschengeld etwas über diese Themen erwerben zu können. Später kaufte ich die Heftchen auf Flohmärkten wegen der Fotos, die Textseiten schmiss ich dann weg. So hatte ich den Grundstock für meine Alben zusammengetragen.                                                       In den 1950er Jahren war die Auswahl gar nicht zu vergleichen mit der heutigen Literatur, geschweige denn mit dem Internet.

Hastei
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scharnhorst
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« Antwort #8 am: 16 November 2010, 14:43:22 »

Zwar keine fachlektüre im eigentlichen Sinne,aber als Bild vom Bordalltag und leichte Lektüre durchaus lesbar.
Leider nicht mehr mit der Bandbreite von früher,als neben dem 2.Weltkrieg auch die kaiserliche Marine (heute noch ab und zu als Sonderbeilagen) und zivile Schiffskatastrophen beschrieben wurden.
Wer sich also für Marine interessiert und nicht nur "dickeWälzer" durcharbeiten will,ist mit den SOS-Heftchen durchaus gut beraten.
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TD
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« Antwort #9 am: 16 November 2010, 18:23:08 »

Hallo zusammen,

auch ich bin in früher Jugend mit diesen Heften und auch "Soldatengeschichten " angefangen.

Und ich muss sagen dass ich hier immer an einen Landser zum Donaumarsch der Gruppe Zieb denke.

Erst viele Jahre später konnte ich in Freiburg die trockene KTB- Ausführung einsehen, alte Daten des alten Landsers waren gleich.
Das war eben in de Jahren als die Zeitzeuge mit ihren Tagebüchern z. V. standen und somit manch Unbekanntes, vor allen Dingen zu den letzten Monaten 1945  zu Papier brachten.

Gruß

Theo


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Trimmer
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« Antwort #10 am: 16 November 2010, 18:35:43 »

Theo - völlig richtig es werden immer weniger Zeitzeugen. Ein Problem sehe ich auch darin das die KTBs kaum auf kleine Einheiten eingehen und so doch manches wenigstens im "Landser" noch nachvollziehbar ist. Natürlich auch mit "künstlerischen Freiheiten" aber teilweise auch mit Bildern und Karten die sonst weniger auftauchen.Siehe z.B. auch Zeit 44/45 wo es von vielen Divisionen überhaupt kein KTB mehr gibt.

Gruß - Trimmer - Achim
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« Antwort #11 am: 16 November 2010, 18:51:20 »

Ja Achim,

 gerade die kleinen Einheiten und den Zeitraum Ende1945 und 1945 konnte man sehr gut lesen bis hin zu einigen Sachen nach Mai 1945.

Das war für mich zum Beispiel auch beim neuen Netzlegerband das Positivste.

Berichte vom Ende der Einheiten, vor allen im Südraum die nur aus dem alten Kreis der Netzleger -Kameradschaft ( o. ä. ) stammen können und sehr viel bisher unbekanntes, auch nicht im DDK, bringen.

Gruß

Theo
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Gebirgsmarine
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« Antwort #12 am: 16 November 2010, 19:19:41 »

Guten Abend zusammen!

Habe vor Jahren im U-Boot-Museum Cux-Altenbruch den Kommandanten
von der U-Flak-Falle U 441, Götz von Hartmann, kennen gelernt. Ich nutzte
die Gelegenheit, ihn über diesen verlustreichen Einsatz auszufragen. Mein
Wissen bestand aus dem Inhalt von einem SOS-Heft - Schicksale Deutscher
Schiffe. Herr v. Hartmann war baff erstaunt über meine Kenntnisse.
Leider konnte er mir zu diesem Einsatz nichts neues berichten, was ich nicht
schon aus dem Heft wusste.
Das Heft ist Bestandteil der Bootsblätter zu U 441. Als ich es ihm zeigte, war
er nach kurzem durchblättern ganz begeistert davon.
Im übrigen kann ich mich nur voll und ganz den Ausführungen von Langensiepen
anschließen.

Gruß

die Gebirgsmarine
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Franklin61
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« Antwort #13 am: 25 Februar 2011, 17:45:14 »

Wir biten zur Zeit bei Ebay größere Posten Landser - und SOS- Hete an:

http://cgi.ebay.de/ws/eBa...p;ssPageName=STRK:MESE:IT

http://cgi.ebay.de/ws/eBa...p;ssPageName=STRK:MESE:IT
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AJFuchs67
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« Antwort #14 am: 25 Februar 2011, 21:39:03 »

Hi ,
Die Landser u SOS Hefte sind gar nicht zu verachten! Neben den teils ja fiktiven Personen bieten sie doch ne Menge
an Infos u Daten.Ich könnt heut noch ko.... , wenn ich an das A........ denke ,das mir bei meinem Umzug 3 Riesen Kartons mit ca 1000 Heften vom LKW geklaut hat! Teils Erstauflagen mit Heftnummern unter 100!!!!Dabei ärgert mich noch mehr
als der finanzielle Verlust,das ich die Hefte nicht mehr lesen kann u ungezählte Bilder,Karten u Infotafeln +sämtliche
anderen Infos weg sind!!!!
Besonders gefallen haben mir bei den frühen Heften auch die oft toll gezeichneten Titelseiten.
Einziges Negativ ist ,das manche Hefte später als Neuauflage unter anderen Titeln erschienen sind u sich dadurch Doppelkäufe oft nicht vermeiden lassen!!!!

Gruß Fuchs
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Es grüßt der Fuchs
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