Da schlich sie - vermutlich etwas beschaemt -

- nach Hause. HMS Astute grad eben in den Rhu Narrows auf dem Heimweg nach Faslane. Das Transparent: "Astute? Hardly!!" hat vermutlich etwas geschmerzt.


Man beachte, dass sie auf Testfahrten – noch nicht fully commissioned – noch den Blue Ensign, die Koenigliche Dienstflagge fuehrt nicht die weisse Kriegsflagge.
Ansonsten scheint das Ganze ein ausgesprochen banaler Vorfall gewesen zu sein. Die Kiesbaenke zwischen der Isle of Skye und den Kyles of Lochalsh driften halt. Anstatt sich auf die betonnte Fahrrinne zu verlassen habe sie wohl nach einer veralteten Admiralty Chart navigiert, zu dicht unter der Kueste gelegen und dortselbst ihre Schwanzflosse in eine Kiesbank gesteckt. Schlepper kommt und zieht sie raus. Taucher kommt und guckt ob was kaputt ist und dann faehrt sie nach Hause. Da gibt es beim Regattasegeln spektakulaerere Groundings.
Aber fuer eine Marine, die voller Zagen guckt was der Schatzmeister ihr denn so an Spielzeug genemigen wird fuer die Zukunft ist positive Presse natuerlich nicht unwichtig.
Ja, aber von hier schaut das doch sehr banal aus.
Viel gespannter bin ich was wohl eine Untersuchung zu der Unterwasserkollision zwischen HMS Vanguard and Triomphant mal ergeben wird (und ob die Oeffentlichkeit von den Ergebnissen zu hoeren bekommt). Einhellige Meinung wirklich aller Uboot Mariner, die ich dazu mal gehoert habe ist, dass ein Bomber nie, nie, nie selbst ein anderes Boot beschleichen wuerde; kein Britischer und auch kein Franzoesischer. Damit aber bliebe wirklich nur Zufall und das ist in den Weiten des Atlantik doch schon atemberaubend. Selbst wenn es natuerlich beliebte Unterwasserwege und gern genutzte Stroemungen gibt. Sich in vielen Millionen Litern Wasser und in drei Dimensionen zufaellig zu treffen ist schon etwas unheimlich.
Ufo