Moin!
Ja ich greife deinen Vorschlag auf Herr Oberleutnant Blane und würde gerne mit euch über die Zukunft aus der sicht des Günter Ludwig oder eure Ansichten, diskutieren.
Hier nochmal in Auszügen die Gedanken von Günter Ludwig:
Der Referent und Marineoberbaurat Günter Ludwig 1941 im Marinewaffenamt, der hatte ganz dolle Höhenflüge als er seine Gedanken über die Kriegsmarine der Zukunft niederschrieb.
Na ja wie auch immer, mit euch hätte er es wohl geschafft, er ging davon aus, dass nach dem Krieg ein euroafrikanisches und ein japanisches Kraftfeld der Achsenmächte einerseits und andererseits ein nordamerikanisches Kraftfeld existieren würde, die auf einander einwirken. Weshalb der von Deutschland geführte euroafrikanische Block angesichts des mächtigen amerikanischen maritimen Gegners, eine starke Flotte brauchte.
Zum Schutz der Handelslinien braucht man Schiffe sowie zur Störung der amerikanischen Handelslinien.
Marineoberbaurat Günter Ludwig dachte sich für Drontheim eine Großwerft aus die wie folgt aussehen sollte:
Flächenbedarf 2500000 m², 26000 Arbeiter, 5000 Beamte und Angestellte.
Für das Arsenal benötigte er 9.000 Arbeiter und 4500 Beamte u. Angestellte.
Hier sollte jährlich 1Schlachtschiff vom Stapel laufen und „ repariert werden, außerdem sollten noch 6 Spähkreuzer und 24 U-Boote jährlich instandgesetzt werden.
Weiterhin kamen in seinen Gedanken eine Flotte aus 4000 bis 5000 großen Handelsstörern, jeweils bestückt mit 6 15cm Geschützen auf drehlafetten, versehen mit angemessener Torpedoarmierung, vor.
Neben dem Typ Handelstörkreuzer würden dann auch Schlachtschiffe mit stärkster technischer Armierung, der größtmöglichen Standfestigkeit, einer hohen operativen Geschwindigkeit und einer überlegenen taktischen Geschwindigkeit, die es dem Gegner schwer macht, sich von den neuen Schlachtschiffen zu lösen.
25 Schlachtschiffe sollten es werden, dazu noch 200 Kreuzer und 100 Flugzeugträger sowie eine entsprechende Anzahl an Atlantik U-Booten.
Zerstörer , S-Boote und andere Seefahrzeuge standen auch auf seine Forderungsliste.
Ludwig war damit noch nicht zufrieden und wünschte eine Änderung in der Organisation des Kriegsschiffbaues.
Er wünschte sich eine marinetechnische Akademie, Meisterschulen und Handwerksschulen.
Das sind die Träume und Höhenflüge eines nicht ganz in der damaligen realen Welt stehenden.
Die tatsächlichen Schwierigkeiten der gesamten Wirtschaft und der Kriegsverlauf stehen im krassen Gegensatz zu seinen Gedanken.