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Autor Thema: Erbeuteter sowj. U-Jäger ( 1943 in Feososia )  (Gelesen 563 mal)
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TD
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« am: 25 November 2010, 17:03:36 »

Erbeuteter sowj. U-Jäger

Hallo zusammen,


Fand eben die alte Meldung:

15.06.43 Bei Luftangriff auf Feodosia (6 Maschinen) erbeuteter russ. Ujäger durch Splitterbomben schwer beschädigt
 Bergung wahrscheinlich möglich

Welches Schiff kann von den Deutschen wo erbeutet worden sein und lag an diesen Tag in Feodosia??


Dank und Gruß

Theo


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...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
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« Antwort #1 am: 25 November 2010, 20:56:05 »

Hallo Theo,
habe gerade alle Wachtboote/Ujäger der MO-2,-4, -6 abgeklappert, aber das Datum (15.06.1943), an dem es zu einem Verlust kommen sollte, fand ich nicht, was uns besagt:
1) war das ein Ujäger überhaupt (es konnte auch ein Panzerkutter der Klassen 1124 bzw. 1125 sein?)
2) ein Torpedokutter?
3) ein Wachtboot des NKWD (Innenministerium), die Abkürzungen begannen mit einem PK. Nicht alle Boote wurden von den einzelnen Flotten übernommen, sehr viele tauchen in meiner Quelle (beruht auf sowjetisch - russischen Angeben)mit ungeklärtem Verbleib auf.

Was tun, was schon Lenin mal fragte?

1) weiter suchen
2) die Kollegen vom Tsushima-Forum fragen, denn die könnten das schon herausfinden.
Gruß
Micha
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„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.
TD
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Name: Theodor Dorgeist

Ort: Telgte

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« Antwort #2 am: 25 November 2010, 21:15:11 »

Ja was tun ?

U-Jäger war bei den Deutschen ein weiter Begrff.
Und wir wissen ja nicht ob der "U-Jäger" als Wrack geborgen wurde, als ufertiger Neubau erbeutet usw.

die Kollegen vom Tsushima-Forum fragen
sehr gerne !!

Gruß

Theo
« Letzte Änderung: 25 November 2010, 22:40:05 von TD » Gespeichert

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« Antwort #3 am: 25 November 2010, 21:44:44 »

Micha, den 15.06.1943 findest Du wahrscheinlich nicht in den sowjetischen Unterlage. Wenn ich die Meldung richtig verstehe, wurde der U-Jäger ja schon vorher erbeutet und im Juni 1943 von den Sowjets beschädigt!
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Name: Micha Jarczyk

Ort: Bytom (Beuthen O/S)

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« Antwort #4 am: 26 November 2010, 08:47:43 »

Micha, den 15.06.1943 findest Du wahrscheinlich nicht in den sowjetischen Unterlage. Wenn ich die Meldung richtig verstehe, wurde der U-Jäger ja schon vorher erbeutet und im Juni 1943 von den Sowjets beschädigt!

Hallo,
klar, Du wirst Recht haben. Wir tappen etwas im Dunklen und da brauchten wir Anhaltspunkte. Ich kann natürlich die Liste noch einmal durchgehen, denn da sind welche Boote, die dort (Feodosia vernichtet, bzw. zum Wrack geschossen wurden. Im Laufe des Tages stelle ich dann eine Auflistung potentieller Boote, die in Frage kommen könnten. Ein Foto wird es wohl kaum geben?
Gruß
Micha

schon gemacht, aber etwas oberflächlig. Ich fand 4 Boote, die aber schon Ende Dezember 1941 während einer Anlandungsoperation der Sowjets in Feodosia vernichtet wurden (Küstenartillerie, Flugzeuge):

SКА № 023, ab 02.07.1941  СКА № 015, ab 04.09.1941 SКА № 0131
Baunummer:№ 132. Erbaut 1939–1940, i. D.: 11.07.1940 Schwarzmeerflotte, † 29.12.1941 bei Anlandung von Soldaten im Hafen Feodosia von feindlichem Artilleriefeuer versenkt. 

SКА № 023, ab 17.12.1941  SКА № 094
Baunummer:№ 184. Erbaut 1940–1941, i. D.: 20.06.1940, 02.07.1941 Schwarzmeerflotte, † 30.12.1941 beim Verlassen von Feodosia nach Anlandbringen eines Trupps von einer Bombe getroffen und gesunken. 

PК-98, ab 17.12.1941 SКА № 068
Baunummer: №13 Erbaut 1936-1937 als Wachtboot für die NKWD deren Georgische Abteilung. 22.06.1941 im Einsatz. 19.07.1941 BRF. 08.03.1942 aus der Liste gestrichen. 29.12.1941 beim Anlanden von Truppen bei Feodosia beschädigt und setzte sich auf Grund, wo es durch Artilleriefeuer vernichtet wurde.

PК-143, ab 17.12.1941 SКА № 034
 Erbaut 1937-1938 als Wachtboot für die NKWD deren Georgische Abteilung. 22.06.1941 im Einsatz. 19.07.1941 Schwarzmeerflotte. † 28.12.1941 beim Anladen von Soldaten im Hafen von Feodosia versenkt (Küstenartillerie).



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„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.
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