Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Fletcher - Eine Erinnerung  (Gelesen 2838 mal)
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Big A
Boardinventar
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Keep on running


« Antwort #45 am: 16 Mai 2011, 17:01:16 »

Lief das unter "Feinderkennung"??

@mogli

Danke für die Lady 225 Matrose gruesst

Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth...
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Hastei
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« Antwort #46 am: 16 Mai 2011, 17:37:15 »

wir bekamen früher immer ein-zwei Exemplare von Soldat-und Technik. da waren auch Erkennungsblätter von allen möglichen Militär-fahrzeugen. zum Sammeln drin.
Habe noch einen ganzen Ordner davon. Besonders interessant waren immer die Fahrzeuge der Ostblockstaaten.

An Alle : Tolle Fotos.so was liebt der Hastei
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smutje505
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« Antwort #47 am: 16 Mai 2011, 19:21:09 »

@axel+Hastei ja das lief unter "Feinderkennung",in der VM waren es keine Erkennungsblätter sondern ein Buch von 465 Seiten wo alle Schiffe der NATO-Flotten im Ostseeraum regestriert waren.Übrigens Erkennungsblätter vom Bundesministerium für Verteidigung(Schiffe)sammle ich,vor allen unsere Schiffe(Ostblock).
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Mogli
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« Antwort #48 am: 16 Mai 2011, 21:01:59 »

Sehr, sehr schön!! Klasse


Mal zwei Fragen von einem Ungedienten zum Foto "Zieldarstellung":
Wie knapp wurde denn da im allgemeinen geworfen und gefeuert? Und war es auch mal knapper als knapp oder hat das immer hingehauen?


Und zu "Schlepper mit Zielscheibe":
Während des Zielschießens war die Schleppverbindung aber länger, oder?
Weil mir da prompt wieder der Hood-Vorfall in den Kopf kommt:
"30 June 1937: 15" gunnery practice with target towing vessel H.M.S. Protector...Protector's cat died of heart failure when Hood mistakenly straddled Protector."  grin
(Quelle: HMSHood.com)


Hallo Thorsten,

Zieldarstellung ist hier das Schiff, der Schütze (Pilot) schießt aber etwa 300m hinter das Schiff .
Geht der Feuerstoß durch die Hecksee, hätte er im Errnstfall auch getroffen.
Vertrauen sollte man hierbei sicherlich haben.

Die Schleppscheibe (Zielscheibe) wird zwischen 500m und 2000m hinterhergezogen.
Das ist von der Entfernung des Schützen abhängig.
Der Schießleiter sollte genau erkennen, worauf die Rohre gerichtet sind. Scheibe oder Schlepper, um in den zweiten Fall das Schießen unmittelbar abbrechen zu können. Der Kommandant hat dabei ja auch immer seine drei Augen offen.
Von Zwischenfällen beim Anvisieren hörte man öfters, eine direkte Versenkung eines Schleppfahrzeuges ist mir jedoch nicht bekannt geworden.

Bei Schießende wird die Schleppscheibe sofort eingeholt, und wie auf dem Bild auch eingebracht.

Gruß Michael
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RonnyM
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« Antwort #49 am: 17 Mai 2011, 08:52:54 »

...war da nicht mal in den 60gern, wo beim Seeziel-Schießen die Verwechselung zwischen Schiff und Scheibe vorkam huh
Zum Glück war das nur Ü-Munition und der Schuss ging durchs Brückendeck in die K-Kammer ohne Verletzte. Ich glaube, ab da hatte man eine "Verschärfung" der Sicherheit vorgenommen Matrose gruesst.

Grüße Ronny
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Hastei
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« Antwort #50 am: 17 Mai 2011, 09:13:30 »

ich meine mich erinnern zu können, dass die Bayern ( D183) einem brit. Scheibenschlepper vor Portland eins verpasst  hatte.                                     Eins gleich ganz klar :     Ich war zu dem Zeitpunkt noch nicht an Bord   !!!!!                                                                                                     War groß in allen Zeitungen, nur ich hab wieder nix.

Gruß Hastei
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smutje505
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« Antwort #51 am: 17 Mai 2011, 10:16:15 »

@Ronny da muß ich dir zustimmen,bei uns war es genau so...der Scheiben-Schlepper verballerte seine rote Leuchtmunition-Feuer einstellen.Zu so einem Schießen war es ja nicht nur ein Schiff die daran teilnahmen.In meiner Dienstzeit gab es auch Luftsack-Schießen.Einer von der 25iger von unseren Schiff hat die Schleppleine getroffen-3 Tage Sonderurlaub.
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Elektroheizer
Fähnrich
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« Antwort #52 am: 17 Mai 2011, 10:59:35 »

Tender Saar anno 1982, Luftzielschießen mit scharfer Munition. Ein Ari-Mixer hört den Befehl "Feuererlaubnis" (sinngemäß) und ballert mit dem 40 mm Geschütz drauf los. Hat er in seinem vollgekifften Kopp wohl für "Feuer frei " gehalten  shocked  Da war dann plötzlich ganz großes Theater, auf der Wechselsprechanlage (weiß grad nicht wie diese Sets heißen) muß richtig was los gewesen sein  grin
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RonnyM
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« Antwort #53 am: 17 Mai 2011, 12:05:23 »

...ne ne, Hastei, das war einer der Unserigen - ich glaube Typ Eisvogel. Ein rein deutsches Unternehmen grin. Das Vorkommnis spielte sich in der Ostsee ab. Ursache war eine 100er Granate. Aber wer huh huh huh

Grüße Ronny
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Mogli
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Bayern


« Antwort #54 am: 17 Mai 2011, 21:00:08 »

Hallo,

Freies Seezielschießen bei Tageslicht war immer eine schöne Sache, die Einschläge der Übgranaten waren ja zu sehen als Fontäne.
So schoß man sich auf Mitte Ziel und dann tastete man sich an die genaue Entfernung ran.
Am besten vor und dann hinter dem Ziel, also immer wieder Durchgänge am Ziel.

Nachts war es was Anderes, allein schon das Rotlicht an Bord hatte immer was Eigenes anhaften, das blieb mir gut in Erinnerung.
Hier kenn ich noch einen Vorfall auf Z5 im Schießgebiet vor der Geltinger Bucht.

Bei Breitseite der Türme waren immer nur drei Einschläge zu beobachten, das wurde langsam unglaublich, was war los, Turm Delta schoß genau 180 Grad entgegengesetzt. Auf der Brücke kam jetzt aber Freude auf.
Gut , wohin Delta geschossen hat, war auch nur Wasser, Schäden währscheinlich keine!

Das sollte normal durch die Synchrotechnik vermieden sein, bei diesen Turm wurde hier der Fehler aber festgestellt, und Turm Delta war von der Brücke aus nicht so gut zu sehen.

Die Schattenseiten der Ari war aber, daß wir erst noch die Geschütze wieder reinigten, Munition zählten, wehe es fehlte ein Schuß, und Messing polierten, während die ganze andere Mannschaft schon in der Messe das Schießen begossen hat.

Gruß


   
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