Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Konstruktionsbezogene Fragen  (Gelesen 2577 mal)
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wer
Kapitänleutnant
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« am: 03 März 2006, 16:40:00 »

Also, ich hab diesen Thread aufgemacht, weil ich (vielleicht auch andere) Fragen zur Schiffskonstruktion hab/e.

So, nun meine ersten Fragen:

In einem Buch über Graf Zeppelin habe ich gelesen, das (da ja keine praktischen Erfahrungen vorhanden waren) ein Schleppversuch gemacht wurde und mit den daraus gewonnen Werten mithilfe der Froudeschen Zahl die benötigte Maschinenleistung errechnet wurde.

Leider finden sich keine Angabe dazu, wie das geht.

Und es wird das Froudesche Ähnlichkeitsgesetz erwähnt.

Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen und diese Begriffe erläutern oder an einem Beispiel anwenden?

Gruß

Christian
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winni
Korvettenkapitän
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« Antwort #1 am: 03 März 2006, 17:32:12 »

Hallo wer.
Schau mal unter dieser Adresse ! www.ssi.tu-harburg.de/doc/Skripte/WIDERST.pdf

Da kannst du dich mal durchgraben.  wink
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Es sind immer die Abenteurer die große Dinge vollbringen.


Montesquieu.
Peter K.
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« Antwort #2 am: 03 März 2006, 18:15:49 »

Zur Froudschen Zahl in aller Kürze siehe auch hier:

http://forum-marinearchiv...ewtopic.php?p=19889#19889

Grüße
Peter K.
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Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de
wer
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« Antwort #3 am: 03 März 2006, 19:54:56 »

Da kann ich nur eins sagen:
[schild=6 fontcolor=008000 shadowcolor=FF0000 shieldshadow=1]Danke![/schild]

Gruß

Christian
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wer
Kapitänleutnant
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« Antwort #4 am: 09 März 2006, 12:50:30 »

Noch ne Frage:

In mehreren Büchern hab ich gelesen, dass schon bei leichten Erschütterungen das "Kardanringsystem" der Flakleitstände brach.
Was ist das und wofür ist es gut?

Gruß

Christian
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harold
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« Antwort #5 am: 09 März 2006, 21:38:41 »

Google mal nach "kardanische Aufhängung". Dann siehst du, dass diese konstruktion SEHR anfällig ist für´s Durchgerütteltwerden...
Sorry, mehr geht derzeit nicht - mein Zug jedoch in 40 Minuten!
Ciao,
Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande."
Leonhard Euler
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« Antwort #6 am: 10 März 2006, 20:36:27 »

@harold:

Danke für den Hinweis.

Mehr muss ja nicht immer sein...als Schüler muss man ja auch mal was suchen können.

Gruß

Christian
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« Antwort #7 am: 10 März 2006, 20:45:47 »

@harold:
Btw, hab mir eben KalkU runtergeladen.

Auf den ersten Bilick gefällt es mir schon sehr gut Cheesy , bin schon auf nächste Version gespannt.

Den größten Teil verstehe ich auch, jetzt müssen nur noch Entwürfe meinerseits her!

Ggf, werde ich Unklarheiten hier reinstellen.

Gruß

Christian
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harold
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« Antwort #8 am: 11 März 2006, 09:04:35 »

...guck mal Technik-Sektion, Formeln und Begriffe: dort gibt´s schon einen thread dazu (leider inzwischen ohne Illustrationen).
Wäre gut, wenn Fragen/Probleme dazu dort en bloc versammelt blieben...
Harold
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Leonhard Euler
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« Antwort #9 am: 11 März 2006, 20:49:07 »

Ok, werde eventuelle Fragen dann da reinstellen.

Gruß

Christian
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wer
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« Antwort #10 am: 08 April 2006, 19:34:18 »

was ist und besagt die nominelle Steigung eines propellers?

in einem Buch finde ich dei Definition die mittlere mathematische Steigung der propellerdruckfläche, aber das hilft mir nicht weiter.

Gruß

Christian
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harold
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« Antwort #11 am: 09 April 2006, 14:44:51 »

Schau mal unter "Steigung einer Schraubenlinie" nach...

Ein Propellor (gleich ob Wasser- oder Luft-) ist nix anderes als ein sehr später  Nachfahre der archimedischen Schraube.
Google unter Ressel, dann siehst du auch, dass die allerersten Schiffsschrauben wirklich noch so aussahen.

Wickelst du die Schraubenlinie von ihrem (vituellen) Zylinder ab, hast du ein rechtwinkliges Dreieck, mit den beiden Katheten Umfang und Ganghöhe.
Ihr Verhältnis zueinander (wie bei jedem Gefälle meist in % ausgedrückt): die Steigung.
Mittlere Steigung deshalb, weil so ein Propellor, salopp gesagt, näher an der Achse die Sache steiler angeht als weiter außen.

Komm derzeit nicht dazu, ein Bildchen zu machen - wenn allgemein Bedarf sein sollte, dann natürlich schon...

Ciao,
Harold
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Leonhard Euler
harold
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« Antwort #12 am: 09 April 2006, 15:56:27 »

Also hier Herr Josef Ressel und seine Erfindung:



(ja, natürlich, schon wieder n Österreicher...)

sowie die Illustration zum oben Geschriebenen



(sehr schematisch nur, aber die "Ganghöhe" resp "Steigung" von 32% der Grundlinie dürfte klar sein, oder?)

Man könnte das Verhältnis auch in Grad angeben; bei Tragflächen tut man´s, dann heißt dies "Anstellwinkel".

Ciao,
Harold
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Leonhard Euler
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« Antwort #13 am: 10 April 2006, 11:14:20 »

Sehr verständlich!

Und glich die nächste Frage:

Was sind Kugel-Fla-leitstände?

Gruß

Christian
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harold
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« Antwort #14 am: 10 April 2006, 12:30:14 »

SL 8; wenn ich nicht irre; die üblichen "Wackeltöpfe", kardanisch (s.o.) gelagert.

Vermutlich benutzt dein Autor diesen Begriff, weil "Champignons an den Seiten des Brückenblocks" doch eher hatschert klingen würde... Smiley

Harold
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Leonhard Euler
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