Bild 9 (Devenport): Klarmachen des von WERRA geliehenen Kutters. Meine Aufgabe dabei war, Abends ein paar Bierflaschen vom Schmadding an einer Leine aussenbords anzubringen. Erstens wegen Kühlung und zweitens wegen... muss ja nicht jeder sehen, was als Proviant mitkommt.
Bild 10 (Bucht vor Devenport): ich, wie ich segeln lerne. Notgedrungen, weil die Meister ihr Bierchen in Ruhe genießen wollten.
Bild 11 (E-Werk): ich im Blaumann. Mot Meister bestand auf standesgemäßer Kleiderordnung auf Fahrwache.
Bild 12 (Rouen): ich beim aufentern in den Mast, um die Lichterkette aufzuziehen. Nach 25 Jahren im Dienst und etlichen Erweiterungen und Umbauten waren die masten voll von Kabeln, so das die Tritte kaum benutzbar waren. Das war eher wie das Klettern auf einen Baum.
Bild 13 (Rouen): ich endlich oben im Mast.
Viele Fotos von der AAG habe ich leider nicht. Unser Kommandant hat das erste "A" sehr wörtlich genommen und den Finger kaum vom Klingelknopf runter gekriegt. Also gab´s während der Fahrt kaum Muße für Fotos und an den Wochenenden im Hafen waren wir schneller umgezogen und von Bord, als man "Dienstaussscheiden" buchstabieren konnte.
In Rouen durften wir nur in Uniform an Land... oder in zivil mit dem Bus nach Paris. Ich war in Paris.
Eine kleine Episode noch aus Rouen: Für die Munitionsübernahme von NIENBURG mussten wir die Munkisten per Hand die Stelling von NIE runterwuchten und an Land zuerst in Mülltüten packen, damit sich niemand der zuschauenden Zivilisten erschreckte, dann die 100m zur FULDA tragen (recht schwere Kisten mit nur kleinen Handgriffen, die immer wieder durch die Mülltüten wegrutschten) und vor der FUL wieder auspacken und die Stelling rauf. Dieses 100m Versteckspiel kam uns doch ziemlich blöde vor, zumal man ja sah, was wir verpackten und wieder auspackten. Aber was soll man machen, wenn der IWO alles genau im Auge behält...

Detlef