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Autor Thema: Oberkommando der Kriegsmarine in Berlin  (Gelesen 1097 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Maurice Laarman
Leutnant zur See
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Beiträge: 439


« Antwort #15 am: 06 Februar 2012, 22:27:48 »

TT,

Ja, ich finde es immer interessant zu wissen was noch übrig ist von die Geschichte.

Das letzte '' eine Übersichtskarte der Stadt Berlin oder Meßtischblätter  mit Vermerk oder Pin´s zu versehen und die dann hier vorstellen.''
muss ich mal sehen ob das gelingt, ich weiss nicht genau wie. Ist jedenfalls ein gutes Plan.

Ausserdem, viele Dienststelle sind auf am Steinplatz erwähnt. Ein Pin kann man dort einstellen, es gibt aber vier grosse Gebäude die dort stehen und standen. Welches es genau war? Jedenfalls habe ich kein Zweifel über das Hotel am Steinplatz, wo auch die BdU untergebracht war. (03.43 - 12.43) Wenn man die viele Dienststelle des OKM in Betracht nimmt, und die Häuser und Unterkünfte des Personal, ist die Kriegsmarine ein grosse Spieler in Berlin gewesen. (wie natürliche viele andere Wehrmachtgattungen und Dienststelle auch.)

Einige davon wohnte auch in die Nähe, Marinesiedlung Schlachtensee: http://home.arcor.de/ajue...emann/wonnegau/marine.htm

Ausserdem habe ich erfahren das es noch immer ein Haus mit Bunker im Garten in Berlin gibt - von Dönitz.

Die Suche geht weiter, danke.

gruss,

Maurice
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« Antwort #16 am: 07 Februar 2012, 17:24:09 »

Hallo;
@Maurice
zu dem Thema wäre Bildmaterial nicht schlecht. Ich suche noch ein Foto, welches das OKM - Shellhaus - im beschädigten Zustand zeigt.

Gruß TT
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Maurice Laarman
Leutnant zur See
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Beiträge: 439


« Antwort #17 am: 08 Februar 2012, 14:22:31 »

Ich habe mit Peter Nennstiel (http://peter-nennstiel.de/index2.html) korrespondiert, dessen Vater beom OKM tätig war. Mit sein Erlaubnis stelle ich dieses ein.

Das Oberkomando der Marine ( OKM ) befand sich in dem von 1930 bis 1932 gebauten 10 stöckigen sogenannten Shell Haus. Bis 1943 befanden sich auch noch einige Dienststellen im Bendlerblock. Beide Gebäude befanden sich im sogenannten Regierungsbezirk im Berliner Stadteil Tiergarten am Tirpitzufer bezw. Bendlerstr. Am Landwehrkanal.

Das Shell Haus wurde für die Hamburger Rhenania Ossag (ab 1947: Shell - errichtet. Die Anteile der Niederländischen Shell wurden unter deutscher Treuhand gestellt.

Nach der Zerstörung des Gebäudes durch Bombenangriffe im Jahr 1943 zog das OKM mehrfach um, zunächst nach Eberswalde, dann nach Bernau bei Berlin. Gegen Kriegsende verlegte das OKM nach Plön und später, nachdem britische Truppen nach Schleswig-Holstein vorrückten, nach Glücksburg Glücksburg-Meierwik.

Bei dem großen Luftangriff auf Berlin in der Nacht vom 22. zum 23. November 1943 wurden u.a. vernichtet:

der 9. Stock des OKM im Shellhaus mit der Plankammer (vor allem Altbestände der Kaiserlichen Marine, Reichsmarine),
das Marinewehramt,
die Amtsgruppe Technisches Nachrichtenwesen,
das Marineartillerieamt mit allen Abteilungen,
das Marinetorpedoamt,
die Amtsgruppe für Forschung, Erfindungs- und Patentwesen.

Als das Hauptamt Kriegsschiffbau (K-Amt) 1945 Berlin verließ, wurden die Akten und Pläne dieses Amtes verbrannt. Auch die nach Schleswig-Holstein mitgeführten Handakten wurden bei Kriegsende vernichtet.

Anfang 1943 hatte das britische Bomber Command fast ausschließlich Nachtangriffe über Deutschland geflogen, ab Januar 1943 begann auch die USAAF mit der 8. US-Luftflotte mit Tagesluftangriffen auf Deutschland, diese anfangs mit schwachen Kräften geführten Angriffe weiteten sich im Verlaufe des Jahres 1943 zur alliierten strategischen Bomberoffensive aus, besonders die schweren Luftangriffe auf Berlin ab August 1943 mögen ein Grund dafür gewesen sein, dass gegen Ende des Jahres 1943 das "Lager Koralle" durch das OKM bezogen wurde, dieses lag nördlich von Berlin-Bernau bei der Ortschaft Lobetal, in einem überwiegend mit Wald bedeckten Gebiet wurden 1939 östlich der Straße Ladeburg-Lanke die Arbeiten an diesem Objekt begonnen, errichtet wurden Bunkeranlagen, ein Offizierskasino, Feuerlöschteiche und einige wenige leichte oberirdische Bauten
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Beiträge: 120

Mecklenburg-Vorpommern


« Antwort #18 am: 08 Februar 2012, 18:52:13 »

Hallo,

@Maurice, schönen Dank für den Beitrag kurz und bündig -treffend.

Für das OKM / Torpedo-Waffenamt und FEP ( mit besonders starken Dokument-Verlusten ) galt per Verfügung, zumindest für die ganze nachfolgende Zeit, Dokumente zu mindestens zu Duplizieren und diese Schriften räumlich getrennt und an verschiedenen Orten zu bewahren.

Anm.: Da stellt sich doch gleich die Frage zum Verbleib und ob auch alles aufgefunden wurde, seitens der damaligen Kriegsgegner?

Gruß TT
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