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Autor Thema: Seit wann gibt es Einmann-Torpedos ?  (Gelesen 380 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
DerBlücher
Matrose
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Beiträge: 4

Alter: 56

Ort: Hanau

Hessen

cave adsum


« am: 28 Mai 2011, 14:00:36 »

Hallo an alle!

Ich bin erst seit kurzem an Bord - deshalb auch eine Kurz-Vorstellung: Bin Jahrgang 1955 und beschäftige mich seit gut 25 Jahren mit der Militärgeschichte meiner Heimatstadt Hanau (von hier kommt u.a. auch Admiral Scheer / Ehrenbürger seit Skagerrak). Nachdem ich nun immer mehr von der kaiserlichen Marine eingenommen bin, gibt es da auch immer mehr Fragen, welche mich beschäftigen.

Meine heutige Frage betrifft die Marine Kleinkampfmittel und hier im Besonderen die Kleinst-U-Boote und Einmann-Torpedos. Nun sind mir diese "Einzelkämpfer" der Meere durchaus vertraut, wenn es um den 2. Weltkrieg geht; so also z.B. setzten die Briten, Italiener, Japaner und Deutsche auf diese Mini-U-Boote und bemannte Torpedos. Diese waren kaum zu orten und konnten so ihre tödliche Fracht unbemerkt ans Ziel bringen.

Nun lese ich (siehe nachfolgenden Text) das bereits die Amerikaner im Jahre 1918 mit Einmann-Torpedos experimentiert haben:

"Eine Erfindung amerikanischen Ursprungs, die hier kurz Erwähnung finden soll, obwohl sie uns bis jetzt die wenigste Aussicht auf praktische Verwendung zu haben scheint. Diese neueste Erfindung, vorgeführt in den Abbildungen, will, wie diese zeigen, den Torpedo durch einen Mann soweit an den Gegner heransteuern lassen, daß ein Fehlen des Zieles  nicht mehr möglich ist. Durch ein paar einfache Handgriffe wäre dieser  dann in der Lage, den hinteren, von ihm besetzten Teil von dem Geschoß zu lösen, ihn 180 Grad um seine Achse zu drehen und dann wie ein Boot zur Rückkehr zu seinem Schiff zu benutzen....." siehe die Bilder am Schlusse

Quelle: Das U-Boot - Organ des Deutschen U-Boot-Vereins e.V., Seite 46, Jahrgang 1918 - Heft 2

Ja, zurück zu meiner Frage: Gab es in der kaiserlichen Marine bereits ähnliche Gedanken? Beste Dank für Euer Interesse - Jens



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« Letzte Änderung: 28 Mai 2011, 14:39:40 von kalli » Gespeichert
Glasisch
Korvettenkapitän
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Beiträge: 947

Alter: 55

Name: Micha Jarczyk

Ort: Bytom (Beuthen O/S)

Poland


« Antwort #1 am: 28 Mai 2011, 15:47:51 »

Bin Jahrgang 1955 und beschäftige mich seit gut 25 Jahren mit der Militärgeschichte meiner Heimatstadt Hanau (von hier kommt u.a. auch Admiral Scheer / Ehrenbürger seit Skagerrak).


Hallo,
in Hanau da wohnte auch jahrelang der bereits verstorbene Siegfried Breyer, in der Kastanienallee, aber um Deine Frage zu beantworten; ich kann nichts davon sagen, denn für meine Begriffe fing es erst bei den K-Verbänden der Kriegsmarine an (bei denen auch Herr Breyer am Ende des Krieges war), als eine Art "Verzweiflungswaffe.
Gruß
Micha
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„Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!“ KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der „Prinz Eugen“  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die „Hood” kurz davor explodiert worden war.
DerBlücher
Matrose
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Beiträge: 4

Alter: 56

Ort: Hanau

Hessen

cave adsum


« Antwort #2 am: 28 Mai 2011, 20:25:09 »

Hallo Michas,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Der Herr Breuyer aus der Kastanienallee, ach verdammt.... das sind 200 Meter Luftlinie von mir und ich habe den Herrn nie kennengelernt!

Grüße aus Hanau - Jens
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