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Autor Thema: Lash Carrier  (Gelesen 1460 mal)
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ufo
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Beiträge: 1277

Alter: 44

Name: Jens Uwe Sutter

Ort: Rhu, Scotland

Scotland


« Antwort #15 am: 26 Juli 2011, 13:02:15 »

@ Tom
Herzlich willkommen erstmal!
Neue, andere Thesen, neue Ideen, Vorschlaege, ... immer willkommen!
 
Darf ich trotzdem skeptisch sein?
Gerammt und versenkt? Glaube ich schlicht und ergreifend nicht. 
 
Nach Einschaetzung eines U-Offiziers hier haett’ ein U-Boot in solch schwerer See nix an der Oberflaeche zu suchen. Taucht es doch auf, waere es gegen jeden Sinn und Verstand so einen Fisch-hopst-aus-dem-Wasser-Notauftaucher zu versuchen , wie die USS Greeneville, die damit Ehime Maru versenkt hat.
 
Moderne U-Kreuzer kommen ausser im aeussersten Notfall langsam und auf ebenem Kiel hoch. Aber – wie gesagt – bei der See hat ein modernes Hunter Killer oder gar ein Rakentenkreuzer nix an der Oberflaeche verloren. Ein Boot, welches in solchen Seebedingungen an die Oberflaeche muss, muss grosse Probleme haben; und dass bevor es noch irgend etwas anderes trifft. 
Ein U-Boot, welches dann noch einen Lash Carrier so weitgehend beschaedigen kann, dass dieser kaum mehr einen Notruf absetzen kann, muss dabei katastrophale Schaeden davontragen. Dass das U-Boot ueberlebt mag (vielleicht) moeglich sein, Dass das U-Boot tauchklar ist nicht. Da war aber kein Boot an der Oberflaeche. Und den Russen fehlt kein Boot. Da ist kein ‘Geister U-Boot’ welches auf einmal nicht mehr in den NATO Listen ist. Auch ist kein Boot nach Haus geschlept worden oder so.

Stimmt schon; U-Boote haben viel Schiffe auf dem Gewissen; die oben genannte Ehime Maru zum Beispiel. Die Liste ist lang. Aber als Beispiel taugt das nicht! Alle Faelle die ich kennne gingen gegen kleine Fischdampfer oder vergleichbare Boetchen. Einen ausgewachsenen Lash Carrier mit seinen enormen Auftriebsreserven? No way! Die Bugaled Breizh, die juengst  moeglicherweise einem U-Boot zum Opfer gefallen ist hatte zum Beispiel gut 100 tons. Die Muenchen glaube ich eher um 40.000 tons.

Noch habe ich da kein Dogma draus gemacht. Aber bisher bin ich wenig ueberzeugt.

Bloss weil irgend ein Russischer Dampfer ein putziges Fragment von einem Funkspruch abgesetzt hat? Vielleicht stand da noch ein Russischer Horcher im Seegebiet, der dann Order bekam die Klappe zu halten und abzulaufen. Mag sein. Nicht ganz fein bei Seenotfaellen aber Lausch- und Horchdampfer lassen sich eben nicht gern in Sachen hineinziehen. Aber das ist nicht gerade Watergate oder eine abgeschriebene Doktor Arbeit.

I favorisiere eher These 1) oder 2) als Moeglichkeit, dass die Muenchen auf die eine oder andere Art von Seeschlag ueberwaeltigt worden ist. Das wuerde erklaeren, warum das Schiff so ploetzlich kommunikationsunfaehig war. Das Ding dann zu versenken; damit haette die See sich Zeit lassen koennen nachdem Manoevrierfaehigkeit und Funk verloren waren.


@ Chrischnix
Ja, danach suchen waer mal spannend! Die Hinterbliebenen des Bulkers Darbyshire haben es ja schliesslich geschafft. Hat damals aber auch nicht alle Fragen geloest. Aber spannend waer es echt mal zu sehen was ihr Wrack noch verraet.
 

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Ufo
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Keep on running


« Antwort #16 am: 26 Juli 2011, 13:58:34 »

Stimme - auch nach Rücksprache mit U-Bootfahrern hier im Haus - dem Beitrag von UFO voll umfänglich zu. Nur das macht Sinn.

Axel
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Captain Hans
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« Antwort #17 am: 26 Juli 2011, 14:32:34 »

@UFO

kann dir nur voll zustimmen Top
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,,Nicht was du bist,ist das was dich ehrt,wie du bist,bestimmt den Wert"!!!
RonnyM
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Niedersachsen



« Antwort #18 am: 26 Juli 2011, 18:54:07 »

Ich halte das mit dem U-Boot auch sehr gewagt. Insgeheim freut sich doch jeder U-Boot-Mann/Frau, das bei dem Wetter "oben" nicht dicht unter der Oberfläche fährt, sondern "stille Tiefen" aufsucht und die Seeleute auf dem Wasser bedauert smiley

Auch wenn damals noch der "kalte Krieg" herrschte, ist eine solche Kollision mE völlig ausgeschlossen. Matrose gruesst

Grüße Ronny
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...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...
Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #19 am: 26 Juli 2011, 19:31:26 »


Robert, wenn du hier mitliest, erbarme dich und suche auf deiner nächsten
Expedition nach der "München" Alles gut

Spass beiseite, ich finde es sehr gut, das über die "München" hier noch
einmal geredet wird !
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Trimmer
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« Antwort #20 am: 26 Juli 2011, 19:33:21 »

Liebe Freunde - möglich oder nicht - wissen wir was alles "unter den Tisch gekehrt " wurde.  huh Wissen wir welche U-Boote da plötzlich nicht mehr existierten  huh Es gab doch soviel "Einigungen " unter der Hand wovon wir bis heute wohl kaum etwas erfahren werden

Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)
Albatros
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Deutschland


« Antwort #21 am: 30 Juli 2011, 11:44:40 »


Ud wer dieses nicht nachvollziehen kann: es gibt genügend andere Beispiele, daß U-Boote die zivile Schiffahrt behindert oder auch in Gefahr gebracht haben. Es ist wiederholt vorgekommen, daß deutsche /Bundesmarine) U-Boote im Skagerak in die Netze von dortigen Fischern gerieten und es drohte die Gefahr, daß sie die Boote mit in die Tiefe zoen. Nur als Beispiel


Hallo Tom,

es stimmt, es gibt diese Beispiele aber so weit mir bekannt handelte es sich dabei um recht kleine Fischkutter die in Gefahr kamen oder wohl auch tatsächlich dabei gesunken sind.

Die München durch eine Kollision mit einem U-Boot schnell zum sinken zu bringen......sehr unwahrscheinlich...... Matrose verlegen

 Matrose gruesst

Manfred
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