Forum Marinearchiv
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Autor Thema: was ist das für ein Ding  (Gelesen 758 mal)
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Hastei
Kapitän zur See
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« am: 24 Juli 2011, 12:01:58 »

hallo,
seit fast vierzig (!) Jahren habe ich ein Teil , mit dem ich eigentlich nichts anfangen kann. Ein ehem. Oberstabstbootsmann , seinerzeit
Oberpumpenmeister auf der Scharnhorst, schenkte mir das  Ding .
Aus der Erinnerung : es ist vom Panzerschiff Deutschland, mit dem er im Spanieneinsatz war. Es ist ein Gerät,um den Zylinderdruck zu messen und zu dokumentieren. Man spannte  also eine Papierrolle  ein und ein Stift skizzierte , wie beim Erdbeben, die Werte. Wie oft es auf  oden an einem Zylinder angeschlossen wurde und wie oft, keine Ahnung. Oder liege ich ganz falsch mit meiner Erinnerung ?                                    Etwas vom Panzerschiff Deutschland zu haben, verhinderte eben lange die Entsorgung.
Wer weiß etwas näheres ? Ich würde mich auch gerne von dem Apparat trennen, aber den Versand müsste man mir ersetzen. Läpperts sich almählich so mit den Portos.

Gerne hört der Hastei was von Euch

und dann natürilch auch wieder Grüße aus dem Bergischen Land

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« Letzte Änderung: 24 Juli 2011, 12:12:11 von Hastei » Gespeichert
Turbo-Georg
Fähnrich
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« Antwort #1 am: 24 Juli 2011, 14:57:35 »

Hallo Hastei,

das ist ein schöner, alter Indikator.

Siehe hierzu Antwort 72 im Beitrag über "Schiffs-Dampfmaschinen".

http://forum-marinearchiv...x.php/topic,12823.60.html

Ich wäre u.U. an dem Teil interessiert und würde es auch abholen. Näheres über PN.
« Letzte Änderung: 24 Juli 2011, 21:52:14 von Turbo-Georg » Gespeichert

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Gruß Georg
Turbo-Georg
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« Antwort #2 am: 24 Juli 2011, 15:39:44 »

Hallo Hastei,
du hast eine PN von mir.
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Gruß Georg
Turbo-Georg
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« Antwort #3 am: 29 Juli 2011, 13:32:19 »

Hallo Hastei, liebe Dampffreunde,

ich habe bei dem mir überlassenen Indikator über Nacht reichlich Balistol-Waffenöl einwirken lassen und konnte ihn danach ohne Mühen zerlegen.
Ich habe alle Teile vorsichtig gereinigt ohne dabei die schöne, auf das Alter schließende Patina anzugreifen.
Nach dem Zusammenbau und Ölen bewegten sich die Teile wie am ersten Tag.
Der Kolben mit dem Schreibwerk ließ sich ohne aufgesetzte Feder, ganz leicht durch einfaches Hineinblasen bewegen. Am geläppten Kolben und am Zylinder fanden sich nicht die geringsten Rostspuren.
Ich weiß nicht, wie häufig der Indikator in den letzten 40 Jahren von Dir zerlegt und gereinigt wurde; ich befürchte nicht sehr oft.
Das spricht für die ausgezeichnete Qualität, die damals (...vermutlich um 1930) abgeliefert wurde.
Die noch vorhandene Druckfeder ist beschriftet mit: 1 at = 0,4 mm.
Das bedeutet, bei einem Kolbenweg von 5,2 mm, dass der maximale Hubweg des Schreibstiftes auf der Trommel, etwa 13 at entspricht.


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Gruß Georg
Hastei
Kapitän zur See
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« Antwort #4 am: 29 Juli 2011, 17:36:44 »

hallo Georg,

sieht ja wie neu aus ! Wunderbar,wie Du das hingekriegt hast und ich freue mich, das das "unbekannte Ding " Einen gefunden hat,                               der was damit anfangen kann. Ich habe nie etwas daran getan, von einer Kiste in die ander und gäbe es nicht das Internet und dieses Forum,
ich hätte es früher oder später entsorgt.

viele Grüße Harald --- äähhh Hastei
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Turbo-Georg
Fähnrich
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« Antwort #5 am: 07 August 2011, 14:41:51 »

Hallo Dampffreunde,
hier ein interessanter Link zum Thema MAIHAK-Indikator.

http://www.funkstunde.com/de/technik/maihak.html
« Letzte Änderung: 07 August 2011, 16:11:53 von Turbo-Georg » Gespeichert

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Gruß Georg
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