Hallo Tostan und Fangemeinde,
es ließ mir keine Ruhe mit Deinem Artikel zur PYOTR VELIKIY und ich fand bei
http://flotprom.ru/news/ einen adäquaten Artikel, den ich gleich hier übersetze:
Am 25.07.2011 hat die Militärstaatsanwaltschaft der Nordflotte angeboten, die Liste der Verdächtigten in den Machenschaften auszudehnen, die mit der Reparatur des schweren atomaren Raketenkreuzers "Pjotr Welikij" verbunden sind.
Nach Meinung der Staatsanwälte es ist nötig, die Untersuchungen in Bezug auf den Kommandeur des GA V der "Pjotr Welikij", des Kapitäns 1 Ranges Wladimir Tajakin, als gesondert anzuregen. Es wird angenommen, dass er das Abnahmeprotokoll der Reparatur unterschrieben hat, obwohl er wusste, dass in Wirklichkeit der große Teil der elektromechanischen Ausrüstung nicht repariert worden ist. Die Staatsanwaltschaft hat die Materialien der Prüfung, die in Bezug auf Tajakin durchgeführt wurden, an die Untersuchungskommission weitergeleitet.
Früher hatte die Staatsanwaltschaft auch angeboten, in Bezug auf den Vorgesetzten der 1118 Militärvertretung des Ministeriums für Verteidigung, des Kapitäns 2. Ranges Witalij Wagis, einen Prozess anhängig zu machen. Nach Meinung der Staatsanwälte hat auch er unbegründet das Abnahmeprotokoll unterschrieben. Die Lösung über die Anregung der Sache ist noch nicht gefasst.
Auch ist die Sache nur in Bezug auf den Direktor der ZAO SPTB "ZVEZDOCHKA" Fjodor Baraschko angeregt. Nach der Version der Untersuchung hat er die Gaunerei begangen, aus dem Budget für die unerfüllte Reparatur "Pjotrs Welikogo" 265,4 Million Rubeln zu entnehmen. Laut Angaben der Zeitung "Kommersant" wurde Baraschko verhaftet und in einem Gefängnis unterbracht. Bei der Durchsuchung wurden bei ihm 60 Millionen Rubeln gefunden und sofort eingezogen.
Die ZAO "ZVEZDOCHKA" beschäftigte sich mit der Reparatur der "Pjotr Welikij" sei 2010. Von Juli bis November wurden der Firma 356 Millionen Rubeln zur Verfügung gestellt. Die Ermittler meinen, dass in Wirklichkeit die Gesellschaft nur den Teil der Arbeiten erfüllt hat, deren Wert etwa 90 Millionen Rubeln bildete.
Hinzu kommt, wie "Kommersant" bemerkt, dass die Firma von Baraschko keine Lizenz von "Rossatoma" für die Durchführung der Arbeiten auf dem Kreuzer hatte, die eigentlich notwendig ist. Baraschko konnte den grossen Vertrag nur schließen, weil er sich hinter der großen OAO TsS ZVEZSOCHKA als der der bekannten Handelsmarke verstecken konnte. Er hat seine Firma "СПТБ ZVEZDOCHKA" genannt und konnte damit die Verwirrung stiften. Die Ermittler bewerten diesen Schritt als ungesetzliches Unternehmertum.

Das wars!
Hillus