Hallo Hans
Ja, da hast Du recht. Allerdings wollte ich eigentlich nicht gleich bei der ersten Arbeit schon Fehler einbauen.
Na, egal! Das ist ja der Grund, warum ich das Schiff überhaupt baue: Fehler macht man (normalerweise) nur einmal.
Die S.M.S. Derfflinger als nächstes Projekt sollte dann schon routinierter gebaut werden.
Bilder 3 bis 5 zeigen, wie ich die 3mm Sperholzspanten mit einem Rahmen aus 3mm Balsa überziehe, wo der Rumpf keine Radien aufweist. Vorerst arbeite ich mit Klammern.
Auf den Bildern 6 und 7 ist zu sehen, wie ich die Radien mit 1mm Balsa grossflächig forme, nachdem mir das Aufkleben von schmalen Brettchen nicht zugesagt hat.
Da muss ich hinterher zuviel schleifen. Hingegen gefällt mir der Schichtbau gut, etwas aufwändig zu Beginn, aber die Formgenaugkeit ist besser am Schluss, vor allem, wenn man Längsspanten einzieht. Oder einziehen würde....

Hier arbeite ich dann mit Stecknadeln.
Die ersten Lehren bezüglich Rumpfbau habe ich daher schon ziehen müssen:
a.) Man nehme teureres, mehrfach verleimtes Flugzeugsperholz für die Spanten, das gibt ebene Spanten. Auch wenn man ein Schiff bauen will

b.) Wenn man zu faul ist für Längsspanten (Habe nur zwei am Bug und den Kiel, wie Ihr oben seht), muss man beim Beplanken dafür bezahlen

c.) Hochkopierte Pläne haben zuwenige Spanten und ich habe auch zuwenig Spanten zusätzlich eingebaut, um speditiv bauen zu können.
d.) Schnell, schnell ist am Schluss langsamer!

Der Katalog an Lehren ist nicht abschliessend, ich bin froh um jeden Kommentar und Hilfe von Euch. Wenn Ihr also noch was seht, was nach Verbesserung schreit...
Vielen Dank im Voraus!
Gruss, iron dog
