Forum Marinearchiv
24 Mai 2012, 11:17:16 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
logo
Meldung: Das FMA-Team wünscht allen Besuchern und Mitgliedern viel Spaß beim Lesen und Schreiben. Smiley
 
   Übersicht   Hilfe Suche Chat Kalender Galerie Karte Login Registrieren Mitarbeiter Portal  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Torpedoschießstand  (Gelesen 810 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Stichling
Oberbootsmann
*
Offline Offline

Beiträge: 107


« am: 12 September 2011, 17:55:50 »

Hallo !

   Bis 1945 befand sich an der Württenbergbrücke in Mürwick ein stationärer Torpedoschießstand, -Torpedoschule ,-.Erbaut wahrscheinlich vor dem ersten Weltkrieg. Ab 1920 verlief die Grenze zu Dänemarck mitten durch die Flensburger Förde, geschätzte Entfernung Schießstand - Grenze 2500 mtr. Wie lang war die Laufstrecke der damaligen Torpedos ? Wie konnte der Schießstand ohne Grenzkonflickte weiter verwendet werden ? In den 30iger Jahren war diese Einrichtung noch in Betrieb, nach 1945 von der Beatzungsmacht gesprengt.

Grüße Stichling
Gespeichert
fezzo
Oberbootsmann
*
Offline Offline

Beiträge: 85

Alter: 47

Ort: Lünen

Deutschland


WWW
« Antwort #1 am: 15 September 2011, 19:20:32 »

Hallo,

evtl. hilft dieser Link.
Er führt direkt zu einem PDF mit dem Titel:
"Rüstung und Rüstungserprobung in der deutschen Marinegeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Torpedoversuchsanstalt (TVA)"

Interessant sind evtl. die Seiten 126,127

http://deposit.ddb.de/cgi...mp;filename=980897815.pdf

Gruß
Jan
Gespeichert
Stichling
Oberbootsmann
*
Offline Offline

Beiträge: 107


« Antwort #2 am: 18 September 2011, 13:39:27 »

Hallo Jan !

     Danke für diesen Link, informativer Lesestoff, klärt aber auch nicht meine Frage.

Grüße Stichling
Gespeichert
Reichsmariner
Obermaat
*
Offline Offline

Beiträge: 45


« Antwort #3 am: 30 September 2011, 16:31:18 »

Hallo,

auf dänischer Seite an Land gelaufene Torpedos wurden teilweise durch die beteiligten Schiffe geborgen, um den Schutz der badenden Bevölkerung sicherzustellen.

Gruß
Bernhard
Gespeichert
Stichling
Oberbootsmann
*
Offline Offline

Beiträge: 107


« Antwort #4 am: 01 Oktober 2011, 21:25:20 »

Hallo Reichsmariner !

        Sehr witzig.

Grüße  Sperlings bunte Bühne
Gespeichert
Reichsmariner
Obermaat
*
Offline Offline

Beiträge: 45


« Antwort #5 am: 04 Oktober 2011, 18:12:14 »

Hallo Sperling,

ich kann den Bericht von 1931 auch in voller Länge bringen:

"Bei Schießübungen des Torpedoschießstandes der Reichsmarine in der Flensburger Förde lief ein ungeladener Übungstorpedo infolge technischer Störung aus dem Schießgebiet hinaus und geriet in der Gegend von Kollund auf der dänischen Seite der Förde in flachem Wasser auf Strand. Da die durch Preßluft weiterlaufende Maschine den Torpedo für unkundige Personen eine erhebliche Gefährdung bedeutet und einige Kinder sich in unmittelbarer Nähe befanden, unternahmen Matrosen des deutschen Begleitbootes schwimmend den Versuch, das Geschoß zu bergen. Ihrer Umsicht und Entschlossenheit ist es zu danken, daß der Torpedo rechtzeitig eingeholt werden konnte, bevor er Schaden irgendwelcher Art angerichtet hatte."

Man kann es natürlich auch kürzer darstellen.

Gruß
Bernhard
Gespeichert
Stichling
Oberbootsmann
*
Offline Offline

Beiträge: 107


« Antwort #6 am: 06 Oktober 2011, 16:30:13 »

Hallo Reichsmariner !

       Danke für diesen Hinweis,darf ich fragen welcher Fundort ? Die Ablaufbahn der Übungsstrecke lief paralell zur Staatsgrenze in der Förde. Der Ort dän.Ort Kollund aber liegt hierzu im rechten Winkel.Sind Namen von Begleitschiffen erwähnt ? Neben den vier T-Schulbooten lag da nur der Schlepper,-auch Tender.-"Mürwick" genannt,selbige hatten Taucher an Bord welche oft die Grundgänger bargen.Ein Torpedo,-wenn auch Irrläufer,-in dän.Hoheitsgebiet,hatte das keine Folgen ?

Viele Grüße Stichling
Gespeichert
kgvm
Kapitän zur See
*
Offline Offline

Beiträge: 1953


« Antwort #7 am: 06 Oktober 2011, 19:38:45 »

Machte sicher Sinn, die Ablaufstrecke parallel zur Grenze und damit von BEIDEN Ufern entfernt zu legen.
Aber trotzdem konnten natürlich Torpedos auf eines der Ufer auflaufen - Kreisläufer oder sonstige Abweichungen vom vorgesehenen Schußwinkel waren nie auszuschließen, wie ja beispielsweise auch die U-Boote immer wieder leidvoll erfahren mußten.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.4 | SMF © 2001-2006, Lewis Media