Stichling
Oberbootsmann
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« am: 27 September 2011, 15:49:03 » |
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Hallo !
Wo ist die Dienst oder Rangstellung Kommodore einzuordnen (Kommodore Bonte)
Viele Grüße Stichling
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Albatros
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« Antwort #1 am: 27 September 2011, 16:04:49 » |
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Ich glaube Kommodore in der Marine ist die Funktionsbezeichnung für den Kommandeur eines Marinegeschwaders oder Kampfgeschwaders (Geschwaderkommodore), meist im Range eines Kapitäns zur See......  Manfred
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Mario
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Ha Ho He --- Hertha BSC
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« Antwort #2 am: 27 September 2011, 16:09:08 » |
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Ein Kommodore ist ein Kapitän zur See oder vergleichbarer Rang, der zeitweise die Aufgabe eines Admirals übernimmt. Wenn z.B. ein Geschwader gebildet wird, und der dienstälteste Kommandant die Führung übernimmt, dann wird er zum Kommodore und führt den entsprechenden Wimpel, Stander ect.
Ein gutes Beispiel ist Commodore Harwood, der vor dem Rio de la Plata die Kreuzer Exeter, Ajax und Achilles befehligte. Erst nach dem Gefecht wurde er zum Rear-Admiral befördert.
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Stichling
Oberbootsmann
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« Antwort #4 am: 27 September 2011, 16:51:27 » |
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Hallo an alle die behilflich waren.
In Griechenland ist Commodore ein Klostervorsteher (Abt) Bei der Handelsmarine so habe ich mal gelesen der dienstälteste Kapitän einer Reederei., Nochmals viele Dank Stichling
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Urs Hessling
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« Antwort #5 am: 28 September 2011, 08:26:01 » |
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moin,
zusätzlich zum Kriegsmarine-Link
in der KM hatten fast alle "Typkommandeure" mit dem offiziellen Titel "Führer der ..." zeitweilig den Rang Kommodore FdM (West), 1940, Ruge FdS, 1944, Petersen FdU, 1939, Dönitz FdZ, 1939/40, Bonte
Gruß, Urs
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« Letzte Änderung: 28 September 2011, 08:32:14 von Urs Hessling »
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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Big A
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« Antwort #6 am: 28 September 2011, 11:04:04 » |
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Ein Kommodore ist ein Kapitän zur See oder vergleichbarer Rang, der zeitweise die Aufgabe eines Admirals übernimmt.
Den Begriff gibt es bei der fahrenden Marine nicht mehr (Marineflieger: dort Bezeichnung für den Komamdeur eines MFGs) IdR wird bei bestimmten Anlässen derjenige welche mit einem "temporary rank" versehen; meist wird dann, sobald der Haushalt zugestimmt hat  , der vorübergehende Dienstgrad in einen "echten" verwandelt. Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth... Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.
Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.
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halina
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« Antwort #7 am: 16 Januar 2012, 11:49:36 » |
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moin moin,noch zur ergänzung, auch kpt.z.S. lütgens war kommodore als verbandsführer auf der BISMARCK und somit auch automatisch der kommandant des schiffes. gruss halina
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im leben fängt man dann und wann auch wieder mal von vorne an
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redfort
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« Antwort #8 am: 16 Januar 2012, 12:31:08 » |
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moin moin,noch zur ergänzung, auch kpt.z.S. lütgens war kommodore als verbandsführer auf der BISMARCK und somit auch automatisch der kommandant des schiffes. gruss halina
moin,moin, zueinen war Günther Lütjens Admiral und Flottenchef und Befehlshaber der Schlachtschiffe. zum einen war er kein Kommdore sondern Kommandeur des Verbandes. Kommandant der Bismarck war Kpt.z.S. Ernst Lindemann, Lütjens war nur sein Vorgesetzter. 
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Gruss Axel
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halina
Fähnrich
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« Antwort #9 am: 16 Januar 2012, 13:41:04 » |
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hallo,natürlich war lindemann kommandant,hatte aber nicht die befehlsgewalt über das schiff bei diesem einsatz. grüsse halina
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Urs Hessling
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« Antwort #10 am: 16 Januar 2012, 15:47:36 » |
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moin, hallo, natürlich war lindemann kommandant, hatte aber nicht die befehlsgewalt über das schiff bei diesem einsatz
Doch !! selbstverständlich hatte Lindemann als Kommandant auch die Befehlsgewalt über das Schiff (d.h. Besatzung,Organisation, usw.) ! VAdm Lütjens führte die Gesamtoperation und übte die Befehlsgewalt des Flottenchefs (über die operativen Maßnahmen) aus. Wenn Lindemann im Gefecht in der Dänemarkstraße durch Zick-Zack den gegnerischen Aufschlägen ausgewichen wäre, hätte Lütjens nichts dagegen sagen können, Lindemann führte sein Schiff im Gefecht. Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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Henrio
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« Antwort #11 am: 16 Januar 2012, 16:30:51 » |
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.... zu ergänzen wäre vielleicht noch, daß der Feuerbefehl beim Gefecht in der Dänemark Straße vom Kommandanten KptzS Lindemann kam, weil der Verbandsführer Adm Lütjens zögerte. Zitat: "Ich lass´mir doch mein Schiff nicht unterm A.... wegschiessen. Feuererlaubnis.
Gruß Heinz
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Trimmer
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« Antwort #12 am: 16 Januar 2012, 16:41:13 » |
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Urs - ich glaube so einfach läuft es nicht ab. Wenn Lütjens einen Entschluß gefaßt hat so glaube ich nicht das Lindemann etwas dagegen tun konnte. Könnte man ja schon in Richtung "Befehlsverweigerung " werten. Wir kommen da vielleicht auf Falkland - Spee - zurück - Letzter Spruch von Spee " Sie hatten Recht " ( Aber ich das Sagen )
Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen ( von Karl Hagenbeck)
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halina
Fähnrich
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« Antwort #13 am: 16 Januar 2012, 18:25:56 » |
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moinmokwoi urs,es ist ja gut dass immer die meinungsvielfalt der themen zum ausdruck kommt und somit das forum bereichert.was das verhältnis LÜTJEN zu LINDEMANN anbetraf kann man sicherlich von meinungsverschiedenheiten ausgehen.übrigens wurde der letzte funkspruch an das OKW von kommodore LÜTJENS abgesetzt. viele grüsse halina
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Urs Hessling
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« Antwort #14 am: 16 Januar 2012, 18:29:39 » |
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moin, Achim, Urs - ich glaube so einfach läuft es nicht ab. Wenn Lütjens einen Entschluß gefaßt hat so glaube ich nicht das Lindemann etwas dagegen tun konnte. Könnte man ja schon in Richtung "Befehlsverweigerung " werten. doch, "so einfach" schon. Lindemann konnte sicher nicht gegen einen Entschluß Lütjens` handeln. Die Diskussion geht nur von halinas Behauptung "Lindemann hatte nicht die Befehlsgewalt über sein Schiff" aus. Per Definition hat der Kommandant immer Befehlsgewalt über sein Schiff/Boot; er muß natürlich den Befehlen des Verbandschefs Folge leisten. Aber der Verbandschef, der dem Kommandanten in die Führung seines Schiffs/Boots "hineinredet", macht etwas falsch. Wir sprechen hier von Befehlsgewalt in Ebenen. Lütjens führte den Verband (nur 2 Schiffe) operativ und ggf. taktisch. Lindemann führte "sein" Schiff mit dem Maß an möglicher taktischer Freiheit, die ihm Lütjens ließ, und ggf. darüber hinaus, siehe Feuererlaubnis für "Bismarck" vor Feuerfreigabe für den Verband durch Lütjens. Man könnte vermuten (nicht mehr), daß Lütjens die Grenzen der an sich in der Wehrmacht üblichen Auftragstaktik möglicherweise "enger" gezogen hat als es sonst üblich war. Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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