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Autor Thema: Repro- Lederjacke der U-Boot Waffe  (Gelesen 1285 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Rheinmetall
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« am: 08 Oktober 2011, 15:06:02 »

Moin, moin Leute !

Hab im Internet diesen Lederwarenhändler gefunden, welcher eine 3/4 Lederjacke der ehemaligen deutschen U-Boot Waffe vertreibt.

http://www.noble-house.eu...p/cPath/36/products_id/30

Was haltet Ihr von dem Mantel ?
Vielleicht kann mir ja jemand von Euch was dazu schreiben, der damit Erfahrung hat.
Hab den Mantel mal mit einem Foto wo Ali Cremer (U 333) darauf zu sehen ist, verglichen.


(Quelle: uboat.net)

Im Vergleich zum Original fehlen die Aufschieblaschen für die Schulterklappen und der Kragen ist beim Original auch größer.
Aber sonst habe ich keine Unterschiede mehr feststellen können.
Wie siehts bei Euch aus ?

Würde mich freuen, wenn ich eventuell die ein oder andere Antwort auf dieses Thema bekommen würde.

Danke,

Rheinmetall
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Schorsch
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« Antwort #1 am: 08 Oktober 2011, 16:08:20 »

Hallo Rheinmetall,

ich verstehe den Sinn Deines Postings nicht ganz. Willst Du eine Kaufempfehlung für eine überteuerte Reproduktion? Sind Unterschiede zu suchen zwischen dem Ledermantel, der zur blauen Marineuniform getragen werden konnte und den grauen Lederjacken, die ab 1937/38 zur Sonderbekleidung des seemännischen Teils der U-Bootsbesatzungen gehörte? Sollen Fehler in der Produktbeschreibung des Herstellers aufgedeckt werden? huh

Mit ratlosen Grüßen
Schorsch
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Rheinmetall
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« Antwort #2 am: 10 Oktober 2011, 14:24:17 »

Hey Schorsch !

Danke für Deinen Beitrag.
Ich wollte eigentlich Deine / Eure Meinung haben, ob es sich bei dem Mantel tatsächlich um eine Reproduktion des Original handelt und diese Investition es wert wäre, anzuschaffen.
Aber wenn Du sagst das sie überteuert ist, wieso ist sie es denn (was kostet so ein Ding sonst) und wo bekommt man es dann her ?
Vielleicht hat ja ein User hier das besagte Produkt und kann seine Meinung darüber schreiben.
Das war mein Gedankengang.

Schöner Start in die Woche wünscht,

Rheinmetall 
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« Antwort #3 am: 10 Oktober 2011, 17:58:03 »

Hallo Rheinmetall,

die Frage, ob ich mir eine solche Jacke kaufen würde, kann ich schlicht mit einem „Nein!“ beantworten. Zum einen ist mir nicht klar, wo sie sinnvoll zu tragen wäre. (Mir ist z.B. keine Reenactment-Veranstaltung bekannt, die sich mit dem U-Booten der Jahre 1935 bis 1945 beschäftigt.) Weiterhin würde beim Angebot noch die entsprechende Lederhose fehlen. Und sollte ich 300 Euro überhaben, werde ich die lieber in Literatur zum Thema U-Bootkrieg investieren, da habe ich mehr davon.

Der Ledermantel für Offiziere und Beamte im Offiziersrang auf dem von Dir verlinkte Bild Peter Cremers hat übrigens nichts mit dem Angebot der Lederjacke zu tun. Auf dem Foto mit Cremer ist ein Mantel zu sehen, der anstelle des Tuchmantels zur Blauen Marineuniform getragen werden konnte. Dieser Ledermantel hatte einen anderen Schnitt als die Jacke, reichte etwa bis zur Mitte der Wade und hatte sechs Knopfpaare. Als Rangabzeichen wurden die Schulterklappen getragen. Die andere Lage der Taschen im Vergleich zur Lederjacke wurde von Dir schon angesprochen.

Die Reproduktion der Jacke der 1937/38 für das seemännische Personal der U-Boote eingeführten grauen Lederkombis scheint dem Original weitgehend zu entsprechen. Blödsinn ist allerdings die Behauptung des Anbieters, dass nur Offiziere diese Jacken tragen durften (so viele Offiziere hatte die KM nicht, als dass komplette Seewachen nur aus Offizieren bestanden, wenn man diverse Fotos auf das Vorhandensein von Lederjacken untersucht.)

Mithin, meine Meinung kennst Du nun; aber frei nach Fritz Reuter gilt ja auch: „Wat den Eenen sin Uhl', is den Annern sin Nachtigall!“

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
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« Antwort #4 am: 10 Oktober 2011, 18:25:36 »

Guten Abend Schorsch !

Super, genau so eine Antwort auf meine Fragen habe ich gesucht.
Vielen Dank dafür.  Top

Mit der immer nötigen Handbreit Wasser unter dem Kiel,  Matrose gruesst

Rheinmetall
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