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Autor Thema: Tartus ( Syrien ) einziger Auslandsstützpunkt der russischen Marine  (Gelesen 4333 mal)
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Albatros
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Deutschland


« am: 16 Oktober 2011, 08:52:23 »

Ein Grund warum die Russen ihr Veto gegen eine UNO Resolution gegen Syrien eingelegt haben ist wohl dieser Stützpunkt. Frage, was haben die da Stationiert und welche Logistik haben sie in dem Hafen ?

 Matrose gruesst

Manfred
« Letzte Änderung: 08 Januar 2012, 00:04:18 von t-geronimo » Gespeichert
Kaschube_29
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« Antwort #1 am: 16 Oktober 2011, 22:09:23 »

Also: Erstens will die Russische Föderation nicht, daß sich in Syrien die Situation wie in Libyen entwickelt; die UNO-Resolution wurde von gewissen NATO-Staaten sehr selektiv und nur zum eigenen Wohle ausgenutzt. Syrien soll so (sowohl die Russiche Föderation, als auch China wollen) kein zweites Libyen werden!!

Zur Situation in Tartus: dort gibt es eine Pier, die für russische Kriegsschiffe vorgesehen ist. Die Russische Föderation zeigt dort in Form von einem sich regelmäßig abwechselndem "Stationsschiff" Präsenz. Diese Einheit wird durch die russische Schwarzmeerflotte gestellt und ist zumeist durch ein Werkstattschiff (oder russisch: plavuchaya baza [плавучая база] der seinerzeit in Polen gebauten AMUR-Klasse repräsentiert. Gegenwärtig ist es im Grunde die Regel, daß sich die Werkstattschiffe "PM-56" ("ПМ-56") und "PM-138" ("ПМ-138") dort die "Klinke in die Hand geben". Jede Einheit ist für sieben Monate fern des Heimathafens und für sechs Monate an der Pier im syrischen Tartus.
Vor ca. 3 Jahren wurde der etwas heruntergekommene Hafenbereich seitens der russischen Schwarzmeerflotte deutlich wieder in Stand gesetzt.

Die Russische Föderation zahlt dort gemäß Aussagen in der russischen Presse keine Pachtgebühren. 

Gruß aus Flensburg

Axel
« Letzte Änderung: 16 Oktober 2011, 22:42:35 von Kaschube_29 » Gespeichert
Albatros
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« Antwort #2 am: 16 Oktober 2011, 22:27:10 »

Hallo Axel, danke Dir für die Infos!

Also: Erstens will die Russische Föderation nicht, daß sich in Syrien die Situation wie in Libyen entwickelt; die UNO-Resolution wurde von gewissen NATO-Staaten sehr selektiv und nur zum eigenen Wohle ausgenutzt. Syrien soll so (es sowohl die Russiche Föderation, als auch China wollen) kein zweites Libyen werden!!



Gruß aus Flensburg

Axel

Aber könnte es nicht auch sein das Russen und Chinesen nicht mögen, dass man aus humanitären Gründen in einen anderen Staat eingreift. Eventuell befürchten sie das dies auch bei ihnen passieren könnte, also sie versuchen vielleicht nur Präzedenzfälle zu vermeiden. Und die Russen und Syrer verbindet seit Jahrzehnten eine enge Partnerschaft, so rüstet Damaskus wohl regelmäßig seine Streitkräfte mit russischen Waffen aus. Die russische Marine unterhält wie gesagt einen wichtigen Stützpunkt in Tartus, dies könnte so die Befürchtung der Russen vielleicht nach einem Sturz des Regimes beendet sein.

 Matrose gruesst

Manfred

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Trimmer
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« Antwort #3 am: 17 Oktober 2011, 06:50:32 »

Ich sehe es von der Seite das man Präsenz im Mittelmeer zeigen will. Wenn man dann noch die Einsätze im Golf von Aden oder am Horn von Afrika dazu nimmt - eine bessere Ausgangslage als von der Krim aus. Weiterhin ist dieser Stützpunkt bestens geeignet immer ein "Auge "auf Israel zu werfen.

Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)
Albatros
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« Antwort #4 am: 19 Oktober 2011, 21:33:29 »

Ein ganz interessanter Spiegel-Artikel zum Thema.....http://www.spiegel.de/pol...and/0,1518,790355,00.html

 Matrose gruesst

Manfred
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Albatros
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« Antwort #5 am: 10 Dezember 2011, 21:52:22 »

Moskau - Die russische Marine verlegt ihren einzigen Flugzeugträger ins Mittelmeer. Die Admiral Kusnezow soll in der syrischen Hafenstadt Tartus Proviant und Treibstoff aufnehmen,

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1246000

Zu dem jetzigen Zeitpunkt wohl ein eindeutiges Zeichen an die Nato ( den Westen ) das Moskau hinter Assad steht.

 Matrose gruesst

Manfred
« Letzte Änderung: 10 Dezember 2011, 22:12:44 von Albatros » Gespeichert
smutje505
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« Antwort #6 am: 11 Dezember 2011, 10:12:12 »

Hallo Manfred ...Moskau stand schon in den 70er Jahren hinter Assad(Vater)..
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der erste
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« Antwort #7 am: 11 Dezember 2011, 11:45:56 »

Es ist von russischer Seite nicht geplant, die Kusnezow in Tartus anlegen zu lassen. Und wenn, dann könnte sie wahrscheinlich nur auf Reede liegen. Aber wie gesagt, es ist nicht geplant. Man wird wahrscheinlich etwas entfernt davon Flagge zeigen.
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Albatros
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« Antwort #8 am: 06 Januar 2012, 21:15:03 »

Russische Kriegsschiffe nehmen Kurs auf syrischen Hafen Tartous

http://www.berlinerumscha...amp;storyid=1001325856248

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #9 am: 07 Januar 2012, 16:58:28 »


Samstag, 7. Januar 2012, 12:36 Uhr Moskau (Reuters)

Zwei russische Kriegsschiffe sind einem Agenturbericht auf dem Weg nach Syrien.Mit den Kriegsschiffen dürfte Russland Beobachtern zufolge seine Macht demonstrieren und Unterstützung für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad signalisieren wollen.

http://de.reuters.com/art...ews/idDEBEE80601G20120107

 Matrose gruesst

Manfred
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Karsten
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« Antwort #10 am: 07 Januar 2012, 23:44:03 »

Ich bin jetzt echt pingelig, aber könnte bitte die Thread-Überschrift geändert werden? "einzig" kann nicht gesteigert werden - das Wort "einzigster" gibt es nicht. Beim Lesen dieses Worts tun mir die Augen weh ...

Gruß

Karsten
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t-geronimo
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« Antwort #11 am: 08 Januar 2012, 00:04:56 »

 Matrose gruesst

 Kaptn lach
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Schöne Grüße
Thorsten
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Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
hillus
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« Antwort #12 am: 08 Januar 2012, 13:21:23 »

Moin Karsten,

Du sprichst mir aus tiefstem Herzen mit Deiner Pingeligkeit. Unsere Sprache ist zu schön, als dass sie ständig verhunzt wird. Ich wollte auch schreiben, aber da ich in den letzten Tagen einige gezielte Meinungen und Kommentare losgelassen habe, liess ich es sein. Zu schnell ist man die Meckerziege, obwohl ich eigentlich völlig darüberstehe.

Noch eine Redewendung aus der Schatulle. In regelmäßiger Folge lesen wir: "Letzten Endes kommen wir....! Die Lösung ist doch die und da lehne ich mich an Deine Argumentation an: Das Letzte bzw. das Ende ist immer der Schluß. Es geht nur eins zu schreiben "letztlich" oder "am Ende" oder "endlich", wenn es der Satzbau ermöglicht. Es ist nur schade, dass unsere Sprache immer mehr vereinfacht wird. Die Bildzeitung kommt durchschnittlich mit 8000 Worten aus. Goethe hätte sich im Grabe umgedreht, denn er benutzte in seinem Meisterwerk der deutschen Sprache, dem FAUST, über 36000 verschiedene Worte. Aber heute sind wir nur noch "crazy", alles ist "in", "kostet billig" usw. Die Anglikanisierung in unserem Wortschatz schreitet ebenfalls unaufhörlich voran.

Andererseits fällt aber auch viel dem Tippteufel zum Opfer und ich ändere oft noch, nachdem der Thread schon im Forum steht. Trotzdem sage ich mir immer, nicht alle Mitglieder des Forums sind so gut redegewandt und mit dem Deutschen evtl. auf Kriegsfuß, dass die Fehler die Freude an der Sache nicht vermießen dürfen!

hillus

P. S. Das ist von mir ganz allgemein geschrieben und will damit auch kein Mitglied verärgern!
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Mecklenburg-Vorpommern


« Antwort #13 am: 08 Januar 2012, 14:06:32 »

Interfax berichtet gerade, das die  Flugzeugträgerkampfgruppe auf Reede Tartus eingetroffen ist. Die "Admiral Chabanenko", die "Ladnii" und der Tanker sind eingelaufen, die "Admiral Kusnetzow" und der Bergungsschlepper liegen auf Reede. Nach Auffüllung der Bestände werden sie am 09.Januar den Stützpunkt wieder verlassen. http://www.interfax.ru/news.asp?id=225148A 
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Seefuchs
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« Antwort #14 am: 08 Januar 2012, 14:49:28 »

@hillus

also mir ist es egal, wie ein Bericht/Beitrag geschrieben ist, Hauptsache interessant und zur Sache!

Wir sind doch kein Rechtschreibforum, oder?

Deshalb seid tolerant!

Seefuchs
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