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Autor Thema: Heute vor 70 Jahren - U 96 und der mißlungene Einbruch ins Mittelmeer  (Gelesen 508 mal)
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Rheinmetall
Seekadett
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« am: 30 November 2011, 22:14:46 »

Hallo Leute !

By the way:
Heute vor 70 Jahren (30.11.1941) sollte das berühmte U 96 (Kptl. Lehmann-Willenbrock) durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer einbrechen.
Jedoch wurde das Boot um 22.35 Uhr von einer britischen Swordfish-Maschine angegriffen und erlitt Beschädigungen.
U 96 konnte sich durch Tauchen dem Flugzeug entziehen und blieb bis 04.45 Uhr des 01.12.1941 im Keller.
Anschließend marschierte es zurück zu einem Stützpunkt nach Frankreich.
Damit gehört U 96 zu den zehn Booten, welche beschädigt den Anlauf durch diese Meerenge abbrechen mußten und im Atlantik verblieben.

Dieser längere und dramatische Aufenthalt in der Tiefe verarbeiterte Lothar, Günther Buchheim in seinem Roman "Das Boot", welcher den Durchbruch ins Mittelmeer fiktiv weiter spinnt.

Rheinmetall
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Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861
Urs Hessling
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« Antwort #1 am: 30 November 2011, 23:41:55 »

moin,

... einer britischen Swordfish-Maschine ...
http://www.fleetairarmarc...ve.net/squadrons/812.html


... in seinem Roman "Das Boot", welcher den Durchbruch ins Mittelmeer fiktiv weiter spinnt.
also das wär mir neu  huh

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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« Antwort #2 am: 01 Dezember 2011, 19:18:59 »

Durch die starke Strömung vom Atlantik ins Mittelmeer 8 bis 9 Kn, konnte die U-Boote nicht mehr zurück in den Atlantik.
Tauchfahrt Höchstgeschw. 6-7 Kn nur für kurze Zeit. Soweit ich weiß sind alle U-Boote im Mittelmeer vernichtet worden.
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Urs Hessling
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« Antwort #3 am: 01 Dezember 2011, 19:32:02 »

moin,

Ausnahme: U 26 (Ewerth) im Herbst 1939, siehe http://www.uboat.net/boats/patrols/patrol_189.html

Gruß, Urs
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« Antwort #4 am: 01 Dezember 2011, 20:02:35 »

Ausnahme ebenfalls alle italienischen Boote.
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« Antwort #5 am: 02 Dezember 2011, 07:20:51 »

Nun muß ich doch mal wieder Nachfragen.  Bei einem Busuch auf Gibraltar wurde uns erklärt das es  2 Strömungen gibt. 1 X die Genannte ins Mittelmeer aber auch eine Strömung Mittelmeer - Atlantik. Weiter wurde gesagt das auch die dt.U-Boote diese beiden Strömungen ausnutzten um auch unentdeckt wieder in den Atlantik zu kommen. Von unserm spanischen Reiseführer wurde diese Leistung besonders gelobt -

Gruß - Achim - Trimmer
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Urs Hessling
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« Antwort #6 am: 02 Dezember 2011, 08:13:56 »

moin, Achim,

Strömungen in unterschiedlicher Tiefe , grob gesagt: an der Oberfläche ostwärts, weiter unten westwärts, siehe http://www.uibk.ac.at/zoo...emungen_im_mittelmeer.pdf (lohnt sich auch so)

Gruß, Urs
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« Antwort #7 am: 02 Dezember 2011, 09:16:31 »

Danke Urs - also war es doch nicht so falsch was der Mann uns da erklärt hat.

Gruß - Achim - Trimmer
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Albatros
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« Antwort #8 am: 02 Dezember 2011, 21:32:39 »

Durch die starke Strömung vom Atlantik ins Mittelmeer 8 bis 9 Kn, konnte die U-Boote nicht mehr zurück in den Atlantik.
Tauchfahrt Höchstgeschw. 6-7 Kn nur für kurze Zeit. Soweit ich weiß sind alle U-Boote im Mittelmeer vernichtet worden.

ähm.....8-9 Knoten.... kannst Du das mal bitte belegen, da würde ja schon so mancher Kümo Schwierigkeiten haben wieder aus dem Mittelmeer raus zu kommen..... Kaptn lach

Ich glaube der maximale Strom des Atlantikwasser tritt mit etwa 2-3 Knoten in den obersten 100 Metern der Straße von Gibraltar in das Mittelmeer ein. Von der atlantischen Flut ( Tiede ) geschoben kann er aber auch fast 5 Knoten erreichen. Das bedeutet aber das dies nicht ständig so ist sondern vom Zeitpunkt der Tiede abhängig ist.
Die Strömungsverhältnisse in der Strasse von Gibralter sind glaube ich ohnehin recht schwierig, hier mal ein Link dazu http://www.palstek.de/wp-...sberechnung_Gibraltar.pdf

 Matrose gruesst

Manfred

« Letzte Änderung: 03 Dezember 2011, 13:04:34 von Albatros » Gespeichert
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