Schappi1976
Oberleutnant zur See
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« am: 20 Dezember 2011, 13:56:48 » |
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Anbei ein sehr interessantes Bild eines Modells der AK130. Vor allem Einblicke in die Technik/Unterbau hat man doch selten bei russischen Waffen...
Gruß Angel
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Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Antoine de Saint-Exupéry
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Mario
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« Antwort #1 am: 20 Dezember 2011, 14:43:14 » |
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Hallo Schappi
An diesem Bild ist einiges für mich seltsam. AK-130 sollte eine einrohrige Waffe mit Kaliber 30 mm sein, da passt dann aber der Maßstab der unteren Granaten nicht. Es müßte bei zwei Rohren eine AK-230 sein, aber die sah auf den VM-Schiffen zu meiner Zeit anders aus. Die Größe der Luke passt auch nicht so recht zu dem Maßstab, oder ?
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Schappi1976
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« Antwort #2 am: 20 Dezember 2011, 14:59:14 » |
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Hallo Mario, da muss ich Dir leider widersprechen.. Meine Angabe ist soweit richtig. Siehe auch dort: http://www.navweaps.com/W...WNRussian_51-70_ak130.htmGruß Angel
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RonnyM
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« Antwort #3 am: 20 Dezember 2011, 16:06:07 » |
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Mario, bei 30 mm passen aber die Proportionen nicht.  Da mußt du noch 100 mm draufpacken...  Grüße Ronny
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...keen Tähn im Muul, over La Paloma fleuten...
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Redfive
Oberleutnant zur See
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« Antwort #4 am: 20 Dezember 2011, 16:37:37 » |
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Schönes Modell der AK130, sieht man doch eher selten.  @ Mario Die Bezeichnung AK 130 heißt in diesen Fall, Artilleriekomplex Kaliber 130mm.  Gruß Sven 
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Mario
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« Antwort #6 am: 20 Dezember 2011, 16:46:14 » |
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Aha, hab jetzt auch gesehen, daß es ein 130mm Kaliber-Geschütz ist, da passen dann natürlich auch die Proportionen wieder. Entweder haben die dann damals irgendwann das System bei den Bezeichnungen gewechselt, oder uns wurde bei der Ausbildung am Geschütz etwas Falsches beigebracht. Möglichwerweise steckte da auch Absicht dahinter (feindl. Spionage verwirren) , ich kann mich noch daran erinnern, wie unser Ausbilder uns Nato-Unterlagen über die AK-230 zeigte und darauf hinwies, das dort zahlreiche Fehler drin steckten.
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Schappi1976
Oberleutnant zur See
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« Antwort #7 am: 20 Dezember 2011, 18:13:18 » |
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Hallo Steffen1, ein sehr schönes Video  Aber die deutschen können das auch...nur wurden bei uns damals aufnahmen verboten und wer erwischt wurde,musste seine Camera abgeben...davon abgesehen, war es auch schon düstere Nacht... An Rohrwaffen haben wir auch alles geschossen, von G36, über SigPi, sMG, 27mm bis hin zur 76mm... Gruß Angel
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Schappi1976
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« Antwort #8 am: 21 Dezember 2011, 18:35:58 » |
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@ Mario,
du hast schon Recht mit Deiner Aussage, was die Kaliber betrifft. Habe da noch mal nachgeschaut und so wie ich es interpetiert habe, gilt Deine Aussage bis zum Kaliber 99mm. Ab 100mm heißt es dann: AK100, AK130 etc.. Warum auch immer. Sicherlich wäre ein einheitlicher Stil viel verständlicher und auch nachvollziehbarer gewesen.
Gruß Angel
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hillus
Oberleutnant zur See
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« Antwort #9 am: 21 Dezember 2011, 18:57:27 » |
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Moin,
ich bin zwar nicht so ein Modellbauexperte, aber als ich das Geschütz AK-130 sah, meinte ich davon einen Modellbauplan zu haben. Leider erwies sich das als Luftblase. Aber bei der Durchsicht der Gesamtausgaben der russischen Zeitschrift TAYFUN kam mir doch etwas in die Hände. In der Ausgabe N° 06(37)2001 ist ein Bauplan der AK-100 enthalten. Ich suche weiter, denn ich glaube, dass ich die AK-130 auch habe!
Bitte Geduld! Es weihnachtet zu sehr!!!
hillus
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Steffen1
Maat
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« Antwort #10 am: 22 Dezember 2011, 22:27:43 » |
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Aha, hab jetzt auch gesehen, daß es ein 130mm Kaliber-Geschütz ist, da passen dann natürlich auch die Proportionen wieder. Entweder haben die dann damals irgendwann das System bei den Bezeichnungen gewechselt, oder uns wurde bei der Ausbildung am Geschütz etwas Falsches beigebracht. Möglichwerweise steckte da auch Absicht dahinter (feindl. Spionage verwirren) , ich kann mich noch daran erinnern, wie unser Ausbilder uns Nato-Unterlagen über die AK-230 zeigte und darauf hinwies, das dort zahlreiche Fehler drin steckten.
Mario, ich glaube, dass es damals die Bezeichnung AK ( ausser MPi ) für die Bezeichung der Waffen nicht gab. In Breyer/ Lapp " Die Volksmarine der DDR " 1985 werden sehr datailgetreue Bezeichnungen und takt.techn. Daten der damals vorhandenen Waffen aufgezeigt. Wir waren damals überzeugt, dass dem " Gegner " so etwas nicht bekannt sein dürfte ( besonders die Daten der Waffen). Aber auf den Seiten 274 - 275 wirst du eines besseren belehrt. Es war alles bekannt. Und das waren offizielle Informationen, die allen im " Westen " zugänglich waren. Was die Stellen , die eine direkte Aufklärung betrieben haben, noch bekannt war, wissen wir beide nicht. Nicht mal unsere Schiffsführer hatten Unterlagen über die Erkennung der Kräfte des Warschauer Paktes in der Hand, um einen wirkliche Schiffserkennung durchzuführen, um zu erkennen, ob es sich um eigne oder gegnerische Kräfte handelt. Ist mir persönlich so ergangen. Konnte aus den vorhandenen Unterlagen nicht herauslesen, dass ein russischer Zerstörer nicht ein " Fletscher "war. Zu große Entfernung. Aber kein Vergleichsmaterial, um eine genaue Entscheidung zu treffen. Meldung an die vorgesetzte Dienststelle oder nicht. Kommt man ins schwitzen. Steffen
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Mario
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Ha Ho He --- Hertha BSC
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« Antwort #11 am: 23 Dezember 2011, 08:43:23 » |
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Zum Thema Spionage mal eine interessante Geschichte dazu. Auf der Insel Dänholm bei Stralsund befand sich unsere Ausbildungsstätte. Dänholm war militärisches Sperrgebiet, dichtbewachsen mit hohen Bäumen. In der Mitte, unmöglich von ausserhalb einzusehen, stand unsere Ausbildungshalle. Der einzige Zugang war mit zwei Türen plus einem Gitter dreifach verschlossen und versiegelt. Die Fenster waren blickdicht verklebt und mit tiefschwarzen Gardinen verhangen. Innen standen sämtliche leichten Schiffsgeschütze, die bei der VM im Einsatz waren. Als ich nach der Ausbildung nach Sassnitz versetzt wurde, lagen dort an der Pier die Raketenkorvetten ca. 50-100 meter von den ein- und auslaufenden Schwedenfähren entfernt und die Ari-Gasten schraubten vergnügt unter den Augen der Passagiere an der offenen AK-630 herum. 
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hillus
Oberleutnant zur See
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« Antwort #12 am: 30 Dezember 2011, 17:37:13 » |
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Jetzt kann ich wie versprochen die Nachricht zum Plan des AK-130 geben!
Am 21.12.2011 fand ich den Plan zum AK-100 und setzte die Suche fort. Aber ich fand eben doch nichts mehr und so funkte ich Kachube_29 an, um ebenfalls zu suchen. Siehe da, heute am Telefon kamen wir nochmals darauf zu sprechen und er fand den Plan des AK-130.
Er ist als Beilage in TAYFUN Heft 08/2000 im Format DIN A 2 mit beidseitigem Druck enthalten. Ein feiner Plan vom leider verstorbenen Helmut Kanetzki, der sich zuletzt intensiv der Modellbauzeichnerei widmete und viel vom Veteranen dieser Kunst, Jürgen Eichhardt, lernte.
hillus
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Trimmer
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Name: Achim Ort: Berlin-Marzahn
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« Antwort #13 am: 30 Dezember 2011, 18:24:01 » |
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Ich möchte Euch Spezies mal noch einen Hinweis auf eine Seite geben ( hoffe Ihr kennt sie noch nicht )
blazerx2.bl.funpic.de/udaloy-i-undii-klasse-.html
Bei mir geht dann Udaloy I und II Klasse Fernmeldeaufklärung auf
Tolle Bilder der Krivak- Klasse und der Udaloy I und II Klasse
Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen ( von Karl Hagenbeck)
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Albatros
Boardinventar
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« Antwort #14 am: 30 Dezember 2011, 20:16:23 » |
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Hallo Achim, Dein Link blazerx2.bl.funpic.de/udaloy-i-undii-klasse-.html funzt leider nicht......  Manfred
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