Auch an Bord ist es manchmal sehr gefährlich.
Bei einer großen deutschen in Zypern (1999)ansässigen Reederei hatte ein Filipino ein
virenverseuchtes Computerspiel auf den Hauptrechner zur Maschinensteuerung aufgespielt was
natürlich ein Chaos auslöste und die Maschinenanlagen mußten von Hand gefahren werden, da es
am Bord keine IT-Experten gab und gibt.
Ist nur ein Beispiel.
Passwörter und Zugangscodes sollten nur dem Kapitän und dem LI bekannt sein, leider geben die
die Informationen oft an andere Offiziere und Ings weiter

Die Programme mußten im nächsten Hafen vom Hersteller neu geladen werden und wir lieferten
eine spezielle Firewall, die zukünftig solche Sachen verhinderte.
Oft haben die Reeder IT-Spezialisten, die kurzfristig auf die Schiffe gehen und die Anlagen warten.
Lade- und Löschlisten bei Containerschiffen kommen von Land und werden und werden manchmal schon
vorab on-line übertragen.
Auf See geht alles über Satelitten (Inmarsat), die sehr gut geschützt sind.
Position, Speed, Kurs und sogar Art der Ladung werden on-line öffentlich ausgestrahlt (siehe AIS usw.)
Gefahrengut muß beim Vorbeifahren an Küstenstellen der Länder gemeldet werden.
Crewlisten werden in jedem Hafen an Landbehörden übergeben, Crewwechsel wird on-line übertragen d.h.
von Crew-Agents zur Reederei und zum jeweiligen Schiff.
Wenn keine generelle on-line Verbindung besteht,geschieht dies alles im Hafen.
Fähren auf kurzen Strecken übertragen ihre Daten via eigenen Wire-less Netzwerke.(Funkbrücke)
Du siehst es gibtvieleMöglichkeiten für einen guten Hacker sich einzuklinken
lies mal:
http://forum-marinearchiv...dex.php/topic,7871.0.htmlviele Grüße
Hans