Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Rätselhaftes Loch: Schiff in der Kadetrinne beschossen?  (Gelesen 734 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Albatros
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Deutschland


« am: 28 Dezember 2011, 18:01:12 »

Auf einmal hat das Schiff ein riesiges Loch im Bug. Und keiner will dafür verantwortlich sein: der Kapitän nicht, keine fremden Mächte, die das Schiff beschossen haben, und die Deutsche Marine sowieso nicht........ Kaptn lach

http://www.ln-online.de/l...frachter-gibt-raetsel-auf

 Matrose gruesst

Manfred

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seeziege
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Name: Thorsten Abel

Ort: Pegnitz

Bayern


« Antwort #1 am: 28 Dezember 2011, 18:14:17 »

Heute gefunden in:
http://www.ostsee-zeitung...param=news&id=3326387

Schon sehr komisch dieser Vorfall.

Ich hoffe ich habe es in der richtigen Kategorie eingestellt.

Gruß Thorsten

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t-geronimo
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Name: Thorsten Reich

Ort: Lilienthal

Niedersachsen

Carpe Diem!



« Antwort #2 am: 28 Dezember 2011, 18:31:16 »

...Ich hoffe ich habe es in der richtigen Kategorie eingestellt...

Das können wir vermutlich erst beurteilen, wenn die Ursache geklärt ist.  cool
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Schöne Grüße
Thorsten
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"There is every possibility that things are going to change completely."

Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
habichtnorbert
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Name: Norbert

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Mecklenburg-Vorpommern


« Antwort #3 am: 28 Dezember 2011, 23:17:53 »

Hallo,

habs vorhin auf der Heimfahrt von der Arbeit gerade im Radio gehört, komisch, komisch,
angeblich soll ein Doppel-T-Träger von einem Bauponton geweht worden sein  huh, noch komischer, kann mir nicht vorstellen wie der soschön fliegen kann  grin, und denn noch vorne rein und oben wieder raus, wie sie im Radio gesagt haben, der müste dann ja einen Eigenantrieb haben, um sogut zutreffen ohne das ihn einer sieht,

 Matrose gruesst
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Gruß Norbert

Wo die Flotte hinfährt, sind die Minensucher schon gewesen

Das Historische Marinearchiv: www.historisches-marinearchiv.de
Blinki
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Nordrhein-Westfalen


« Antwort #4 am: 29 Dezember 2011, 08:00:33 »

Laut KN Online soll das Geheimnis gelöst sein.
Der Dampfer hatte wohl keinen guten "Ausguck" Matrose lacht laut
Siehe hier:

http://www.kn-online.de/s...-der-Johanna-geloest.html
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Götz von Berlichingen
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Deutschland


« Antwort #5 am: 29 Dezember 2011, 10:55:49 »

Zitat
»Am Bug des unter englischer Flagge fahrenden Schiffes klafft auf der Steuerbordseite ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser. Auf dem Deck des Vorschiffes findet sich ein Austrittsloch. Ein Torpedo? [...]
Fregattenkapitän Wolfgang Henze, einen Übungstorpedo als Unfallursache ausgeschlossen. „Der kommt auf 50 Zentimeter Durchmesser und fliegt vor einem Hindernis nicht aus dem Wasser.“ Das Loch im Bug der „Johanna“ liegt aber deutlich über der Wasserlinie. Außerdem sei die Deutsche Marine nicht in Besitz eines derart großkalibrigen Flugkörpers. Henze tippt deshalb eher auf einen Flugkörper mit stahlummanteltem Übungssprengkopf aus Beton. Übt da heimlich eine andere Nation...«
http://www.ln-online.de/l...frachter-gibt-raetsel-auf

Werden doch nicht die Israelis mit ihren geschenkten, bzw. vom deutschen Steuerzahler hoch subventionierten Dolphin-FK-U-Booten sein??  shocked  rolleyes

Zitat
»Die ersten beiden Boote waren ein Geschenk der Bundesrepublik an Israel, während Deutschland und Israel das dritte Boot je zur Hälfte bezahlten. Bei den zwei weiteren 2005 an Israel verkauften Nachbauten subventioniert Deutschland etwa ein Drittel des Kaufpreises, maximal jedoch 333 Millionen Euro. Die ersten drei Boote kosteten jeweils rund 225 Millionen Euro, die beiden weiteren kosten je eine knappe halbe Milliarde Euro und sollen im Jahr 2012 bzw. 2013 ausgeliefert werden. [...]
Die Lieferung ist in Deutschland umstritten, da mit den 65-cm-Torpedorohren atomar bestückbare Marschflugkörper abgefeuert werden könnten.«
Dolphin-Klassewiki

Zitat
»Das 26 Meter lange Bein hatte die Form eines Stahlrohres und könnte nach dem Verlust von der Plattform noch einige Zeit schräg im Wasser gestanden haben, da es mit Luft gefüllt ist. Dabei kam es dann zu der Kollision mit der „Johanna“, die kurz nach der Hubinsel das Revier bei Gedser passierte. Auf dem Radar war die nur wenige Meter aus dem Wasser ragende Stahlstütze vermutlich nicht zu erkennen.«
http://www.kn-online.de/s...-der-Johanna-geloest.html

Und dieses im Wasser treibende Bein hatte die kinetische Energie für einen glatten Durchschlag des Frachterbugs von unten nach oben, wurde von dem Schiff nicht einfach weggedrückt und verfing sich dabei auch nicht in dem Kahn und blieb hängen?  huh  huh  rolleyes

Zitat
»Am Bug des unter englischer Flagge fahrenden Schiffes klafft auf der Steuerbordseite ein Loch von mehr als einem Meter Durchmesser. Auf dem Deck des Vorschiffes findet sich ein Austrittsloch. [...]
„Ein glatter, sauberer Durchschuss“, konstatierte Emmeluth nach erstem Augenschein. Der Ränder des Stahls wurden beim Zusammenprall mit dem unbekannten Gegenstand nach innen gerissen. An der Stelle des Wiederaustritt gibt es Verformungen nach außen. Ein Angriff aus den Tiefen des Meeres?«
http://www.ln-online.de/l...frachter-gibt-raetsel-auf
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smutje505
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Sachsen-Anhalt


« Antwort #6 am: 29 Dezember 2011, 11:17:37 »

OZ 29.12.2012
Nach Angaben der Bundespolizei löste sich die in den Himmel ragende Stelze mit einer Länge von 36 Metern aus ihrer Verankerung und rauschte bis auf den Meeresgrund durch. Die Kadetrinne aber ist an dieser Stelle nur 20 Meter tief. Die „Johanna“ passierte das Seegebiet zwischen dem Darß und dem süddänischen Falster kurze Zeit später. Die Stahlstelze bohrte sich bei aufgeühlter See in die Steuerbordseite des 121 Meter langen Schiffs. Ein Schiff und ein Hubschrauber der Bundespolizei suchten das Seegebiet nach der vermissten Stütze ab – ohne Ergebnis. Vermutlich sei die Stelze durch die Havarie beschädigt worden und liege nun auf dem Meeresgrund, teilte Bundespolizeisprecher Gerd Wilcken mit.

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Trimmer
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« Antwort #7 am: 29 Dezember 2011, 15:22:58 »

Also wenn ich das so lese - irgendwie kommt es mir "spanisch " vor. Wenn sich der Träger/Stütze in den Schiffskörper "gebohrt" hat - was schon seltsam ist denn normalerweise  gleitet er am Körper in dieser Position ab - hat auf der Brücke wohl doch Jemand gepennt und das Schiff hat sich in die Stütze gebohrt und dann selbst wieder befreit.Die Wirkung der Stütze wie ein Torpedo oder Geschoss - freischwebend  - 32 m lang  huh

Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)
olpe
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Ort: Hansestadt Greifswald

Mecklenburg-Vorpommern


« Antwort #8 am: 29 Dezember 2011, 22:08:35 »

Also wenn ich das so lese - irgendwie kommt es mir "spanisch " vor.
Hallo,
mir irgendwie auch ... grin ... So richtig einleuchtend ist mir die Variante mit den Stützen nicht, zumal der Transport derartiger Fahrzeuge zu und in Bereichen künftiger offshore-Windparks sicher des öfteren stattfindet, auch nachts und bei Seegang ... Ein Ponton- bzw. Schubverbandsführer bekommt den Verlust einer Stütze sicher mit und kann die zuständigen Stellen warnen ...
Ein ähnlicher Ponton ist mir in Sassnitz/Rügenim Sommer d.J. begegnet: die "EXCALIBUR", beeindruckend ...
(Q: OLPE)
Grüsse
OLPE

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Teddy Suhren
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« Antwort #9 am: 29 Dezember 2011, 22:37:17 »

Hai

Die Stütze macht ein absolut kreisrundes Loch? Mit Ein- und ausgefranstem Austritt? Und bleibt dadrin nicht stecken? Verkantet nicht? Bricht nicht ab oder verbiegt sich? Rutscht aus dem Loch und ist nicht mehr zu finden?
 Nicht ganz dicht
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Gruß
Jörg

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Ingo
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« Antwort #10 am: 30 Dezember 2011, 00:08:55 »

Was ist daran unlgogisch. Die Stütze ist hohl und nach der Kollision garantiert nicht mehr dicht -> Meeresgrund. Ich würde annehmen, daß die Stütze nach der Kollision abgeknickt und später wieder rausgerutscht ist.
Daß es ein hohles Rohr war dürfte auch der Grund sein warum das so ein schönes kreisrundes Loch in den Rumpf gestanzt hat. Ein massiver Körper hätte mehr "gerissen".
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