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Autor Thema: Brand auf Atom-Uboot"Jekatarinenburg"  (Gelesen 1970 mal)
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hillus
Oberleutnant zur See
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« Antwort #30 am: 17 Januar 2012, 16:26:14 »

Hallo Ronny, ich grüße Dich, Deine Frau und die schöne Heide!!!

Manchmal verfalle ich auch schon dem russischen Darstellungsstil. Die von Ihnen genannte Navigationsperiode ist die eisfreie Zeit ohne Zuhilfenahme von Eisbrechern. Du hast somit de Finger drauf!

Jochen
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olpe
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« Antwort #31 am: 17 Januar 2012, 21:29:41 »

...hillus, mir sind ja einige "Perioden" bekannt grin. Was heißt denn Navigationsperiode huh
Hallo,
... @hillus hatte den Begriff bereits Top erläutert ... Im deutschen Schifffahrtssprachgebrauch wird die "Navigationsperiode" auch verwandt: als "Zeitpunkt von der Eröffnung der Schifffahrt bis zur Schließung" ... und ich hoffe, nicht nur am Schiffshebewerk Niederfinow ...    wink
Aber, lieber @RonnyM, beide oben genannten Begriffe haben unterschiedlichen Inhalt: beim einen ist definitiv nichts los, beim anderen geht die Post dann richtig ab!  grin
In diesem Sinne - Grüsse
OLPE
« Letzte Änderung: 17 Januar 2012, 23:29:33 von olpe » Gespeichert
Kaschube_29
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« Antwort #32 am: 22 Januar 2012, 22:33:47 »

Moin Moin,

der Zeitpunkt für die Wiederindienststellung des strategischen Atom-U-Bootes "Yekaterinburg" ("Екатеринбург") wurde nach einer Befundung durch eine Expertenkommission inzwischen für den Sommer 2013 zum Tag der Seekriegsflotte der Russischen Föderation (sprich: der letzte Juli-Sonntag 2013 oder genauer: 28.07.2013) angekündigt. Dies meldet der Internet-Auftritt der russischen Zeitschrift "Vzglyad" mit einem Bezug auf die russische Nachrichtenagentur "Interfax".

Die Kosten für eine Wiederherstellung werden der Meldung zufolge mit 750 - 800 Millionen Rubel angegeben (bei z. Z. rund 40 Rubel für 1 € macht das umgerechnet ca. 19 Millionen €).

Die Arbeiten am Atom-U-Boot werden ab dem Mai 2012 beginnen und gemäß der Meldung bei der Bauwerft "Nördlicher Maschinenbauunternehmen" ("Severnoye mashinostroitelnoye predpriyatiye" ["Северное машиностроительное предприятие"]) durchgeführt. Die wiederherstellenden Arbeiten sollen im Juli 2012 abgeschlossen sein und im Sommer 2013 soll das Atom-U-Boot wieder in den Gefechtsbestand der Nordflotte eingehen.

Mal sehen, ob es auch so kommt!!

Hier die russische Quelle für die Meldung: http://vz.ru/news/2012/1/20/555029.html

Bis dann,

Kaschube_29
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #33 am: 22 Januar 2012, 22:41:29 »

Ein Neubau wuerde besser und billiger sein.
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Ulrich Rudofsky
hillus
Oberleutnant zur See
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« Antwort #34 am: 22 Januar 2012, 23:54:34 »

Zu später Stunde,

da irrt aber der Kollege Rudofsky gewaltig. Die DELTA IV U-Boote kosteten bis zu 350 Mio alte Rubel pro Boot. Die Riesen-U-Boote TYPHOON Projekt 941 fraßen bereits 500 Mio Rubel pro Boot und die neuen atomaren strategischen Unterwasserkreuzer liegen bei geschätzten (Angaben US Navy) 2 Mrd. Rubel. Egal welcher Umrechnungskurs genommen wird, da bleiben die Kosten immer noch bei 50 Mio (Kurs 40 Rubel für 1€)!!! Bei Neubau!!!


Erst rechnen, dann schreiben!!!

hillus
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #35 am: 23 Januar 2012, 00:05:55 »

Kosten spielen ja keine Rolle in diesem Wettrennen fuer Weltdominanz.
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Ulrich Rudofsky
hillus
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« Antwort #36 am: 23 Januar 2012, 07:48:30 »

Moin Herr Rudofsky,

Deine Antwort ist aber schmalbrüstig und hat mit Deiner Bemerkung, "Ein Neubau wuerde besser und billiger sein.",
nichts zu tun. Es ging um die Kosten!!
Natürlich hast Du mit dem Wettrennen nicht ganz unrecht, nur wer hat heute noch so viel Geld zum Rennen! Lieber wäre mir, dafür würde gar kein Geld mehr ausgegeben, dann hätten wir zwar nichts mehr zum  aktuellen Schreiben, aber es wäre ruhiger auf der Welt.
Hinweis zum Schluß, nur die USA und Rußland im Wettrennen zu sehen, kann sehr fatal sein, denn da mischen inzwischen andere Staaten tüchtig mit. Ich meine das allgemein, nicht auf Dich bezogen.

In morgendlicher Frühe Grüße aus Braunschweig

hillus

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hillus
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« Antwort #37 am: 03 Februar 2012, 20:47:53 »

Wieder etwas zur YEKATERINBURG heute von NOVOSTI

Die Kosten für dier Wiederherstellung des infolge eines Brandes beschädigten Atom-U-Bootes K-84 YEKATERINBURG werden kaum mehr 500 Millionen Rubel betragen, erkärte der Vizepremierminister der Russischen Föderation Dmitrij Rogosin.

Der Brand auf dem strategischen atomaren U-Boot K-84 YEKATERINBURG, das im Schwimmdock des Schiffsinstandsetzungswerkes N° 82 in Rosljakowo bei Murmansk eingedockt war, begann am 29. Dezember 2011. Nach der vorläufigen Version entzündete sich durch Unachtsamkeit bei Brennarbeiten das hölzerne Baugerüst rings um das U-Boot. Das Feuer griff auf den leichten äußerlichen Körper (Hüllkörper) mit speziellen schallabweisenden Spezialgummiplatten über. Die Fläche des Brandes, der am 30. Dezember gelöscht werden konnte, umfasst 150 Quadratmeter.

"Etwa eine halbe Milliarde wird bei der Wiederherstellung" weggehen, sagte Rogosin den Journalisten.

Früher teilten Spezialisten der OSK mit, dass man bei der Reparatur und Modernisierung des Atom-U-Bootes K-84 YEKATERINBURG von 600 bis zu 900 Millionen Rubeln ausgehen sollte. In den Massenmedien wurde die Vermutungen auch aufgestellt, dass die Wiederherstellung des U-Bootes mehr als in 1 Milliarde Rubel kosten wird.

So erklärte Rogosin, dass außer der Reparatur auch eine weitere Modernisierung durchgeführt wird, womit die Frist ihres Dienstes nicht um 3,5 Jahre, sondern um 5-7 Jahre verlängert werde. Rogosin teilte weiter mit, dass eine spezielle Untersuchungskommission zur Findung der Gründe des Brandes geschaffen wurde. Er bemerkte, dass man vorläufig von grober Ignorierung geltender Regeln bei den Arbeiten ausgehen kann, die auf dem Atom-U-Boot durchgeführt wurden. Nach Meinung des Vizepremierministers werden die Gründe des Brandes gefunden werden.

Suchet so werdet ihr finden!

hillus
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hillus
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« Antwort #38 am: 13 Februar 2012, 09:02:02 »

Also doch!
Was die russische Zeitschrift KOMMERSANT am 13.02.2012 veröffentlichte!
   
Der atomare strategische raketentragende Unterwasserkreuzer K-84 YEKATERINBURG, auf dem am 29. Dezember 2011 ein Brand ausgebrochen war, befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Schwimmdock PD-50 der SRZ N° 82 in Rosljakowo mit nuklearer Bewaffnung an Bord.

Nach den Informationen der Zeitschrift, die regelmäßig über die Seekriegsflotte berichtet (Ergänzung hillus), befanden sich an Bord des U-Bootes bis zu 16 strategische Raketen Р-29РМУ2 SINEVA, die mit vier nuklearen Sprengköpfen ausgerüstet sind. Außerdem sollen noch Torpedos und U-Boot-Abwehr-Raketentorpedos an Bord gewesen sein, die durchaus mit nuklearen Sprengsätzen ausgestattet hätten sein können. Weiterhin befand sich an Bord von K-84 die volle Zahl von Torpedos mit herkömmlichen Sprengköpfen.

Wie die die zu KOMMERSANT (Ergänzung hillus) gehörende Wochenzeitschrift VLAST (deutsch Macht-Ergänzung hillus) schreibt, war das Boot mit nichtentladener Kampfbewaffnung eingedockt, da es sich auf eine planmäßige Gefechtpatrouille vorbereitete.

Nach anderen Informationen befand sich K-84 YEKATERINBURG im Dock zur Beseitigung von Beschädigung an der Verkleidung des hydroakustischen Komplexes, also am Hüllkörper (hillus), die durch einen Schlepper bei seiner Anlegehilfe an die Pier entstanden war.

Hinweis:
Es ist zu erinnern, dass in den ersten Meldungen immer davon die Rede war, K-84 ist ohne Waffen und Munition im Dock und der Grund sei eine laufende Instandsetzung. Jetzt scheint auch das Loch im Bugbereich einleuchtend. Nach dem neuen Fakt sollte dort die Beule gewesen sein!


Grüße aus Braunschweig

hillus
« Letzte Änderung: 13 Februar 2012, 10:40:00 von hillus » Gespeichert
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« Antwort #39 am: 15 Februar 2012, 10:01:11 »

Moin!
NavalToday.com berichtet in der heutigen Ausgabe in seiner Überschrift:
SSBN Jekatarinenburg brannte mit NUKLEAREN WAFFEN an Bord.

Quelle von NavalToday ist laut dem Artikel "Kommersant".

Weiter im Artikel steht jedoch, dass das Schiff ohne Waffen im Dock lag, weil es für eine Patrouille vorbereitet wurde.
Andere  Quellen berichteten jedoch, der Grund für das Docken war eine Kollision mit einem Schlepper,
bei der der Sonarbug beschädigt wurde.

Das mit den Waffen ist ein Widerspruch in sich.
Kann jemand Licht in das Dunkle bringen? huh

Quelle: NavalToday
Original Text:
Zitat
Russia: SSBN Yekaterinburg Burned with Nuclear Weapons Onboard
Strategic submarine SSBN Yekaterinburg being on fire on Dec 29, 2011 was docked in Roslyakovo, Murmansk region with nuclear weapons on board, writes Kommersant today.
According to the magazine, up to 16 strategic missiles R-29RMU2 Sineva with 4 nuclear warheads each was on board the sub. There were torpedoes and ASW rocket torpedoes possibly equipped with nuclear warheads. In addition, the submarine was armed with standard number of conventional torpedoes.
SSBN Yekaterinburg was docked with unloaded armament because she was prepared for scheduled patrol in order to maintain strategic nuclear equation, writes Kommersant.
Other sources say the submarine was docked for repair of sonar head punched by tug during moorage operations.

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hillus
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« Antwort #40 am: 15 Februar 2012, 10:32:52 »

Moin Uwe,

ich habe da wohl einen Schnitzer gemacht. Wir hatten ja unter Deinem Namen THE VOICE einen neuen Eintrag eröffnet, der die Feuerhavarien "sammeln" soll, was ja schon ganz gut losging. Mein Schnitzer besteht darin, dass ich meinen letzen Bericht zur K-84 YETATERINBURG dort plaziert habe. Damit liegen wir auf gleicher Länge, aber in verschiedenen Einträgen. Ich habe den Artikel aus dem russischen Original übersetzt. Vielleicht schaust Du mal rein.

Grüße aus Braunschweig

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« Antwort #41 am: 15 Februar 2012, 13:58:08 »

Hier ein weiterer Bericht des Magazin «Kommersant-Vlast»

http://www.20min.ch/news/...Atomkatastrophe--12695554

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #42 am: 16 Februar 2012, 21:32:25 »

hillus, ich habe Deinen letzten Beitrag zur YEKATERINBURG mal vom "Feuer"-Thema hierhin verschoben, weil das hier denke ich etwas besser passt. Wink
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Schöne Grüße
Thorsten
--

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hillus
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« Antwort #43 am: 16 Februar 2012, 21:56:23 »

Ach Thorsten,

wenn wir Dich nicht. hätten. Ich merkte es zu spät und sah nur noch Feuer!!

Danke

Jochen
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #44 am: 16 Februar 2012, 22:21:51 »

Gibt es neue Quellen über die Nuklearwaffen in diesem Uboot?  Was ich in der Presse hier in den USA lese, sind es alles Echos von ein oder zwei Quellen. 
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Ulrich Rudofsky
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