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Autor Thema: Die LABO-100-KLASSE Projekt 46, Anordnung der Motoren ?  (Gelesen 539 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
smutje505
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« Antwort #15 am: 06 Januar 2012, 19:52:25 »

Hallo Manfred hier noch weitere Ansichten von der 25mm Waffe und 1 Bild wo der Turm "dicker" ist wink

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25mm Doppellafette.jpg
Auf See K an K.jpg
Labo in Wolgast.jpg
Winter 1969 .jpg
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« Antwort #16 am: 07 Januar 2012, 16:22:48 »

Hallo Smutje,

auf Deinen Bildern  Top  kann man sehen das wohl nur ein Mann zur Bedienung des 25mm-Zwilling nötig war, oder waren es mehr?

 Matrose gruesst

Manfred
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Steffen1
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« Antwort #17 am: 07 Januar 2012, 18:30:06 »

Im Prinzip, ja. Es gab für die 25 mm - Geschütze jeweils einen Artilleriegasten, der für sein Geschütz zuständig war ( Geschützführer ). Daneben gab es für jedes Geschütz einen Ladekanonier ( meist der Koch oder ein seemännischer Gast). Dieser war für den Nachschub der Munition bzw. für den Wechsel der Rohre zuständig. Bei Ausfall des  Geschützführers hätte er dessen Funktion übernommen. Bei Rollentrainings waren meist die strukturmäßigen Artilleristen und die Ladekanoniere gemeinsam bei der Ausbildung.



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25 mm- 1.jpg
« Letzte Änderung: 07 Januar 2012, 18:49:00 von Steffen1 » Gespeichert
bodrog
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« Antwort #18 am: 07 Januar 2012, 19:15:59 »

@Steffen 1

Motorbezeichnung stimmt nicht ganz, die war normiert:

V = Viertakt
26 = Hub in cm
AU = aufgeladen

MfG

Ulli
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« Antwort #19 am: 07 Januar 2012, 19:25:26 »

Wechsel der Rohre

Die Rohre sollten ca. eine 12.000 Schuss lange Lebensdauer gehabt haben ?

 Matrose gruesst

Manfred
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smutje505
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« Antwort #20 am: 07 Januar 2012, 20:11:14 »

 da siehste Manfred ich habe nicht nur Kaffe gekocht sondern mußte auch als Ladehugo ran Matrose lacht laut
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Steffen1
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« Antwort #21 am: 07 Januar 2012, 20:23:27 »

@Steffen 1

Motorbezeichnung stimmt nicht ganz, die war normiert:

V = Viertakt
26 = Hub in cm
AU = aufgeladen

MfG

Ulli


 Danke Ulli, deine Angaben sind richtig.
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« Antwort #22 am: 07 Januar 2012, 20:30:27 »

da siehste Manfred ich habe nicht nur Kaffe gekocht sondern mußte auch als Ladehugo ran Matrose lacht laut

Naja, mit dem bisschen Kaffee kochen (125 g.. Kaptn lach.) warst du ja auch nicht ausgelastet....... Matrose zwinkert

 Matrose gruesst

Manfred
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Steffen1
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« Antwort #23 am: 07 Januar 2012, 20:47:42 »

Also ich konnte nicht klagen, einen richtigen Kaffee gab es immer, auch wenn es aus der eignen Büchse war.
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Ralph
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« Antwort #24 am: 10 Januar 2012, 17:42:13 »

Hallo,
Die 4 Motoren auf den "Schlickrutschern", auch "SMS Vierkant" genannt wurden nicht nur zur Vorwärtsbewegung genutzt. Ich habe es selbst erlebt das zu Ruderunterstützung 3 Maschinen "Voll voraus" und eine "Voll zurück" liefen. Bei starken Seitenwind
waren die Kisten sehr schwer im Fahrwasser zu halten. Durch den Flachboden, geringen Tiefgang und der großen Segelfläche gab es eine enome Abtrifft.  Als ich absteigen konnte war ich glücklich, ob ich die volle Dienstzeit auf diesen Kähnen ausgehalten hätte wage ich zu bezweifeln.
Gruß Buschi
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Steffen1
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« Antwort #25 am: 10 Januar 2012, 21:50:45 »

Hallo buschi,
solche Maschinenmanöver habe ich persönlich nicht fahren müssen. Aber es kam schon mal vor, dass nicht alle Maschien einsatzklar waren und du nur mit 3 bzw. manchmal auch mit 2 ( mit dem letzten Quentchen Luft gestartet, da der Kompresspor ausgefallen war ) ein Anlegemanöver gefahren  musstest.
Bei starkem Seitenwind musste dementsprechend Vorhalt gegeben werden, um in der Kurslinie zu bleiben. War aber nicht so kompliziert, wie du es beschrieben hast.
Aber ohne Landsicht war es schon sehr wichtig, dass der Steuermann immer die richtige Abdrift berechnet hat, damit du auch dort ankommst, wo du hin wolltest.
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Ralph
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« Antwort #26 am: 12 Januar 2012, 09:37:07 »

Hallo,
Steffen1 hat mit den Vorhaltewinkel vollkommen recht. Der Rudergänger war auf Gedeih und Verderb an die Anweißungen des Steuermanns gebunden. Sehen konnte er im Turm so gut wie nichts. Bei der Ansteuerung von Parow mußte der Kurs um 90° geändert werden. Egal ob Einlaufend oder Auslaufend in die Strelasund-Fahrstraße war das erforderlich. Die Unterstützung durch die Maschine wurde durch den Kommandanten befohlen um schneller auf den neuen Kurs zu kommen. Wenn der neue Kurs anlag wurde dann normal weiter gefahren. Im Beladezustand waren solche Manöver nicht nötig, dann war den größeren Tiefgang der Kurs besser zu halten.
Gruß Buschi
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