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Autor Thema: Frachtdampfer Barmbek / Barmbeck - beschädigt vor Norwegen  (Gelesen 354 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
longwood
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Name: Hans-Hermann Hutzfeld

Schleswig-Holstein


« am: 06 Januar 2012, 19:33:34 »

Hallo,

ich habe – wieder einmal – ältere Tageszeitungen „studiert“ und fand im „SCHLEI – BOTEN“ (Erscheinungsort Kappeln) vom 01. März 1950 folgenden interessanten Artikel“...

„Ein halbes Schiff läuft vom Stapel

Flensburg. Auf der neuen Werft der Flensburger Schiffbaugesellschaft lief ein halbes Schiff vom Stapel. Es ist ein neues Vorschiff für den Dampfer „Barmbeck“ (sic!), der nach seiner Fertigstellung für die Kieler Reederei Grammerstorf unter dem Namen „Käte Grammerstorf“ in Dienst gestellt wird. Dieses war die erste „Vorschuhung“, die auf der Flensburger Werft ausgeführt wird.

Die „Barmbeck“ (sic!) wurde während des Krieges vor Norwegen beschädigt und verlor dabei das Vorschiff. Das Achterschiff wurde nach Deutschland gebracht.

Die „Barmbeck“ (sic!) ist 1929 auf der Flensburger Werft gebaut worden“

Soweit der Zeitungsartikel...

Nach meinen bisherigen Recherchen handelt es sich aber um den Frachtdampfer „Barmbek“ – in der Zeitung liegt offensichtlich ein Schreib-/Übertragungsfehler vor - mit einer Größe von 2546 BRT.

Nun meine Frage:

Weiß jemand nähere Einzelheiten, wie und wann es zur Beschädigung kam und fuhr das Schiff unter der Flagge der Kriegs- oder der Handelsmarine?

Ich danke für möglichst viele Antworten im Vorwege
und grüße aus Kronshagen bei Kiel

Hans-Hermann H. alias longwood
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Albatros
Boardinventar
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Beiträge: 6028

Deutschland


« Antwort #1 am: 06 Januar 2012, 19:48:14 »

Hallo Hans Hermann,

Ab 25.03.41 Seetransportchef Norwegen ab 8.9.41 re also an Eigner zurück und das war Knöhr & Burchardt, Hamburg , 24.04.44 südlich Stavanger-Ulvesund aufgelaufen und durchgebrochen. 27.04.44 achterschiff nach Maaloy eingeschleppt, 1949 nach Flensburg geschleppt und wieder aufgebaut als SS Käte Grammersdorf, 1965 griechisch Eleftherios 11.77 abgewrackt.

Quelle, Gröner

 Matrose gruesst

Manfred
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TD
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Alter: 64

Name: Theodor Dorgeist

Ort: Telgte

Nordrhein-Westfalen


« Antwort #2 am: 07 Januar 2012, 00:26:07 »

Hallo Hans-Hermann,

hier noch genaue Daten..




0235.) ss  BARMBEK    RHMFDHBY-DJNR
 1.10./7.12.1929 Flensburger Schiffsbau Ges., Flensb.  (415)
 2446/1434  6930/4061  4410/4223/4160
 93,6013,876,026,63 m
 2x2fE 2x465+2x1000/1000    1225  (75)  2  14,0  360
 A. Borsig GmbH, BerlinT                        Werft    26
 2546/1433  7012/4088  4980/4600/4530
 101,4013,845,986,63/8,92 m (U+V 28.2.+4.4.1950 Flensburger
                                                     Schiffbau Ges. /513/)
 1 Mot. 4Te 8x420/660 2000 (275/115)    (März 1958 Kiel)
 1957/58 Klöckner Humboldt Deutz AG, KölnD
 (4.12.1929) "Barmbek" Knöhr & Burchard Nfl. KR, Hamburg (DEU). 1940 Kriegsmarine/Transporter "O 13"  Untern. "Seelöwe" (8.8.1940).
 1941 Seetrachef Norwegen (25.3.1941) und 8.9.1941 Rückgabe. 24.4.1944 auf der Reise von Thameshavn mit Eisenkies bei Ulvesund/S Stavanger auf ein Riff gelaufen und auseinandergebrochen. 27.4.1944 Hinterschiff von Vp 5308, 5307 und 5304 nach Maaloy gschleppt und bei den inneren Degnepollen aufgesetzt. Mai 1946 Hinterschiff geborgen, später über Kiel nach Flensburg gebracht. 1949 hier U und V durch neues Vorschiff. 6.9.1949 Karl Grammerstorf in Kiel. 4.11.1949
 "Käte Grammerstorf" und (4.12.1949) Heimathafen Kiel. 29.3.1962 auf
 Reise Galvez  Hamburg bei Dünkirchen nach Kollision mit norwegisch
 TM "Thorsvaag" auf Strand gesetzt. 30.3. abgebracht und im Schlepp nach Dünkirchen zur Reparatur. (28.6.1965) "Eleftherios" E. E. Tomboulis, Piraeus (GRC). Juni 1976 verkauft an einen Herrn Stavrou, der den Motor für eines seiner Schiffe ausbaute und den Schiffskörper weiterverkaufte an einen Herrn Spiliopoulos. November 1977 Beginn des Abbruchs in Perama.



73.  BARMBEK         GE  1C(d) (10½)
 2,446 Knöhr & Burchard, Nfl., Hamburg       307.1 x 45.5
     C Flensburger Schiffsbau Ges., Flensburg (12) #415
Wrecked 24 April 1944, north of Måløy, voy. Thamshavn - ..., pyrites,  broke in two, stern refloated March 1946, towed to Germany, new fore section built at Flensburg
49 - KÄTE GRAMMERSTORF    Karl Grammerstorf, Kiel
50 - lengthened and re-built   2,546 grt,   332.7'  (delivered 4/50 by Flensburger Schiffsbau Ges., new fore section yard #513)
57 - conv. to motor vessel   1M
64 - Karl Grammerstorf Schiffahrts G.m.b.H., Kiel
65 - ELEFTHERIOS   Elias Tomboulis, Piraeus      GR  2749
Sold June 1976, re-sold to M. Spilopoulos, Broken up at Perama Nov 1977


D  BARMBECK  29/2446  Knöhr & Burchardt, Hamburg   DHBY
24. 8. 39 an Memel von Yarmouth/NS
8. 8. 40 Seelöwe Transporter "O 13"
23. 5. 41 an Seetra Norwegen, Einsatz vorwiegend an der Polarküste
11. 1. 42 Tanafjord Grundberührung
24. 4. 44 bei Maalöy gestrandet; Heck abgeborgen und nach Flensburg geschleppt
4. 11. 49 mit neuem Vorschiff als "Käthe Grammerstorf" in Dien


Barmbek (9.10.29) 12.29 S/S Barmbek, 8.8.40 Unternehmen Seelöwe: O 13; 25.3.41 Seetransportchef Norwegen; 8.9.41 re; 24.4.44  + s. Stavanger  (Ulvesund: 62°00'25" n/05°10'01" o/ aufgelaufen, durchgebrochen; 27.4.44 Achterschiff von „V 5308, 5307, 5304“ nach Maaloy eingeschleppt, aufgesetzt innere Degnepollen / 1949 (, nach Flensburg geschleppt, wiederaufgebaut als S/S Käte Grammerstorf; 1965 griech. Eleftherios; 11.77 br  M. Spiliopoulos, Perama.
Dalbek ( .3.39)6.6.39S/S Dalbek; 16.8.40  Unternehmen Seelöwe: A 33; 9.12.40 re/ 31.8.45 brit. Beute: Empire Weaver; 1946 sowjet. Černigov; ab 2.5.69 br Brodospas, Split.




Gruß#

Theo
« Letzte Änderung: 08 Januar 2012, 00:57:36 von TD » Gespeichert

...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
Darius
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« Antwort #3 am: 07 Januar 2012, 11:28:18 »

Hallo Theo,

das Reinkopieren der Daten hat nicht funktioniert.

... Danke

 Matrose gruesst

Darius
« Letzte Änderung: 08 Januar 2012, 20:11:43 von Darius » Gespeichert
longwood
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Name: Hans-Hermann Hutzfeld

Schleswig-Holstein


« Antwort #4 am: 08 Januar 2012, 15:52:42 »

Hallo Theo und Manfred,

vielen Dank für die Antworten.

Demnach wurde die "Barmbek" nicht durch Kriegseinwirkungen, sondern infolge eines Navigationsfehlers beschädigt.

Viele Grüße und ein schönes (Rest-) Wochenende

Hans-Hermann H. alias longwood
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