Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Vier-Seiten-Übung FRUKUS-2012 in der OSTSEE  (Gelesen 508 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Kaschube_29
Stabsbootsmann
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« am: 06 Januar 2012, 21:24:55 »

Moin Moin,

in diesem Jahr wird im Anschluß an die Kieler Woche 2012 (16.- 24.Juni 2012)

vom 25.Juni - 01.06.2012 in der südöstlichen Ostsee die vierseitige Marineübung FRUKUS-2012 stattfinden (FR - France, RU - Russia, UK - United Kingdom, US - Unites States), zu der diese vier genannten Staaten (mindestens) ein Kriegsschiff schicken werden.
Die FRUKUS-Übung findet damit zum 21.Mal statt, wobei die Gastgeberschaft (und auch die Seegebiete) jährlich zwischen den vier Teilnahmenationen wechselt.

Der Landstab dieser Übung wird in Sankt-Petersburg untergebracht werden und für die Übung finden im Zentralen Seekriegsmuseum (TsVMM = Tsentralnyy voyenno-morskoy muzey [ЦВММ = Центральный военно-морской музей]) in Sankt-Petersburg
- die erste vorbereitende Besprechung (IPS = Initial Planning conference) vom 20.- 22.02.2012,
- die Hauptplanungsbesprechung (MPC = Main Planning conference) vom 23. - 25.04.2012 und
- die abschließende Planungsbesprechung (FPC = Final Planning conference) vom 21. - 23.Mai 2012 statt.

Zu diesen vorbereitenden Gesprächen werden pro Nation maximal fünf Teilnehmer an diesen Besprechungen teilnehmen.
Quelle hierfür ist: http://www.function.mil.r...re.htm?id=10871063@egNews

Ich denke, daß damit die Ostsee im Juni 2012 von (auch größeren) Kriegsschiffen viel befahren sein wird, denn
- Anfang Juni 2012 findet in der Ostsee auch noch die regelmäßig durchgeführte Übung "Baltops-2012" statt (mit anschließender Abschlußbesprechung in Kiel anläßlich der Kieler Woche) und viele Nationen erfahrungsgemäß in den letzten Jahren (auch aus Mangel an Kriegsschiffen) sich rar gemacht haben (wie z. B. im letzten Jahr 2011 die Briten, die zur Kieler Woche nur zwei kleine Ausbildungsboote schickten).

Damit wird ein weiteres Mal gezeigt, daß... der in diesem Forum vielfach herbeigewünschte KALTE KRIEG zwischen dem Westen und der ex-Sowjetunion (sprich heute: Russische Föderation) TOT IST. (Trotz der immer noch herrschenden Mentalitätsunterschiede und den Vorbehalten Russe versus "Westler"). Es ist immer noch besser, MITEINANDER zu üben, als sich nur im Visier anzuschauen.

Herzlich willkommen in der Gegenwart (sprich dem Jahr 2012)

wünscht allen Forumsteilnehmern

Kaschube_29
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Albatros
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Deutschland


« Antwort #1 am: 06 Januar 2012, 21:33:15 »


... der in diesem Forum vielfach herbeigewünschte KALTE KRIEG zwischen dem Westen und der ex-Sowjetunion

Herzlich willkommen in der Gegenwart (sprich dem Jahr 2012)

wünscht allen Forumsteilnehmern

Kaschube_29

Wo hast Du das denn gelesen..... Matrose verlegen

 Matrose gruesst

Manfred
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Kaschube_29
Stabsbootsmann
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Beiträge: 145

Ort: Flensburg

Schleswig-Holstein


« Antwort #2 am: 07 Januar 2012, 11:30:12 »

Moin Manfred,

es reicht, hier einige Beiträge sich anzuschauen (siehe Seefuchs bei "Russische Flugzeugträger aktuell") und andere Betonköpfe.

der kalte Krieg ist längst vorbei, und wenn er heiß geworden wäre, hätte ein Schiff wie die Kutneznow soweit oben auf der Liste gestanden und wäre als einer der ersten zu den Krabben geschickt worden. Auf Waffen- und Flugzeugreichweite, wäre es eh niemals an eine Carrier Battle Group herangekommen, egal wo auf den 7 Weltmeeren auch immer.

Ich vermute mal ein paar 688er hätten dafür gesorgt, das es die UDSSR Hoheitgewässer niemals verläßt.

Seefuchs

Bis dann,

Kaschube_29
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hillus
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« Antwort #3 am: 07 Januar 2012, 12:00:22 »

Moin,

und dann noch einige unsägliche Beiträge in "MALTA - WAS WÄRE WENN GEWESEN", das ist sehr traurig. Ich glaube nicht, das die Schreiber Leute von gestern sind, d. h. nicht vergessen können, dass der Krieg verloren ging. Was Geschichte ist, soll Geschichte bleiben und da haben Spekulationsbeiträge nichts zu suchen. Trotzdem bin ich sachlich und meine, es waren auch Klassebeiträge bei "MALTA..." drin!!!
Wer heute Geschichte studiert, wird da bestimmt etwas vom Morgenthau-Plan hören, der Deutschland nach der Niederlage in aufgestückelte Agrarstaaten verwandeln sollte. Stellt da heute noch jemand die Frage, was wäre wenn gewesen??? Wohl kaum, denn darüber ist die Geschichte hinweggefegt!!!
Was dagegen Halina fragt, wie konnte es zu den Entscheidungen des Gefechtes bei den Falklandinseln kommen und wo könnten die Dokumente sein bzw. wer kennt sie, das ist eine echte Frage und hat satten Boden einer Diskussion.

Zum Verständnis, ich bin auch kein besonderer Freund der Russen, wer das eventuell vermutet, weil ich mit der russischen Sprache gut umgehen kann. Diese Marine ist mein spezielles Forschungsgebiet und da gibt es noch viel zu tun. Mir macht es auch Riesenspaß, Euch daran teilhaben zu lassen.

hillus
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Albatros
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Deutschland


« Antwort #4 am: 07 Januar 2012, 12:30:55 »

Mir macht es auch Riesenspaß, Euch daran teilhaben zu lassen.

hillus


Und mir das Du uns das erlaubst...... Klasse

 Matrose gruesst

Manfred
« Letzte Änderung: 07 Januar 2012, 12:59:35 von Albatros » Gespeichert
Seefuchs
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Name: Martin

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« Antwort #5 am: 07 Januar 2012, 14:44:03 »

@Kaschube_29

also ganz ehrlich! Habe keine Lust mich als Betonkopf bezeichnen zu lassen! Ich war im sogenannten kalten Krieg dabei mein Freund, und ich bin sehr froh das er niemals heiß geworden ist!!! Ziemlich genau weiß ich sogar, wo ich wohl ins Gras gebissen hätte.

Ich denke nicht, das es hier in diesem tollen und fachlich sehr versierten Forum Leute gibt die WWIII herbeiwünschen oder ernsthaft traurig sind das Nr. II verloren ging! Und manchmal spekuliert der eine oder andere eben gerne, "was wäre gewesen wenn...", wir schreiben ja auch über Fleuzer und ähnliches. Schließlich schreibt hier keiner ne Doktorarbeit über Geschichte.

Bleib bitte sachlich, Beleidigungen gehören hier nicht hin, und wenn dieser persönliche Angriff deine Meinung ist, behalt sie bitte einfach für Dich!

Das ein Träger ein Hochwertziel ist egal auf welcher Seite, nehme ich mal als gegeben an.


seefuchs
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Urs Hessling
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« Antwort #6 am: 08 Januar 2012, 17:57:42 »

moin,

Ich will nicht bestreiten, daß sich manche von uns - mich eingeschlossen - in manchen Diskussionen zu "Heißen" Themen als Beton- oder Holzköpfe zeigen.

aber das
der in diesem Forum vielfach herbeigewünschte KALTE KRIEG
(Hervorhebung "vielfach" durch mich) kannst Du meiner Ansicht nach weder so, wie Du es versucht hast, noch anders belegen und daher auch nicht mit Recht behaupten.

Auch ich war bei Übungen im Flottenkommando und als Bootskommandant in einer relativ heißen Phase des Kaltenkriegs (Manöver "Waffenbrüderschaft" in der Ostsee 1980 nach vorhergegangenem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan) dabei und war sehr froh,daß er nicht "heiß" wurde.

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
Matrose71
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Name: Carsten

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Niedersachsen


« Antwort #7 am: 08 Januar 2012, 18:34:52 »

Also bei allem Respekt,

finde ich es anmaßend welche Behauptungen hier in den Raum geworfen werden!

Zitat
Damit wird ein weiteres Mal gezeigt, daß... der in diesem Forum vielfach herbeigewünschte KALTE KRIEG zwischen dem Westen und der ex-Sowjetunion (sprich heute: Russische Föderation) TOT IST.

Zitat
und dann noch einige unsägliche Beiträge in "MALTA - WAS WÄRE WENN GEWESEN", das ist sehr traurig. Ich glaube nicht, das die Schreiber Leute von gestern sind, d. h. nicht vergessen können, dass der Krieg verloren ging. Was Geschichte ist, soll Geschichte bleiben und da haben Spekulationsbeiträge nichts zu suchen.

Finde ich solche Behauptungen mit anschließender Unterstellung und Interpretation schon sehr bedenklich und habe ich in den über 6 Jahren die ich in diesem Forum aktiv mitwirke so zum ersten Mal gelesen.
Habe ich selten ein historisches Buch gelesen, in dem nicht spekuliert wurde und bevor man in so heftiger Weise kritisiert, sollte man sich vielleicht einen Gesamtüberblick über dieses Forum und seine Mitglieder schaffen, bevor man (Ver) Urteilt.


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Viele Grüße

Carsten
Kaschube_29
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Schleswig-Holstein


« Antwort #8 am: 16 Februar 2012, 19:39:11 »

Moin Moin,

nun ist die einzige Kampfeinheit der Baltischen Flotte, die den schweren Flugdeckkreuzer "Admiral Flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov" ("Админал флота Советского Союза Кузнецов") durch den Nordatlantik bis ins Mittelmeer begleitete wieder zu Hause, da werden die "Wunden geleckt", man bestätigt sich, wie gut man war und weitere Aktivitäten angekündigt, darunter die Vier-Seiten-Übung "FRUKUS-2012" für Ende Juni diesen Jahres. Aber hier die entsprechende Meldung:

navy.ru vom 15.02.2012:

Das Wachschiff der Baltischen Flotte „Yaroslav Mudryy“ („Ярослав Мудрый“) bestätigte seine Eigenschaften im Laufe einer langen ozeanischen Fahrt

Text: Pressedienst des Westlichen Militärbezirks
Foto: Wachschiff „Yaroslay Mudryy“ („Ярослав Мудрый“). Pressedienst des Westlichen Militärbezirks
Die Waffen, der materielle Abschnitt und die funktechnischen Mittel des Wachschiffs  der Baltischen Flotte  „Yaroslav Mudryy“ („Ярослав Мудрый“) zeigten einen hohen Grad an Zuverlässigkeit beim Einsatz im Laufe einer ozeanischen Fernfahrt im Bestand einer Flugzeugträger-Kriegsschiffsgruppe  der russischen Seekriegsflotte.
Das Kriegsschiff führte seine Aufgaben in unterschiedlichen Breiten und klimatischen Zonen durch und beweis seine Fähigkeit zur Lösung von Aufgaben entsprechend ihrer Zweckbestimmung in Übereinstimmung der hierin eingebrachten Charakteristika und der taktisch-technischen Daten. Dies gehört auch zur effektiven Ausführung von Aufgaben im Bestand eines Verbandes (Abteilung oder Gruppe von Kriegsschiffen).
Die zweimonatige Fahrt in das Mittelmeer gestattete der Besatzung des Wachschiffs „Yaroslav Mudryy“ („Ярослав Мудрый“), gute Erfahrungen zu sammeln. Dies betrifft die Organisation des Dienstes auf See, die Ausführung von U-Bootabwehraufgaben, Aufgaben der Luftabwehr, als auch die Durcharbeitung von Schießen mit Flugkörper-Artilleriekomplexen.
Das Wachschiff „Yaroslav Mudryy“ („Ярослав Мудрый“) kehrte in die Hauptbasis der Baltischen Flotte – die Stadt Baltiysk (Балтийск) – am 14.Februar zurück.
Es ist geplant, dass im Zeitraum vom 25.Juni bis 01.Juli 2012 das Wachschiff „Yaroslav Mudryy“ („Ярослав Мудрый“) an der internationalen Marineübung „FRUKUS-2012“ teilnimmt, die im südöstlichen Teil der Ostsee unter Beteiligung von Kriegsschiffen aus der russischen Seekriegsflotte und den Seestreitkräften der USA, Frankreichs und Großbritanniens stattfindet.

Hier die Originalmeldung: http://www.navy.ru/news/navy/?ELEMENT_ID=104937

Damit ist von russischer Seite ein Teilnehmer an dieser internationalen Übung bereits identifiziert worden. Mal sehen, was da noch kommt!

Bis dann,

Kaschube_29
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