Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Bergung der Prinz Eugen ?!?!  (Gelesen 722 mal)
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Stefan
Oberbootsmann
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« am: 11 Januar 2012, 20:56:09 »

Hallo zusammen,
ich habe vor kurzen bei Ebay mehrere Bänder "Marine-Arsenal" erstanden.
U.a. Band 28, "Die Kreuzer Leipzig und Nürnberg. Auf Seite 48 fand ich dann einen interessanten Artikel.
Thema: Kreuzer Prinz Eugen der Nachwelt erhalten.

Die Bergung der Prinz Eugen Wracks, seine Rückführung nach Deutschland und seine Herrichtung zur Stätte der Begegenung, des gegenseitigen Kennenlernens und damit zu einem Hort des Friedens.
Dieses Ziel hat sich der Verein "Frieden durch Verstehen" von Bernd Brandes gesetzt.
Seit 1988 hat er fünf Reisen zum Wrack der Prinz Eugen unternommen und inspiziert systematisch den Zustand. Eine Bergung, so Brandes, sei durchaus möglich. In dieser Meinung wird er auch von kompetenter Seite unterstützt.

http://www.prinzeugen.org/PG/BOOK/INDEX.HTM

Lt. Artikel sammelt er Förder-und Spendengelder auch mittels Werbung seines Buches als erstes Startkapital für dieses Projekt.

Was ist aus dieser Geschichte geworden ?
Wird dieses Projekt immer noch weiter verfolgt ?

Viele Grüße
Stefan



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Peter K.
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« Antwort #1 am: 11 Januar 2012, 21:10:13 »

... hatten wir schon mal hier
... und auch das passt dazu
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Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de
Stefan
Oberbootsmann
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« Antwort #2 am: 11 Januar 2012, 21:47:52 »

stimmt, vor sieben Jahre der selbe Artikel.
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RonnyM
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« Antwort #3 am: 12 Januar 2012, 18:55:20 »

...warum sind die Brennstäbe im Wasser huh grin

Grüße Ronny



...wegen der Strahlung... wink
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...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...
t-geronimo
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« Antwort #4 am: 12 Januar 2012, 20:11:30 »

Welche Brennstäbe?
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Schöne Grüße
Thorsten
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"There is every possibility that things are going to change completely."

Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
RonnyM
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« Antwort #5 am: 13 Januar 2012, 08:40:04 »

Ich meine damit, dass das "strahlende" Wrack am Besten im Wasser aufgehoben ist, lieber Thorsten... grin

Grüße Ronny
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...keen Tähn im Muul,
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t-geronimo
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Carpe Diem!



« Antwort #6 am: 13 Januar 2012, 15:52:05 »

Ah ja.
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Schöne Grüße
Thorsten
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Ingo
Fähnrich
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« Antwort #7 am: 13 Januar 2012, 18:02:04 »

Versteh ich jetzt zwar auch nicht ganz, aber Wasser schirmt radioaktive Strahlung kaum ab. Brennstäbe sind im Wasser weil sie sonst zu heiss werden würden. Deswegen heißt es auch Abklingbecken.
Wenn die Wärmeentwicklung weit genug abgeklungen ist kann man die Brennstäbe in Fässer packen und in ein Bergwerk kippen. Wink rolleyes
Schützt vor der Strahlung nicht viel weniger wie ein Castor. Der soll vorrangig verhindern, daß das radioaktive Zeug in die Umwelt gelangt.
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Spökenkieker
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« Antwort #8 am: 20 Januar 2012, 15:09:53 »

Einen Kreuzer bergen, um die halbe Welt zu schleppen und dann als Begegnungsstätte einzurichten ist technisch natürlich möglich. Wer Multimilliardär ist, könnte sich diesen Traum durchaus erfüllen. Mit einem Buch und Spenden das Ziel erreichen zu wollen klingt mehr als unrealistisch -
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Seekadett
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« Antwort #9 am: 20 Januar 2012, 17:20:41 »

Hallo!
Würd man ihn denn tatsächlich bergen können? Ich mein, der Prinz rostet nun ja schon 65 Jahre vor sich hin, und um die Hose der Mittelwelle sieht es auch schon gewaltig nach Lochfraß aus. Würd er ein Rumwälzen überhaupt überstehen oder wegen Korrosion in sich einsinken, durchbrechen etc? Ein schöner Traum wär´s ja schon, elegantere Schiffe dieser Kategorie gibt´s  und gab´s ja kaum, aber ich fürchte halt, er könnte dafür zu altersschwach sein...

Groetjes!

Joachim
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Teddy Suhren
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« Antwort #10 am: 20 Januar 2012, 17:44:18 »

Hai

Wurde denn das Wrack mal metallurgisch Untersucht? Wie weit ist die Korrosion fortgeschritten?
Ein paar Gedanken:
Die Beschädigungsstellen an Bug und Heck (Kollision Leipzig und Torpedotreffer) wurden zwar repariert dennoch sind dies die ersten Stellen bei denen ich Bedenken bezüglich der Rumpfstruktur hätte. Und das noch zu den 65 Jahren Rost.
Das Wrack der Königsberg lag auch Kieloben im Hafen von Bergen - ein paar Wochen - und eine Wiederherstellung wurde ins Auge gefasst aber nie richtig angegangen.
Deutsche Wertarbeit hin oder her irgendwann gibt alles nach. Das Heck liegt exponiert. Wenn man sich ansieht was aus dem Bug von Z2 geworden ist, der auch exponiert aber relativ geschützt im letzten Winkel eines Fjordes liegt. Dann dauert es vielleicht doch nicht mehr allzu lange bis das Heck zusammenklappt.
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Gruß
Jörg

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« Antwort #11 am: 20 Januar 2012, 19:44:33 »

Und wenn man dann noch bedenkt, wie viele Kindergartenplätze man mit dem Geld schaffen könnte...
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Schöne Grüße
Thorsten
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Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
Rymon
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« Antwort #12 am: 20 Januar 2012, 19:54:05 »

Hallo allerseits,

natürlich wäre ein solches Museumsschiff eine Augenweide, aber die beste Möglichkeit etwas Großes zu bekommen, ist ja 1968 (?) verpaßt worden.

Das Rückerwerbangebot der Ex-Göben wurde damals ausgeschlagen. Das wäre auch ´was gewesen!

Liebe Grüße

Stefan
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