Hatzihutza
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« am: 18 Januar 2012, 13:11:01 » |
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"Die Tender der Klasse 401 waren gute Schiffe , schnell (21 Kn), seefähig und gut bewaffnet. Mir gefielen sie weit besser als die "neuen" Tender der Klasse 404. Viele Schnellbootsfahrer haben ihnen "hinterher-geweint". Den Begriff "Blechtender" habe ich nie gehört, und von Rost oder schiffbaulichen Schwächen auch nicht. Die Bereitschaftsspinde unter Deck enthielten "nur" Handwaffenmunition. Zum Schluß: Panzerschutz gab es auf keinem Schiff der BM!" Dem kann ich mich nur anschliessen, auch wenn die S-Pützfahrer uns immer liebevoll als "Geschwaderschiethus" bezeichnet haben. Uns hat mal beim anlegen in Kiel ein Schlepper ne Beule in die Bb Seite gedrückt, die hat der STO von innen mit einem Vorschlaghammer wieder rausgeprügelt 
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Gruß von der Küste
Jan
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Blinki
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« Antwort #1 am: 18 Januar 2012, 16:17:18 » |
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Bei uns wurden sie auch als "Beulen" bezeichnet.
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Elektroheizer
Fähnrich
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« Antwort #2 am: 18 Januar 2012, 16:36:49 » |
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Zur Antwort #35
"Die Tender der Klasse 401 waren gute Schiffe , schnell (21 Kn), seefähig und gut bewaffnet. Mir gefielen sie weit besser als die "neuen" Tender der Klasse 404. Viele Schnellbootsfahrer haben ihnen "hinterher-geweint".
Das kann ich gut verstehen, ich finde das waren die schönsten Schiffe die die Bundesmarine bis heute hatte. (das schreib ich nicht weil ich selber auf einem gefahren bin, wenn ich auf einem potthäßlichem Kahn gelandet wäre ich hätte auch keine Probleme das so zu sagen). Als besonders schrottig hab ich die "Saar" auch nicht empfunden, angesichts des Alters. Und dann hab ich irgendwo mal gelesen, die Tender sollen aufgrund der Rumpfform nicht besonders seetauglich gewesen sein. Auch das kann ich nicht bestätigen, aber da fehlt mir vielleicht der Vergleich. Seekrank war ich jedenfalls nie wirklich, bis auf eine Seefahrt die war gar nicht mehr lustig.
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Hatzihutza
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« Antwort #3 am: 18 Januar 2012, 18:21:49 » |
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Und sie hatten eine extrem tolle "Kurvenlage", wenn sie leer waren. Bei 18Kn harte Ruderlagen fahren, und man kam sich vor wie in einer Ente(Auto). Das war eines der Steckenpferde unseres Sopo's, immer kurz vor Mittag wenn er genau wusste, das wir in der Messe grade aufgebackt hatten...
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:38:26 von Spee »
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Gruß von der Küste
Jan
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smutje505
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« Antwort #4 am: 19 Januar 2012, 17:28:03 » |
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Hallo Jan das waren wirklich schöne Schiffe die die BM hatte,wenn man bedenkt wann sie gebaut wurden(1958/63).Man kann sie wie schon erwähnt mit den Fregatten vergleichen. Wann wurden die überhaupt a.D.gestellt?
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Anhänge (4) nur für registrierte Mitglieder sichtbar.A 54-Isar.jpg A 62-Weser.jpg Namen.jpg T.-technische AngabenBegleitschiff Typ Rhein.jpg
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Hastei
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« Antwort #5 am: 19 Januar 2012, 17:49:43 » |
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Blinki -- die "Ur-Beule" war Tender "Rhein" vom 3.SG. Dort wurde der Name geprägt . Ob die Schiffe schön waren ist Geschmacksache. Einen Nachteil hatten sie aber auf jeden Fall. Sie lagen immer schief. Ob im Hafen oder auf See,immer etwas schief. Nervig emfand ich es am Anfang meiner Bordverwendung beim Schlafen. Später gewöhnte ich mich daran.
Gruß Hastei
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:39:04 von Spee »
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Blinki
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« Antwort #6 am: 19 Januar 2012, 18:02:03 » |
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@ hastei Danke für den Hinweis mit der Ur-Beule.
Ich bin zwar nie Tender gefahren (Nur übernachtet) aber meine mich zu erinnern das die sehr Wind empfindlich waren. Konnte man beim Anlegen (Leinen übernehmen) beobachten. War manchmal ein ganz schöner Krampf bis die Beulen fest waren.
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:39:23 von Spee »
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Urs Hessling
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« Antwort #7 am: 19 Januar 2012, 18:14:40 » |
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moin, Wann wurden die überhaupt a.D.gestellt? als erste (und sehr früh) : Isar 15.2.68 Weser 31.5.68, 1976 an Griechenland Ruhr 2.12.71, 1976 an Türkei Gruß, Urs
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:39:38 von Spee »
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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Big A
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« Antwort #8 am: 19 Januar 2012, 18:54:51 » |
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Tender "Mosel" kam Anno 85, nachdem sie als erster Tender nach sehr langer Zeit in Portland beim "Staff Covered Weapon Training" - eine Art verkürzter BOST (wer's noch kennt) - war in Kappeln ein und hatte das "A" der Hull Nr durch ein "D" ersetzt  Axel
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:40:00 von Spee »
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth... Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.
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Hatzihutza
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« Antwort #9 am: 19 Januar 2012, 19:15:42 » |
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Die "Neckar" wurde Ende 1989 ausser Dienst gestellt, an die NL verkauft und 93 in der Türkei abgewrackt  An die ewige Schieflage kann ich mich beim besten Willen nicht entsinnen, an die Probleme beim anlegen schon.(Beule vom Schlepper). Ausserdem mussten wir Fendergasten teilweise viel Geduld haben. Andere Frage: Der neue Tender Mosel hat einen wunderschönen grossen gelbleuchtenden Smiley im Schornstein. Warum das?
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:40:17 von Spee »
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Jan
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Elektroheizer
Fähnrich
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« Antwort #10 am: 19 Januar 2012, 19:25:48 » |
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So langsam wird es aber OT hier, das wär doch eher einen eigenen Faden wert. Zumal ja die Tender der Klasse 401 leider allgemein sehr stiefmütterlich behandelt werden. Vielleicht verschieben?
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:40:40 von Spee »
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Hatzihutza
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« Antwort #11 am: 19 Januar 2012, 19:28:50 » |
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Gute Idee
Erledigt: SPEE
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« Letzte Änderung: 19 Januar 2012, 22:41:27 von Spee »
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Gruß von der Küste
Jan
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Elektroheizer
Fähnrich
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« Antwort #12 am: 19 Januar 2012, 23:58:24 » |
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Vielen Dank für's Verschieben An die ewige Schieflage kann ich mich beim besten Willen nicht entsinnen, an die Probleme beim anlegen schon.(Beule vom Schlepper). Ausserdem mussten wir Fendergasten teilweise viel Geduld haben.
Diese angebliche ewige Schieflage kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Das eine oder andere Mal vielleicht schon, möglicherweise lag das dann an zeitweise einseitiger Beladung. Ich kann aber definitiv sagen, daß die Saar an der Pier auch gerade im Wasser lag. Erinnern kann ich mich an einen deutlichen RUMMS beim Anlegen, der vielleicht auch eine Beule verursacht hat. Der wäre aber entschuldbar und wohl auch bei anderen Schiffen möglich. Das war bei dieser schon erwähnten Seefahrt die nun überhaupt nicht mehr lustig war. 1981, Herbststurm in Skagerrak. Sonst konnte ich Seegang ja immer recht gut ab, aber da hatte ich mich schon damit abgefunden meinen Mageninhalt rituell dem Maschinenraum zu übergeben. Mit dem Gedanken an diese innere Katharsis ging es mir dan wieder etwas besser. Kurze Zeit später ließ dann der Seegang nach, die Abgastemperatur der E-Diesel ging runter (Erregerstrom für den dieselelektrischen Antrieb), irgendwann machte es RUMMS. Ne Viertelstunde später ein Annruf, E-Werk runterfahren und raufkommen. Keine Ahnung ob das Einlaufen in einen Hafen geplant war oder der Kommandant ein Einsehen hatte.
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« Letzte Änderung: 20 Januar 2012, 14:45:58 von Elektroheizer »
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Hurvinek
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« Antwort #14 am: 20 Januar 2012, 06:11:53 » |
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Moin! Hierzu kann ich etwas beitragen. Der letzte Tender der Klasse 401, der a.D. gestellt wurde, war die "ELBE" (A61): I.D. 04/62 A.D. 12/92 provisorisch wieder i.D. 1993 und Transfer in die Türkei. Dort seitdem als Schulschiff "CEZAJERILE GAZI HASSAN PASA" (A579) in Fahrt. Brandaktuell plant die Bordkameradschaft gemeinsam mit dem "Förderverein Museums-Schnellboot" eine Reise in die Türkei, um unserer alten "ELBE" im April zum 50sten Geburtstag zu gratulieren. Und die Türken nehmen uns mit 'raus auf's Mittelmeer!  Weitere Infos hier: http://www.tender-elbe-a61.de/index.html Passt mir gut, es ist sowieso höchste Zeit, 'mal wieder Marine-Luft schnuppern...  Und ja, ich meine auch, dass die Dinger immer etwas Schlagseite hatten... Obwohl ich ja bis auf einige Schnellbootfahrten kaum direkte Vergleichsmöglichkeiten habe, denke ich trotzdem, dass das sehr gute Schiffe waren. Vor allem waren sie sehr gutmütig... haben nichts krumm genommen, mit denen konnte man problemlos durch Dick und Dünn! Vor allem, wenn man bedenkt, wie wir mit unserem Kahn teilweise umgegangen sind, unser SOPO vor allem: Eine Beule in Borkum, eine Beule in Aarendal, eine Begrenzungstonne bei Brunsbüttel überfahren usw... alles innerhalb von 3 Monaten. Vor allem waren das noch richtige, zwar etwas behäbige, aber doch sehr charmante Schiffe, die Stülcken+Sohn damals gebaut haben. Die Proportionen stimmen einfach. Verglichen mit diesen komischen Stückgutfrachtern der 404er Klasse... naja. Gruss an die See, Olli
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"Der SOPO fährt, also Fender raus! - Alle!"
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