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Autor Thema: Abschlussbericht der EXOCET Treffer auf der USS STARK am 17.05.1987  (Gelesen 281 mal)
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The Voice
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« am: 21 Januar 2012, 08:31:23 »

Die USA haben nach zwanzig Jahren den Untersuchungsbericht über die Treffer freigegeben

Im Jahr 2007 haben die USA nach dem "Freedom of Information Act"
den Untersuchungsbericht über den EXOCET Treffer auf die USS STARK
im Persischen Golf freigegeben.

Der SECRET Bericht ist nun UNCLASSIFIED.

Link zum Dokument

Zwar sind einige Seiten immer noch zensiert,
aber trotzdem ist der Bericht wertvoll,denn die aufgezeigten Fehler können auch heute noch vorkommen!

Besonders ist mir aufgefallen:
- Bereitschaftszustand der Waffen,
- Bereitschaftszustand der Sensoren,
- Erledigung administrative Aufgaben unter Luftbedrohung,
- Verlassen von Stationen ohne Abmeldung
- Link Management

Als Gedächtnisstütze über den Vorfall von damals: Wikipedia USS Stark
« Letzte Änderung: 21 Januar 2012, 10:17:25 von The Voice » Gespeichert

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« Antwort #1 am: 21 Januar 2012, 19:49:45 »

Was mich bei der USS Stark immer beeindruckt hat, ist das sie die beiden schweren Treffer trotz der vielen Toten und Verletzten wegstecken konnte, den Brand löschen und Bahrein noch mit eigener Kraft erreichen hat.

Hat denn dieser Vorfall und die Aufarbeitung z.B. auch Konsequenzen bei der Deutschen Marine gehabt?

 Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #2 am: 22 Januar 2012, 09:47:17 »

Was mich bei der USS Stark immer beeindruckt hat, ist das sie die beiden schweren Treffer trotz der vielen Toten und Verletzten wegstecken konnte, den Brand löschen und Bahrein noch mit eigener Kraft erreichen hat.

Hat denn dieser Vorfall und die Aufarbeitung z.B. auch Konsequenzen bei der Deutschen Marine gehabt?

 Matrose gruesst

Manfred
Laut (unbestätigten!) Informationen aus der US Navy wurde bei der Befundung festgestellt, dass das Schiff ein "Totalschaden" war, d.h. die Reparaturkosten den Wert der Einheit überschreiten würden.
Trotzdem wurde eine Reparatur vorgenommen. Hier mögen auch Prestigegründe vorliegen. Man wollte wohl nicht einräumen, man habe ein Schiff verloren....

Zu den Konsequenzen bei der Deutschen Marine:
Genau wie die Britischen Erfahrungen im Falklandkonflikt sind die Erkenntnisse bei der Schiffssicherungslehrgruppe in Neustadt bei der Ausbildung eingeflossen. Auch im Bereich der "ASMD (anti ship missile defence)" konnte man aus Fehlern lernen.
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« Antwort #3 am: 22 Januar 2012, 10:38:03 »

Zu den Konsequenzen bei der Deutschen Marine:
Genau wie die Britischen Erfahrungen im Falklandkonflikt sind die Erkenntnisse bei der Schiffssicherungslehrgruppe in Neustadt bei der Ausbildung eingeflossen.
Kannst Du konkret sagen, inwiefern?
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« Antwort #4 am: 22 Januar 2012, 10:45:31 »

Kannst Du konkret sagen, inwiefern?
Leider nein, ich habe nur mit ehemaligen Ausbildern gesprochen, die mir sagten, das man viel Material über den Treffer auf der USS STARK erhalten habe und die Lehren umsetzten würde.
Über die Lehren aus dem Falklandkonflik kann ich konkret sagen, dass danach in die Deutsche Marine der Flammschutz eingeführt wurde und auch Änderungen zum Verfahren des Räumens und Betretens von verqualmten Abteilungen vorgenommen wurden.
Allerdings bin ich kein Experte, war nie in der Schiffssicherung tätig!
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« Antwort #5 am: 22 Januar 2012, 15:20:48 »

Beispielsweise die Einführung von Infrarot-Geräten (handgehalten) zum Absuchen verqualmter Räume ohne diese betreten zu müssen.
Btw habe ich die USS Stark 1989 im Dezember besucht, waren interessante Gespräche.

Axel
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