Kajot
Obergefreiter
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« am: 28 Januar 2012, 12:43:19 » |
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Laut Spiegel wollen die USA ein altes Kriegsschiff umbauen und im Nahen Osten als mobile, schwimmende Plattform für schnelle Einsatzverbände (Navy Seals) und Hubschrauber einsetzen. Voraussichtliche Einsatzoptionen: Iran, Jemen, Somalia-Piraten. http://www.spiegel.de/pol...and/0,1518,811934,00.htmlWeiß jemand, welches Schiff dafür vorgesehen ist? Die Planung ist auf jeden Fall bemerkenswert, da sie zugleich einem Eigeständnis gleichkommt, dass die Navy nicht mehr für die aktuelle Weltlage gerüstet ist.
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Trimmer
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« Antwort #1 am: 28 Januar 2012, 14:34:36 » |
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Hallo Kajot - woher nimmst Du diese Erkenntnis  Ich finde es sogar sinnvoll vor der "Haustür " bestimmter Länder ständig Präsenz zu zeigen ohne erst einen Anmarschweg zu haben. "Klein USA" - da wird sich mancher überlegen ob er mal schnell einen Tanker kapert wenn 10 Minuten später eine Kdo-Einheit da ist. Auch kann man von so einem Punkt aus einigen Leuten noch direkter in die Karten sehen ( Iran )Ja und mit den Bomben - der Bunkerbau entwickelt sich auch immer weiter- ergo braucht man da auch andere Waffen zum "Dosen öffnen " Gruß - Achim - Trimmer
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen ( von Karl Hagenbeck)
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The Voice
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« Antwort #2 am: 28 Januar 2012, 15:04:52 » |
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Moin! Der KURIER hat das Thema auch aufgegriffen und nimmt als Beispiel die USS PONCE. usa-planen-schwimmende-armee-plattform.Das hört sich nicht schlecht an. Immerhin ist schon vor vielen Jahren ein Landungsschiff zum "Minenjagd-Tender" umgebaut worden. Die USS PONCE soll im März 2012 außer Dienst gehen. Die Einheit gehört zu der AUSTIN Klasse, die durch die SAN ANTONIO Klasse ersetzt wird. Die USA hatten im vergangenen Jahr das Thema schwimmende Stützpunkte auch schon einmal aufgegriffen. Allerdings war das Modell ziemlich futuristisch und damit auch ziemlich teuer: Es sollten regelrechte schwimmende Häfen mit Pieranlagen, Unterkünften, Startplätze für Hubschrauber und HARRIER gebaut werden, die dann vor die Küste geschleppt werden sollten. Vielleicht ist das nun angedachte Modell, alte Landungsschiffe zu nutzen einfach finanzierbar.
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The Voice
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« Antwort #3 am: 28 Januar 2012, 15:12:19 » |
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Nachbrenner: Auch "Die Welt" hat das Thema aufgegriffen: Die Welt
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Kajot
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« Antwort #4 am: 28 Januar 2012, 16:01:15 » |
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Hallo Kajot - woher nimmst Du diese Erkenntnis Hallo Achim, welche "Erkenntnis" meinst Du? Ich denke nur, dass solche Überlegungen zeigen, dass sie sich auf ein längerfristiges Engagement einstellen. Wenn man sich die Schiffsliste anschaut, sollte man meinen, dass sie genügend Schiffe für diesen Einsatzzweck hätten (Hubschrauber-Kapazität, Docklandungsfähigkeit für die Mitnahme von Schnellbooten und Unterbringungsmöglichkeit für Kommandotruppen). Falls sie also eine mobile Plattform bauen, müssen sie doch der Meinung sein, dass ihre Einheiten entweder ungeeignet sind oder für andere Zwecke zurückgehalten werden sollten. Gruß, Kajot
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Trimmer
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« Antwort #5 am: 28 Januar 2012, 16:48:20 » |
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Hallo Kajot - ich meine Deinen Satz "..... zu gleich einem Eingeständnis gleich kommt...usw.
Ich denke mir es ist Logistisch billiger von einer " Insel " aus zu operieren als ständig vor der Küste zu kreuzen und wie schon mal geschrieben " man ist im Prinzip direkt vor Ort". Die Einsatzkräfte müßten also auch nicht erst ewig durch die Gegend geschaukelt werden. Mit der Eignung dieser Kräfte hat es überhaupt nichts zu tun . Es ist einfach billiger
Gruß - Achim - Trimmer
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The Voice
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« Antwort #6 am: 28 Januar 2012, 17:01:38 » |
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Die US Navy unterhält ja an allen strategischen Punkten (von ROTA bis Diego Garcia) -Maritime Prepositioning Ships- des -Military Sealift Command-. Diese zivil besetzten Schiffe tragen immense Mengen von Ausrüstung mit sich. Doch eines haben sie nicht: Truppen!
Also: Die Mobile Einsatzplattform in den Golf, vor Somalia oder den Jemen oder wo auch immer. Einmal im Monat kommt dann ein Maritime Prepositioning Ship und bringt alles was das Herz begehrt. Wie man die Truppen austauscht, da findet sich auch noch eine Lösung.
Ich halte dies für eine kostengünstige Lösung, sei es auch nur um zum Beispiel eine Bedrohungsfront gegen Piraten aufzubauen. Ich zumindest würde es mir dreimal überlegen, ob ich auf Raubzug gehe, wenn 5 Meilen vor der Küste die USS PONCE mit Hubschraubern, Schnellbooten, SEALS ...... liegen würde!
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RonnyM
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« Antwort #7 am: 28 Januar 2012, 17:06:07 » |
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...und wenn's im Golf liegt, haben Irans Mini-U-Boote ein schönes Übungsobjekt...  Grüße Ronny
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...keen Tähn im Muul, over La Paloma fleuten...
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Trimmer
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« Antwort #8 am: 28 Januar 2012, 17:09:35 » |
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Möglich Ronny - oder Iran hat "ganz plötzlich und unerwartet " keine U-Boote mehr  Gruß - Achim- Trimmer
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« Antwort #9 am: 28 Januar 2012, 17:12:21 » |
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Gut, U-Boote (wobei die GHADIR und KILO in dem flachen Wasser leicht ortbar seien dürften). Aber die Einsatzplattform kann man ja auch "gegenüber" vor die Küste Omans legen, ein, zwei Arleigh-Burke drumherum. Wenn das zu teuer wird, ab in den Hafen, z.B. zum HQ der 5th Fleet nach Bahrein.
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The Voice
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« Antwort #11 am: 28 Januar 2012, 17:50:21 » |
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t-geronimo
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« Antwort #12 am: 28 Januar 2012, 18:36:14 » |
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Darum schubse ich die beiden Themen mal zusammen. 
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Schöne Grüße Thorsten --
"There is every possibility that things are going to change completely."
Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
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« Antwort #13 am: 01 Februar 2012, 11:16:28 » |
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Hier ein weiterer Artikel aus NAVALTODAY.COM: navaltoday us-navy-receives-hukai-alakai-high-speed-vesselsEs geht hier zwar nicht um Mobile Einsatzplattformen, sondern um Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge. Die US Navy hat zu dem Thema schon seit längerer Zeit Kontakt mit der Australischen Marine, die über solche Fahrzeuge verfügen, die in kürzester Zeit amphibische Schwerpunkte setzten können. Nach der im Artikel beschriebenen Erprobung kann ich mir vorstellen, solch ein Fahrzeug eine sinnvolle Ergänzung zu der Mobilen Einsatzplattform ist.
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