Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Kleine Raketenschiffe (Pr.1239 usw)  (Gelesen 2347 mal)
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Warjag
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« am: 19 Mai 2006, 18:49:16 »

Moin moin,

auf Bitte von uaw233 Smiley

zuerst ganz kurz über den Projekt 1239.

Projekt 1239 "Sivuch" (NATO-DERGACH)

Die größten Schiffe mit Luftkissen. Der einzigartige Projekt: Katamarane des Skeg-Types. Der Rumpf und der Aufbau sind aus leichten Aluminium-Magnesiumlegierungen.
Ursprünglich sind als MRK (malyj raketnyj korabl' = das kleine Raketenschiff) klassifiziert worden, später - als Raketen-Luftkissenschiffe des 2. Ranges.
Der sehr hohe Preis hindert bei der Serienproduktion. Es wurde 5 Schiffe geplant, nur 2 ist gebaut worden.

Die Aufgabe ist 1974 gegeben worden, der Entwurf ist 1974-87 bei der TsKB "Almas" (Chef-Konstrukteur L.V.Elskij) ausgearbeitet worden.
Beide Schiffe sind beim Gorkij-Schiffbaubetrieb (Selenodolsk) gebaut worden.

Die technische Daten:

850 / 1050 t; 63,9 / 65,6 x 17,2 x 3,3 m; Diesel-Gasturbinenanlage: 2 Gasturbinenanlage "M10-1" je 20 000 HP, 2x2 Schrauben; 2 Diesel "M-511A" je 10 000 HP, 2 Schrauben; 2 Diesel "M-504" je 3300 HP (für Luftkissen); 53 Kn; 2500 sm (12 Kn); Selbständigkeit 10 Tage; 68 Mann davon 9 Offiziere; Radare: "Ekran", "Positiv";
2x4 SSM-Komplex "Moskit", 8 FK "3M80", Zielzuweisungskomplex "Monolit"
1x2 SAM-Komplex "Osa-MA", Starter "ZIF-122", 20 FK "9M33", Feuerleitsystem "4K33"
1x1-76-mm L/59 "AK-726", 316 Schüsse, Feuerleitsystem "Vympel" MR-123/176
2x6-30-mm Flak "AK-630M", 6000 Schüsse, Feuerleitsystem "Vympel" MR-123/176

MRK-27, seit dem 18.3.1992: "Bora": 1986-09.1987-30.12.1989 (Versuchsbetrieb), 12.05.1997 (offiziell)
MRK-17, seit dem 18.3.1992: "Samum": 09.1991-12.10.1992-03.1989 (Versuchsbetrieb), 26.02.2000 (offiziell)

2001: "Bora" bei der 41. selbständigen Brigade der Raketen-S-Boote (Schwarzmeerflotte);
         "Samum" bei der 36. Brigade der Raketen-S-Boote (Ostseeflotte).
« Letzte Änderung: 20 Mai 2006, 03:21:44 von Warjag » Gespeichert

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Dmitrij
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« Antwort #1 am: 19 Mai 2006, 20:26:59 »

Danke Dimitry, schöner Beitrag zu diesen Schiffen. Schön wäre jetzt noch ein Bild, oder ein Link zu einer Seite mit Bilder.
53 knoten sind auf dem Wasser eine enorme Geschwindigkeit.
(So schnell waren auch die kleinen Torpedoschnellboote der Volksmarine. Es wurde erzählt, die Besatzung (drei Mann) mußte sich beim Durchstoßen der Wellen die wichtigsten Körperteile festhalten, ansonsten wäre es für einen Mann recht unangenehm geworden.)
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uaw233
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« Antwort #2 am: 19 Mai 2006, 23:01:17 »

danke Warjag,
ist ja super,das Du dir die Mühe gegeben hast und die Daten übersetzt hast.

Ich finde beide Schiffe sehr toll und sie sehen danke ihrer Bemalung auch sehr gut aus.
Leider gibt es sehr wenig Unterlagen darüber. Ich habe nur in der Morskaja kolekcija und auf einigen webseiten etwas über den Typ erfahren. Lieder alles in russisch und das ist nicht mehr das beste(Schulzeit ist schon etwas her).

hast Du eventuel informationen, wie das Antriebssystem funktioniert. Für was sind die klappbaren Schrauben gedacht?
Habe eine ähnliche Konstruktion an einem Tragflächenboot schonmal gesehen. Komm jetzt nicht auf den Typ.

Nochmals Danke
Olaf
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rosenow
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« Antwort #3 am: 19 Mai 2006, 23:29:13 »

Hallo! Ich finde deinen Beitrag auch sehr schön Warjag und da bekam ich lust eine kleine Geschichte der Luftkissenschiffe aufzu  Computersmilie
Ich hoffe das stört hier nicht.

Kleine Geschichte der Luftkissenschiffe

Die erste Idee, ein Boot zu bauen das über Wasser schwebte, hatte im Jahre 1716 der schwedische Wissenschaftler E.Swedenborg.
Seiner Vorstellung nach sollten zwei Luftschrauben den Luftdruck unter dem Boot so erhöhen, dass dieses sich von der Oberfläche löste.
Ihm fehlten aber die richtigen Mittel dafür, 
Menschenkraft reichte nicht aus.

Im Jahre 1853, schlug der Architekt Ivanow aus Archangelsk, dem Verwalter für Verkehrswege und öffentliche Gebäude Russlands eine Konstruktion  vor, die aus Dreiteilige Luftpolster  bestehen sollte. Die Luft von einer Gebläsemaschine durch Menschenhand betriebene Bälgen in trichterförmige Rohren geleitet,  sollte dann durch Düsen in Tüten führen und somit einen Luftdruck erzeugen.

Der russische Wissenschaftler K.E. Ziolkowski  (1857 bis 1935)   hatte sich auch mit großer Begeisterung an die theoretischen Ausarbeitungen von Luftkissenfahrzeugen beteiligt.

W.I. Lewkow , war ein junger Dozent und Experte auf dem Gebiet der Aerodynamik und begann 1927 mit Experimenten an Modellen von Luftkissenschiffen.
1933 schon als Professor am polytechnischen Institut in Nowotscherkassk, führte er Berechnungen zum Bau von Luftkissenschiffen durch und 1934 gelang ihm  die erfolgreiche Erprobung des ersten zweisitzigen Luftkissenschiffes L-1.
Lewkow wurde von der russischen Regierung zum Chef des Konstruktionsbüros gemacht.
Es wurden weitere Schiffe gebaut, 1937 hatte man das Luftkissenschiff L-5 erprobt und mit diesem Schiff eine Geschwindigkeit von 73 kn erreicht bei einem Gewicht von 9 Tonnen.
Geplant waren Luftkissenschiffe bis 30 Tonnen.
Dann kam der Zweite Weltkrieg da zischen und unterbrach seine Arbeiten.
In den Nachkriegsjahren setzte er seine Arbeit fort, durch das fehlen leichterer Antriebsanlagen wurde seine Arbeiten stark eingeschränkt.
W.I. Lewkow starb 1954, ein Pionier des sowjetischen Luftkissenschiffbaus.

Der frz. Ingenieur Clement Ader (1814-1925) hatte 1897 schon dem französischen Militär ein Luftkissenschiff vorgeschlagen, die Avion-3.

Der Österreicher D.Müller konstruierte 1916 ein Luftkissenschnellboot auf Luftkissenbasis.
Es erreichte zwar eine Geschwindigkeit von 40 kn, war aber nicht sehr Seetüchtig.



Es gibt zwei Typen von Luftkissenschiffen:

Einmal die Amphibische,

bei der der Rumpf völlig von der Oberfläche abhebt und somit Hindernisse bis zum Luftkissen durch flexible Schürzen überwunden werden können. Diese Schürzen ermöglichen auch eine Landüberquerung.
Die großen Luftschrauben dienen als Antrieb und haben einen Durchmesser von 3 Meter, eine Geschwindigkeit von 60 bis 70 kn, bei einem Gewicht bis 40 Tonnen.
Größere Luftschiffe mit einem Gewicht von 168 t  und  4 Luftschrauben mit einem Durchmesser von 5,8 m erreichten die gleiche Geschwindigkeit, wie z.B. das britische Luftkissenschiff SR.N4.
Um ein 1000t Luftkissenschiff auf diese Geschwindigkeit zu bringen, müsste man 12 Luftschrauben mit einem Durchmesser von 10,7 m anbringen.
1963 wurde auf der brit. Insel das SN.N3 mit einem Gewicht von ca.38 t und einer Geschwindigkeit bis zu 90 kn getestet.

Das erste Luftkissenschiff der USA SKMR-1 war ein Versuchslandungsboot, 240 t schwer und 70 bis 80 kn schnell




Und zum zweiten
die Seitenwandluftkissenschiffe,

die sich nur auf dem Wasser bewegen können.
Als Antriebe dienen Wasserstrahl oder Superkavitationspropeller.
 Der Engländer Thornycroft, ein hervorragender Ingenieur hatte schon mit Wasserstrahlantrieb experimentiert und hatte 1883 einen Misserfolg mit seinem Wasserstrahl getriebenes Torpedoboot.
In den Jahren 1882 bis 1908 begründete der russische Erfinder N.E. Shukowski den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen Rumpf und Wasserstrahlantrieb.
Später in den Vor- und Nachkriegsjahren wurden seine Theorien weiterentwickelt.
A.P. Kushmy und M.D. Chrennikow waren in den Fünfziger Jahren mit ihrem Entwicklungen der kleinen Boote, bestens geeignet für Flachwasser, am erfolgreichsten.
Bei hohen Geschwindigkeiten ist der Wasserstrahlantrieb dem Propellerantrieb weit überlegen, da für gleiche Leistung bei den Propellern ein enormer Gewichtszuwachs zu realisieren wäre.
Seitenwandluftkissenschiffe können,  dank ihrer Eigenschaft  das Wasser nicht verlassen zu müssen, größer gebaut werden.
Die USA planten 1985 U-Boot-Jagd- Seitenluftkissenschiffe mit einem gewicht von 3000 t und einer Antriebsleistung von118000 kW, zusätzlich 33000 kW Leistung für die Luftpolster.
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mit freundlichen Gruß
Michael


„Macht`s gut und denkt daran!
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Die Lebenden.
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Und die, die zur See fahren.“
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Warjag
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« Antwort #4 am: 20 Mai 2006, 02:48:42 »

Moin Mario

Meinst Du die S-Boote der "Iltis"- und "Hydra"-Klasse? Das waren meiner Meinung nach sehr interessante Boote. Wenn ich mich nicht irre, das waren keine Gleitbootу und unter Kielbooten hatten sie eine unübertroffene Geschwindigkeit. Nur die britischen S-Boote der "Brave"-Klasse waren gleich aber sie hatten eine Antriebsanlage mit Gasturbinen. Deshalb schätze ich die DDR-Projekte 63 und 68, die solche Geschwindigkeit mit Dieselantriebe erreichen, viel interessanter.
Dass es für die Besatzung bei der vollen Fahrt tatsächlich unangenehm war, kann ich ja daran ganz leicht glauben Smiley

Moin Olaf,

zuerst: keine Ursache Smiley
Über das Antriebssystem. Die klappbaren Schrauben arbeiten durch eine Eckgetriebe von Gasturbinen und gehen hinauf wenn das Boot unter Dieselmotoren geht. Jeder Dieselmotor hat seine eigene Starrschraube.
Zitat
Habe eine ähnliche Konstruktion an einem Tragflächenboot schonmal gesehen. Komm jetzt nicht auf den Typ.
Z.B. am Tragflächenboot vom Projekt 1240 gab es ein ähnliches System.

Moin rosenow,

Danke für Deinen interessanten Beitrag. Genau. Die Schiffe der Projekt 1239-Klasse gehören zum 2. Typ von Luftkissenschiffen. Ich habe sie als "skeg"-Schiffe bezeichnet. Jetzt weiß ich wie man es auf Deutsch nennt Smiley

Hier ist ein paar Bilder.
Quellen: S.S.Berezhnoj "Malye protivolodochnye korabli VMF SSSR i Rossii. Morskaja kollekzija. 2-2001";
            J.V.Apalkov "Korabli VMF SSSR. Udarnye korabli. Malye raketnye korabli, raketnye, torpednye i artillerijskie katera. Bd.2, Teil 2".

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Schöne Grüße,
Dmitrij
Warjag
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« Antwort #5 am: 20 Mai 2006, 02:51:16 »

Und noch ein paar Smiley

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Dmitrij
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« Antwort #6 am: 20 Mai 2006, 13:06:26 »

@ Dimitry

Iltis-Klasse könnte der Name gewesen sein, kommt mir irgendwie bekannt vor. Es waren kleine Boote, die drei rückwärts gerichtete Torpedorohre hatten. Sie konnten also erst beim Ablaufen abgefeuert werden.
Zu den Raketenkorvetten fällt mir ein, das es bei der Volksmarine ganz ähnliche Schiffe gab. Ausgerüstet waren sie mit genau diesen Raketenabschussvorrichtungen. Dazu kamen zwei AK-630 und eine größere Kanone. Allerdings waren es keine Luftkissen boote, sondern herkömmliche Schiffe.

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Warjag
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« Antwort #7 am: 20 Mai 2006, 14:39:08 »

Moin Mario,

Genau diese S-Boote habe ich gemeint. Die Iltis-Klasse (Pr.63) hatte zwei, die Hydra-Klasse (Pr.68) - drei TR.

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Dmitrij
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« Antwort #8 am: 20 Mai 2006, 16:14:50 »

Moin moin

was die DDR-Korvetten betrifft...

Sie gehörten zu einem anderen Typ und zwar zum Projekt 1241RE (NATO - TARANTUL II).

Die Familie der Boote vom Projekt 1241 ist ziemlich groß. Ursprünglich wurden für diese Boote wirklich die FK "Moskit" vorgesehen, aber wegen der Verzögerung bei der Erzeugung dieser FK wurden die ersten FK-Boote (Projekt 1241.1 "Molnija-1", NATO - TARANTUL I) mit dem Komplex "Termit" (Raketen P-15M) ausgerüstet.

Technischen Daten (Projekt 1241.1):

392 / 469 t; 49,5 / 56,1 x 10,2 x 2,5 m; 2 Gasturbinen "M-70" je 12 000 HP + 2 Gasturbinen "M-75" je 5 000 HP, 2 Schraben; 42 Kn; 760 sm (42 Kn), 1400 sm (13 Kn); 41 Mann davon 5 Offiziere.
2x2 SSM Komplex "Termit", 4 FK "P-15M"
1x4 tragbarer SAM "Strela-3", 16 FK
1x1-76mm L/59 "AK-176", 316 Schüsse, Feuerleitsystem "Vympel" MR-123/176
2x6-30mm Flak "AK-630M", 6000 Schüsse, Feuerleitsystem "Vympel" MR-123/176
Radare: "Monolit-T", "Kivach-2".

Modifikationen:

Projekt 1241RE (NATO - TARANTUL II, für DDR (5), Polen (2), Rumänien (2), Bulgarien (2), Indien (6+Lizenz), Jemen (2): 380 / 455 t; T=2,3 m; 840 sm (43 Kn), 2000 sm (13 Kn); SSM-Komplex "P-20M" (FK "P-20"), 12 SAM; Radare: "Garpun", "Kivach-2".

Projekt 1241.2 "Molnija-2" (NATO - PAUK). Kleine UAW-Schiffe. 417 / 475 t; 57,53 x 10,21 x 3,59 m; 2 Dieselmotoren je 7360 HP; 33 Kn; 1620 sm (13 Kn); 1x4 SAM FAM-14 "Strela-2M" (16 FK), 1-76 "AK-176M", 2x6-30 "AK-630M", 4x1-400 TR, 2x10 RBU-1200M (30 RGB-12), 2 Wabowerfer (12 BB-1); 41 (5) Mann.

Projekt 12412P / 12412PE / 1241PE (NATO - PAUK II). Sehr ähnlich. Wachschiffe. Gehören zum Grenzschutz. 444 / 554 t; 56,1 x 10,22 x 3,58 m; Diesel 2 x 6325 HP; 30,5 Kn; 1940 sm (12 Kn); 1 SAM "Igla-1M" (16 FK), 1-76 "AK-176M", 1x6-30 "AK-630M", 2x2-533 TR, 1x10 RBU-1200 (30 RGB-12).

Projekt 1241.1M (NATO - TARANTUL III). 436 / 493 t; 2 Gasturbinen "M-70" je 12 000 HP, 2 Dieselmotoren "M-510" je 5000 HP; 41 Kn; 400 sm (36 Kn), 1600 sm (12 Kn); 40 Mann (5).
Statt SSM-Komplex "Termit": 2x2 SSM-Komplex "Moskit-M", 4 FK "3M80", Radare: anstatt "Kivach-2": "Pechora", sonst wie Projekt 1241.1.

Projekt 1241.7 (NATO - TARANTUL IV). Eine Variante vom Projekt 1241.1 mit einem Artillerie-FK-Komplex 3M87 "Kortik" (2x4 SAM 9M311 + 2x6-30mm) anstatt 2x6-30 AK-630M und einem Radar "Positiv" anstatt "Monolit".

Projekt 1241.8. Eine Exportvariante vom Projekt 1241.1M. Neuer 4x4 SSM-Komplex "Uran" (16 FK KH-35). Kann durch den amerikanischen "Harpoon" ersetzt werden. Ersetzen 2x6 AK-630M durch 2x12 AK-630M1-2 "Roj" ist möglich.

Projekt 1241.9. Eine Variante vom Projekt 1241.1M. Kleinere Leistung der Antriebsanlage 2 x 4000 HP, aber höhere Fahrtweite 2400 sm (12 Kn).

Projekt 1241.12. Eine Exportvariante vom Projekt 1241.1M. 496 / 550 t; 38 Kn; 2x2 SSM-Komplex "Moskit-E" (4 FK 3M80E), Radare: "Positiv-E", "Garpun-Bal". Sonst wie Projekt 1241.1M.
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Dmitrij
uaw233
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« Antwort #9 am: 20 Mai 2006, 23:23:44 »

Hallo Warjag,

tolle Zeichnungen hast du da. Aus welchem der beiden Bücher sind sie?
eist Du ob man das irgendwo kaufen kann und hast Du eventuell einen Preis dazu?

Der Komplex "Uran", wurde der nicht mit der damaligen DDR zusammen entwickelt?
Die Su die Rakete und die DDR den Startbehälter und die Startrampe.

Tschau und Danke
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Warjag
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« Antwort #10 am: 21 Mai 2006, 00:27:40 »

Moin Olaf,

Zwei ersten Bilder sind aus Apalkov. Das ist ein Nachschlagewerk über die sowjetische Marine (Zustand 1991) in vier Bänden (jeder Band besteht aus zwei Teilen). Bd.1: U-Boote, Bd.2: Angriffsschiffe, Bd.3: UAW-Schiffe, Bd.4: Landungs- und Minenschiffe.

Ich habe nur ein Teil und zwar Bd.2. Teil 2.

Es habe ich bei einem Internet-Geschäft gekauft und zwar hier: www.ozon.ru. Da gibt es zur Zeit nicht alle Bände, aber man kann einen Antrag stellen und per e-mail wirst Du benachrichtigt, wenn das Buch zum Verkauf kommt.

Also hier sind die Bücher Smiley
Bd.1-1. Strategische- und Mehrzweck-U-Boote: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2189649/
Bd.1-2. Mehrzweck-U-Boote, Sonder-U-Boote: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2189650/
Bd.2-1. Flugzeugträger, Kreuzer, Zerstörer: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2189651/
Bd.2-2. Kleine Raketenschiffe und Boote: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2189652/
Bd.3-1. UAW-Kreuzer, Große UAW-Schiffe, UAW-Wachschiffe: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2350679/
Bd.3-2. Kleine UAW-Schiffe: https://www.ozon.ru/context/detail/id/2350673/
Bd.4. gibt es leider nicht. Sad Ich bin nicht sicher, ob er überhaupt existiert.

Meinen Band habe ich für ca. 600 Rubel, also ca. 18 Euro gekauft. + Porto ca. 10 Euro.

Die vier letzten Bilder sind aus einem Heft von "Morskaja Kollekzija" (Nr. 2-2001). Es habe ich in Russland gekauft. Im Internet habe ich "MK" im Verkauf nicht getroffen.

Über den Komplex "Uran".  Weiss nicht In meinen Quellen steht nur, dass der Komplex 3M24 "Uran" mit der Rakete "Kh-35" wurde beim OKB "Zvezda" ausgearbeitet. Über den Starter weiß ich nur, dass er "KT-184" heißt. Also keine Antwort  undecided
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Dmitrij
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« Antwort #11 am: 24 Juli 2007, 16:36:07 »

Hallo Warjag,

das Thema ist zwar schon alt aber bin heute erst drauf gestoßen.
Hab mir die Links mal angeschaut, mein Russisch ist aber nicht mehr so gut ( Schule halt ) und bin auch noch immer auf der Suche nach guter Literatur über Russische Schiffe. Am meißten interessieren mich die Schiffe nach den WKII.
Hast du da eventuell noch ein paar Quellen wo man gute Literatur her bekommt?HuhHuh  Am besten natürlich auf deutsch.  smiley
Oder wo man noch gutes Bildmaterial herbekommt??
Ich baue zur Zeit nen Zerstörer der Sovremenny-Klasse in 1:72, von der Krivak in 1:72 von Bluehawk weißt du ja schon, Blue und ich wohnen dicht beieinander und arbeiten auch desöffteren zusammen an unseren Modellen.
Hast du noch zufällig Bilder vom Unterwasserschiff der Sovremenny-Klasse??

Gruß
Sven
« Letzte Änderung: 24 Juli 2007, 22:09:37 von Redfive » Gespeichert

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« Antwort #12 am: 01 Mai 2010, 16:38:03 »

Das Thema ist zwar schon älter, aber seht mal in unser Buch "Raketen über See" http://www.amazon.de/Rake...qid=1272724594&sr=8-1 ,
da findet Ihr einiges über die Raketen und über die Schiffe.
Viel Spaß
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Thoddy
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« Antwort #13 am: 01 Mai 2010, 18:30:56 »

@ Dimitry

Iltis-Klasse könnte der Name gewesen sein, kommt mir irgendwie bekannt vor. Es waren kleine Boote, die drei rückwärts gerichtete Torpedorohre hatten. Sie konnten also erst beim Ablaufen abgefeuert werden.


Die Torpedos wurden zwar nach rückwärts, aber mit der Schraube zuerst ausgestoßen, so daß sie ganz normal in Fahrtrichtung nach vorn weiterliefen.
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« Antwort #14 am: 01 Mai 2010, 21:58:23 »

Die Torpedos wurden zwar nach rückwärts, aber mit der Schraube zuerst ausgestoßen, so daß sie ganz normal in Fahrtrichtung nach vorn weiterliefen.

so wie bei britischen CMB`s im 1. Weltkrieg; Konsequenz: Zwang zur Höchstfahrt beim Schuß

Gruß, Urs
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"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"
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