Huszar
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« Antwort #15 am: 06 Juni 2006, 18:39:57 » |
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@DST:
Bezüglich "unserem" Bayern-Umbau muss ich dir widersprechen!
Sooo unbedingt doll und tiefgreifend war der Umbau auch wieder nicht. Maschinen tauschen geht noch recht einfach, Aufbauten umschweissen ist fast schon Routine, alleine der neue Bug bringt Arbeit (und vielleicht Zwillingstürme statt Kasamatten).
Dagegen bei einem Totalumbau (30,5->38) und der dazugehörigen weiteren Arbeiten musst du den Bug bis zum Kommandoturm praktisch abreissen (neuer Bug, Barbetten vergrössern, usw), die Aufbauten abrasieren, Kasamatten zumachen, Maschine raus, Abbruch des Rumpfes ab dem hinteren Turm...
Das Aufbohren der it. Geschützte brachte kaum weitere Arbeiten mit sich, MunAufzüge, usw wurden nur "leicht" an die schweren Granaten angepasst.
König+Kaiser hatten nach dem 1wk in einer grossen Flotte eigentlich nix mehr zu suchen - egal ob modernisiert oder nicht. Wenn schon nicht verschrotten, dann an jemanden verticken (Spanien? Griechenland? Schweden? Norwegen? Niederlande?).
In diesen kleinen Marinen bräuchten sie aber keine 38er, höchstens neue Kessel...
mfg
alex
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Scheer
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« Antwort #16 am: 07 Juni 2006, 16:21:12 » |
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@Harold
ich denke, wenn überhaupt, so häten die Briten nur die Bayern´s übernommen und modernisiert. Meiner Meinung nach sind das die einzigen Schiffe, welche in die britische Flotte hereinpassten. Hier wäre es interessant zu wissen, wie groß die Umstellung der deutschen 38er Geschütze auf die britischen 38er Granaten ausgefallen wäre. Ich denke aber das dies technisch noch vertretbar wäre. Die Kaiser´s und König´s wären für die britische Flotte zu "schlapp".
Wenn wir davon ausgehen, das der V. Vertrag nicht so streng ausgefallen wäre, so ist doch folgendes Szenario denkbar: Deutschland liefert, als Gegenleistung zum "schlafferen" Ausfallen des Vetrages die Bayern-Klasse, die Kaiser-Klasse, die Helgoland-Klasse und die Nassau-Klasse aus. Die König-Klasse und die alten Linienschiffe verbleiben in Deutschland. Die Hochseeflotte ist damit auch zerschlagen und Deutschland keine Seemacht mehr. Kern der neuen Reichsmarine sind nun nicht mehr die alten Braunschweig´s oder Deutschland´s sondern (relativ) moderne Einheiten. Diese nun umgebaut wie angedacht, dann hätte man einen soliden Grundstock.
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Huszar
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« Antwort #17 am: 07 Juni 2006, 17:44:48 » |
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Was ist mit den Schlachtkreuzern?
Aus den Königen könnte man zwar sowas, wie die it. Schlachtschiffe machen, ob sich es aber lohnt, wage ich zu bezweifeln...
mfg
alex
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Spee
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« Antwort #18 am: 07 Juni 2006, 17:57:45 » |
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Servus,
dito mit der Übernahme. Da würden maximal "Bayern" und "Baden" in Frage kommen. Aber ehrlich, nicht wirklich. Man bedenke allein die Schwierigkeiten der Amerikaner mit der Modernisierung der "Richelieu". "Alles zöllig Schieber" würde ein allen bekannter Meister dazu sagen. Entweder bleiben nach der deutschen Niederlage maximal die anfangs nicht ausgelieferten "Nassauer" übrig oder nichts. Ansonsten Flottenkonferenz mit einer deutschen Flotte (ohne Niederlage) in Stärke der japanischen Flotte. Damit bleiben die modernsten Einheiten, also "Bayern", "Baden", "Hindenburg", "Derfflinger", "König", "Kurfürst", "Kronprinz" und "Markgraf". Über die restlichen beiden Einheiten kann man diskutieren. Entweder "Sachsen" und "Württemberg" oder "Mackensen" und "Graf Spee" fertigstellen. Für die einigermaßen homogene Zusammensetzung eines Geschwaders eher die beiden Schlachtschiffe. Interessant dann, ob die restlichen 6 Einheiten von 30,5cm auf die 35cm der "Mackensen"-Klasse umrüstbar wären.
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Huszar
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« Antwort #19 am: 07 Juni 2006, 18:01:02 » |
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Diesen Streit hatten wir doch schon irgendwo  Auf 35cm Umrüsten halte ich für genauso schwierig, wie auf 38cm, die Mackensens würde ich leiber sein lassen - drei Kaliber, das bringt nix... mfg alex
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Spee
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« Antwort #20 am: 07 Juni 2006, 18:06:32 » |
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@Huszar, recht hat er  ! Ist auch eher eine theoretische Frage, ob eine Umrüstung möglich wäre, sinnvoll wäre sie nicht. Die "Mackensen's" passen definitiv nicht, da würden sich "Sachsen" und "Württemberg" viel besser einfügen. Dann eher die 30,5cm modernisieren und mit neuer Munition versehen. Ist ja nicht so, daß ein 12-Zöller ganz harmlos wäre.
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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Huszar
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« Antwort #21 am: 07 Juni 2006, 19:24:17 » |
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Was alle anderen gemacht haben, namlich Rohrerhöhung vergrössern, neue Mun einführen, und die E-Messung verbessern, ginge ohne Probleme.
Maschine austauschen ebenfalls.
Somit hätte Dtl einige brauchbare Schlachtschiffe für die Ostsee.
mfg
alex
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Scheer
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« Antwort #22 am: 07 Juni 2006, 20:02:56 » |
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In einer neuen deutschen Flotte, ohne Niederlage und Versailles stehen Würtemberg und Sachsen vorne an. Da diese Klasse bereits recht modern war würde sie wahrscheinlich in ihrer Bauplanung fertiggestellt werden. Eine Umrüstung sehe ich dann weniger, da Deutschland sich auf den Neubau konzentrieren würde. Die Bayern´s wären also nur eine Zwischenlösung. Alles davor würde sicher bis 1925 ausser Dienst gehen und möglicherweise tatsächlich verkauft werden. Die Mackensen´s könnten noch bis 1930/35 überleben. Sie sind ja immerhin so schon schnell und auch recht kampfkräftig. Sie könnten solange in Dienst bleiben, bis die schnellen Schlachtschiffe auf der Bildfläche erscheinen. Und dann könnten sie vielleicht noch als Grundlage für zwei Träger dienen. Sie wären zu diesem Zeitpunkt etwa 10 - 15 Jahre alt. Könnte sich lohnen, da sie dann aus der Schlachtschiffstonnage herausgerechnet werden können, aber noch zu jung zum Abwracken sind.
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