Danke, Leo, für´s Einstellen!
So, und nun die Interessierteren mal n Rechenstift raus:
-1.5m Durchmesser x Pi gibt 4.71m Umfang, und den macht die äußerste Spitze bei 780 U/min
13 mal in der Sekunde.
-sind also am äußersten "Spitz" der Schraube
61.2 m/sec; am Flächenmittelpunkt der Schraubenblätter immer noch so um die
50 m/sec ... umgerechnet 220 bzw 180 km/h.
Unglaubwürdig, diese Daten?
Na, dann mal her mit Vergleichswerten ... sagn wa mal, ne Schraube von 4.5m Durchmesser, und 280 Umdrehungen/Minute ... Schlussrechnung wie oben, und wir können´s nachprüfen:
66 m/sec am äußersten Spitzl, und
56 m/sec am geschätzten Flächenmittelpunkt.
Und das ist dann auch "Ende der Fahnenstange" - so um die 60 m/sec noch ins Wasser zu kriegen ist ja schon ne Meisterleistung an sich.
Mehr Erfolg hat man da schon mit
a) mehreren Schraubenblättern (4, 5 oder gar 6),
b) n einzelnes Schraubenblatt mit maximaler Fläche um 180-270° rumgewendelt (geht gut bei langsamer Umdrehung, und bis an die Grenze; macht aber "an gwaltigen Wirbel" dh. Strömungsverluste,
c) sichelförmig ausgezogenen Schraubenblättern, die (boshafterweise) in genau den Raum, in dem normalerweise die Kavitation zuschlägt, ihre Masse einbringen (und dafür erodieren sie auch ganz gewaltig).
So - jetzt wart ich nur noch auf Schiffbauer, dass der mir auf die Pfoten klopft und mindestens noch Möglichkeiten von d) bis f) nennt

Harold