Hallo Alle !
da bin ich mal wieder.
Harold hat mich ganz gut vertreten! (war ja auch nicht anders zu erwarten...

)
Also, im Verlaufe der letzten ca 170 Jahre (so lange gibt's Propeller ja nun schon) sind Aberdutzende von Propellertypen und andere "Vortriebselemente" erfunden worden, alle mit dem Bestreben, die Antriebsleistung möglichst mit geringen Verlusten in Geschwindigkeit umzusetzen (oder anders gesagt: Drehmoment in Schub zu verwandeln).
Dabei waren und sind gewisse Randbedingungen zu erfüllen:
- Kavitation zu vermeiden (d. h. die Fächenbelastung der Flügelflächen in gewissen Grenzen zu halten), d.h. Drehzahl und Flügelgeometrien sowie -steigung danach auszulegen
- Propellerabmessungen (besonders Durchmesser) den Gegebenheiten anzupassen (Hinterschiffsform, Freischlag und dergl.)
- die Anströmung des Propellers zu optimieren (Hinterschiffsform!)
- etc,etc (bestimmt habe ich was vergessen, bin auch kein Fachmann auf diesem Gebiet

)
Herausgekommen ist eine Vielzahl von Vortriebsorganen, als da sind u. a.:
- Festpropeller in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen
- Verstellpropeller ( ")
- Voith-Schneider Propeller und deren Derivate
- Wasserstrahlantriebe (Waterjets)
- teilgetauchte Propeller
- Schaufelräder (jawoll !)
- etc etc
Fast alle dieser Vortriebselemente können jedoch nicht mit den von den Antriebsmaschinen angebotenen Drehzahlen arbeiten. Deshalb ist eine Untersetzung vonnöten . Was uns wieder zu der ursprünglichen Frage von wer zurückbringt.
Hier, Harold, muß ich Dich doch ein wenig verbessern.
Es gibt sehr wohl sogenannte Schaltgetriebe, in denen durch Zuschaltung von weiteren Getriebeteilen die Ausgangsdrehzahlen den Erfordernissen angepasst werden können (wo z. B. die mögliche Einstellbreite eines Verstellpropellers, was die Steigung angeht, nicht ausreicht) So was haben wir gerade bei unseren südafrikanischen Fregatten eingebaut .
Gruß
Schiffbauer